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~ Fitim ~

Auf Melissas Wunsch habe ich sie nicht mehr besucht. Alle gingen sie besuchen und waren für sie da aber ich durfte nicht. Ja ich hätte gehen können aber ich wollte nicht, dass sie sich aufregt und es ihr schlechter geht. Mama und Papa versuchten die ganze Zeit auf mich einzureden aber es hatte kein Sinn. Die Tage vergingen für mich nur mit Uni und Avni. Sie wurde aus dem Krankenhaus entlassen und alle bereiteten ein Willkommens Party, wo ich nicht Teilnahm.

Morgen ist Avnis und Saras Hochzeit und ich hab keine Lust hin zugehen aber er ist mein Bester Freund, also muss ich hin. Alle waren aufgeregt und freuten sich, ich mich natürlich auch aber ich wollte es einfach hinter mich bringen. Außer Avni und meine Eltern, wollte mich eh keiner da haben. Ich bin für alle der Herzlose, der Melissa verletzt hat aber sie vom Gegenteil zu überzeugen ist sinnlos.
Heute Abend hat Mama alle Mädels/Frauen zu einem Frauenabend eingeladen, keine Ahnung was das Heißt oder was sie machen. Die Männer waren bei Onkel Diart und ich blieb auf mein Zimmer.  Ich versuchte mich am Laptop abzulenken aber ich hörte Gekicher von unten. Als es ruhig wurde beschloss ich nach unten zu gehen, um mir was zu essen zu holen. Unten bekam ich ein Schock, als ich alle auf dem Boden liegen sah, auf Matten und Blaue oder Weiß beschmierte Gesichter und Gurke auf dem Augen. Ich fing an laut zu lachen, weswegen alle ihre Gurkenscheiben abnahmen und mich anschauten, was noch lustiger aussah. Ich weis nicht wie lange ich nicht so gelacht habe. Melissa war auch unter den Damen.

Mama: was ist so lustig? Du hast gesagt du bleibst auf dein Zimmer.

Ich: hahahahah ihr seht aus, als ob ihr vom Mars kommt. Ja habe ich gesagt aber soll ich verhungern? Ich lief zu Küche und machte mir schnell was zu essen, als ich wieder an ihnen vorbei lief, hörte ich Ela.

Ela: Mama schick ihn weg, er belauscht uns.

Ich: nein tu ich nicht. Also gute Nacht ihr Zombies hahahah

Ich ging nach oben und belauschte die Damen trotzdem. Ich bekam mit, wie Melissa gefragt wurde, wieso sie ihr Grünes Kleid nicht anzieht.

Melissa: ernsthaft? Meine Schulter ist mit Verband und ich soll so ein Kleid anziehen? Auch wenn sie ohne Verband wäre, wären die Narben zu sehen sein, also werde ich so ne Kleider nie an ziehen. Ich hab mir Heute ein langarmiges Kleid gekauft.
Es kam nichts von den Damen, also legte ich mich hin und schlief ein.
Mama wecke mich aus mein Schlaf.

Mama: Schatz steh auf, wir frühstücken gleich und danach geht ihr mit Papa zum Frisör.

Ich nickte ihr zu und ging ins Bad, mich fertig machen und ging sofort in die Küche, wo alle saßen und schon angefangen hatten zu essen. Ich wünschte jedem ein guten Morgen und saß mich hin. Melissa beachtete mich gar nicht und das bemerkte jeder, es verletzte mich sehr aber selber Schuld, nach dem Frühstück ging ich mit den Männern zum Frisör.

Als wir fertig mit allem waren, gingen wir die Braut holen. Nachdem alle albanischen Traditionen vollzogen waren, fuhr ich das neue Brautpaar zum Fotoshooting und danach zum Saal. Sara hatte übertrieben, bei der Gästeanzahl, denn es waren zu viele eingeladen. Ich würde meine Hochzeit nie so groß haben wollen, meine sollte mehr an Persönlichkeit und Gemütlichkeit haben aber naja ist deren Sache.

Ich ging vor und das Brautpaar sollte später rein kommen, wenn alle Gäste anwesend sind. Als ich rein ging und gleich Melissa sah, konnte ich mein Augen nicht trauen, denn sie sah wunderschön aus. Sie hatte ein langärmliges, bodenlanges Kleid an, was sehr figurbetont war aber es sah atemberaubend aus. Keine der Damen im Saal konnte mit ihr mithalten, obwohl sie alle freizügig angezogen waren, kamen sie an Melissa nicht ran. Sie saß bei Mensur, Ela, Aurora und ein Paar ihrer Freunde.  Die Erwachsenen saßen ein Tisch weiter.

Es wurde viel gelacht und getanzt aber meine Augen verfolgten  nur Melissa und wirklich viel von der Hochzeit bekam ich nicht mit. Sie war dabei ein albanisches Volkstanz zu tanzen und sah so zufrieden aus. Hat sie mich vielleicht ganz aus ihrem Leben ausgeschlossen und fühlt sich befreit ? Bei den Gedanken hielt ich es drinnen nicht aus und ging auf die Terrasse und zündete mir als erstes eine Zigarette an. Kurze Zeit später kam jemand auf meine rechte Seite und stellte sich neben mich.

Melissa: das Brautpaar ist gekommen. Willst du nicht mit rein?

Ich: doch ich komm später, ich brauch noch ein bisschen frische Luft.

Melissa: ist alles ok bei dir?

Ich: ja ja alles gut.

Melissa: Fitim ich kenn dich besser, als jede Person in dein Leben und merke alles. Also was ist los? Es ist die Hochzeit deines besten Freundes, du solltest glücklich für ihn sein und nicht so abwesend. Rede was ist los?

Ich: ich weis nicht. Ich hasse mich dafür, dass ich dir nicht zugehört habe. Ich hab dir nicht bei beigestanden und es tut mir einfach Leid. Ich weis es ist nicht der richtige Zeitpunkt aber du wolltest wissen was los ist.

Melissa: lass uns mal da hinsetzen, meine Schuhe bringen mich um hahaha.
Ich musste auch lachen aber wir saßen uns an einem freien Tisch hin, denn wir waren alleine.

Melissa: Fitim ich hab dir damals nichts gesagt, denn wir waren beide jung und ich wollte dich da nicht mit rein ziehen und später hattest du selber Familienprobleme. Ich hatte mehrere Gründe, wieso ich nichts gesagt habe, denn ich hatte Angst, dass du dich ekelst oder mit mir Schluss machst.

Ich: hätte ich doch damals nie gemacht. Ich war nur enttäuscht, dass ich es so Scheiße erfahren habe.

Melissa: kann man nicht ändern. Willst du alles hören und danach rein gehen und Spaß haben und dich für Avni freuen? Ich nickte ihr nur zu, mehr konnte ich nicht machen.

Melissa: mit Schlägen und alles hast du ja von mir erfahren, von daher komme ich gleich zu Vergewaltigung. Wir waren damals 2 Jahre zusammen, wo er damit anfing. Mein Onkel hat erst mal angefangen mich Oral zu vergewaltigen, es ging jeden Tag, Monate lang. Eines Nachts kam er zu mir im Keller und vergewaltige mich Anal, er drang ohne eine Vorbereitung oder Dehnung in mich ein, dass ich ein starkes Darmriss hatte. Sie stoppte und ihr liefen die Tränen. Ich nahm sie im Arm, denn mir liefen selber die Tränen aber sie fing an weiter zu reden und am liebsten hätte ich dieses Gespräch gestoppt.

Melissa: am nächsten Tag ging ich zum Arzt und wurde genäht. Ich war 2 Wochen Krankgeschrieben und konnte fast gar nicht sitzen, genau gesagt saß ich immer auf ein Luftkissen. Der Arzt hatte die Polizei gerufen aber ich machte keine Aussage und das Verfahren wurde eingestellt. Es hat mir nicht gefallen, um deine Frage von damals zu beantworten.

Ich: es tut mir Leid, es war dumm von mir. Ich hab aus Wut es gesagt.

Melissa: ist ok. Es ging dann so weiter, er hat mich fast jede Nacht Anal vergewaltigt, denn ich sollte trotzdem Jungfrau bleiben. Er hatte immer vor mich zu verkaufen und hätte weniger für mich bekommen, wenn ich keine Jungfrau wäre. Ich konnte nicht abhauen oder zu Polizei. Ich hatte Nichts, kein Geld und keine Unterstützung. Wie hätte ich es schaffen sollen, wenn deine Eltern nicht gewesen wären, würde ich heute immer noch von ihm Missbraucht werden.

Ich: es tut mir wirklich alles Leid. Ich hätte dir viel früher zuhören sollen. Ich hätte dich niemals gehasst oder verlassen.

Melissa: es ist alles ok. Ich bin in Sicherheit und kann normal Leben. Ich mach mein Studium und alles ist gut.

Ich: wirst du mir jemals verzeihen können?

Melissa: ich hab dir schon verziehen Fitim, denn ich kann deine Reaktion verstehen.

Ich: würdest du uns eine Chance geben?

Melissa: dafür ist unser Vertrauen zu sehr beschädigt. Es wird kein uns indem Sinne geben aber wir können Freunde sein und normal mit einander umgehen und viel unternehmen.
Ok ich hab es mir schon gedacht aber dieses wir können Freunde bleiben ist schmerzlicher, als ich gedacht habe. Ich nickte ihr enttäuscht zu, was sie bemerkte. Sie griff nach meiner Hand und zog mich Hoch.

Melissa: meine Füße bringen mich um aber lass rein gehen und Spaß haben.

Ich: ich hab noch deine Ballerina im Kofferraum, die du damals vergessen hattest. Soll ich sie holen?

Melissa: du bist die Rettung meiner Füße.

Ich ging zu mein Auto und holte sie. Als ich vor Melissa stand, sah ich ihr die Frage an. Die Frage, wieso ich die noch habe aber ich sagte nichts dazu. Sie zog ihre hohen Schuhe aus und zog die Ballerina an. Ich brachte ihre Schuhe wieder in mein Auto und ging mit Melissa gemeinsam wieder im Saal. Nachdem Gespräch mit Melissa, fühlte ich mich befreiter und hatte wirklich Spaß. Jeder bemerkte es und schaute mich kritisch an. Als ich mich neben mein Eltern hinsaß, schaute mich mein Vater grinsend an.

Ich: ist was?

Papa: seit ihr wieder zusammen?

Ich: nein wir haben nur geredet und bleiben Freunde mehr nicht.

Papa: ihr habt geredet und den ersten schritt getan, dass andere kommt auch noch. Ihr liebt euch, ihr werdet es schaffen. Denk nur an die Geschichte deiner Mutter und mir, also gib die Hoffnung nicht auf.

Ich: Papa sie hat mir klar gemacht, dass es kein uns geben wird.

Die Feier kam zum Ende, dass Brautpaar verabschiedete sich, die Jugendlichen und die Erwachsenen standen auf dem Parkplatz.

Melissa: Onkel Valtrim Danke für die Einladung, es war ein sehr schöner Abend.

Onkel: Danke fürs kommen.

Papa: Melissa warte. Können die Nervensägen hier zu euch kommen. Ich würde gerne mit mein Freunden und meiner schönen Ehefrau weiter feiern.

Melissa: ja klar. Wir haben eh Morgen alle frei.
Ich liebe mein Vater. Er hat es extra gemacht.

Ich: wenn es für den Vollpfosten ok ist aber denkt dran, ich will keine Geschwister haben.

Papa: und denk dran, ich bin noch jung und du hast nichts zusagen.

Ich: hahahahaha jung? Klar Opi.

Mensur: ja klar, als ob du ihn zu Opa machen wirst.  Hahaha wer will von dir schon ein Kind haben?

Mama: es reicht, also steigt in eure Autos und verschwindet jetzt.

Alle stiegen in ihre Autos und wir fuhren zu Melissa. Sie hatten eine schöne Wohnung, wo jeder sein eigenes Zimmer hatte.  Wir saßen uns ins Wohnzimmer hin.

Melissa: ich hab Hunger. Hat noch jemand?

Arton: ja und wie.

Melissa: ok ich bestelle uns Pizza.

Mein heißer arroganter ChefGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt