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~ Alban ~

Seit 2 Wochen habe ich Nora und Mensur nicht gesehen und von Tag zu Tag vermisse ich sie mehr. Diese Sehnsucht macht mich innerlich Kaputt, diese Hilflosigkeit, denn ich verliere meine Kinder und Frau, kann aber nichts machen. Nora und Mensur sind in Tetovo. Ela ist bei meiner Mutter und Fitim geht mir aus dem Weg, wenn ich Nachhause komme sperrt er sich sofort ein. Über die Aktion konnte ich gar nicht mit ihm reden.

Mit Nora telefoniere ich jeden Tag aber Mensur habe ich weder gesehen, noch gehört. Ich vermisse ihn und hab Angst ihn für immer zu verlieren.  Ich stürzte mich in die Arbeit, heißt sehr früh zu Firma fahren und sehr spät wieder Nachhause.
Heute war Sonntag und erst wollte ich mir Fitim schnappen und danach zu Ela gehen. Ich muss meine Familie wieder hier haben. Ich will meine Frau hier haben, egal wie oder was ich machen muss. Ich saß in der Küche und trank mein Kaffee. Fitim kam rein, als er mich bemerkte wollte er sofort raus.

Ich: Fitim setz dich.

Fitim: ich muss…

Ich: SETZ DICH HIN

Fitim: und??

Ich: Fitim wieso hast du das alles gemacht? Merkst du nicht, dass die Familie kaputt  geht? Willst du es so haben?

Fitim: ja. Ich war sauer aber es ist doch die Wahrheit. Er hätte es doch eh erfahren.

Ich: ABER NICHT VON DIR. DU WARST SAUER? DAS IST DEINE BEGRÜNDUNG?
Er senkte sein Kopf und sagte nichts. Ich könnte ausrasten. Tut es ihm überhaupt Leid?

Ich: Fitim wie konntest du nur so werden. Nora hat dich von ersten Tag in der Firma geliebt. Sie war mehr für dich da, wie ich. Ob beim Arzt, Schule, Hausaufgaben, Angst etc. egal was du hattest sie war für dich da. Sie hat nie ein unterschied zwischen dir und Mensur oder Ela gemacht. Wie konntest du Nora so sehr verletzten?
Er hob kein einziges Mal sein Kopf, was mich aufregte.

Ich: du wolltest sie selber Mama nennen und jetzt so was. Fitim du warst doch nicht klein, du weist ganz genau, dass sie dir dein Leben gerettet hat. Deine leibliche Mutter half dir nur weil sie Geld bekommen hat und das von Nora und als Dank tust du ihr und Mensur so weh. Mensur hat zu dir auf gesehen, er wollte immer wie du sein und du verletzt ihn so sehr. Er ist 10 Fitim, er versteht einiges nicht. Es ist mir egal was unser Blut sagt, er ist und wird immer mein Sohn sein bleiben aber den hast du mir genommen. Du hast meine Frau, mein Sohn und meine Tochter aus dem Haus vertrieben.

Fitim: ich wollte es nicht.

Ich: kannst du dir vorstellen, was in Mensur vorgeht. Wie würdest du reagieren, wenn ich dir sage, ich bin nicht dein Vater? Naja es ist ja die Wahrheit aber ich hoffe er erfährt es nie.
Ich: ich hoffe sie kommen zurück. Ich will keine einzige Beschwerde von dir hören. Ob Schule oder sonst wo. Verstanden???

Fitim: Papa ich kann auch hier weg, wenn sie dann kommen.

Ich: hahahahah und wo willst du hin?

Fitim: der Bruder eines Freundes hat ein Wohnwagen und er hat mir Gestern gesagt ich kann da wohnen.

Ich: Fitim ob du hier bist oder nicht macht kein Unterschied,  denn Mensur wird mich nie Papa nennen. Falls er irgendwann wieder kommt. 
Er nickte mir nur zu und ging aus der Küche. Ich machte mich fertig und ging zu meiner Mutter, wo Ela und Teuta waren.

Ich: Ela wie geht’s dir?

Ela: ich vermisse mein altes Leben, wo ich eine Familie hatte.

Ich: Prinzessin  du hast eine Familie.

Ela: in mein Träumen. Wo ist den Mama?

Ich: in Tetovo mit Mensur. Am Sonntag kommen sie wieder.

Ela: zu uns ?

Ich: Mensur ist nicht soweit aber wir werden uns sehen.

Ela: er soll sich nicht so anstellen.

Ich: für ihn war es ein Schock und ist viel schlimmer wie für andere.

Ela: ja er tut mir Leid aber ich vermisse euch alle.

Ich: ich auch Schatz ich auch. Komm doch wieder Nachhause und lass uns für unsere Familie kämpfen.
Weinend nickte sie mir zu. Für sie ist es auch nicht leicht, für uns alle aber es ist passiert. Ich muss es schaffen, die Familie zusammen zuführen und unser Familienglück wieder bekommen. Ich kann nicht ohne Nora und Mensur, dass will ich mir nicht mal vorstellen. Der Abend bei Mama verlief schön, zeigte mir aber wie sehr ich alles vermisse. Ela packte ihre Sachen und wir gingen Nachhause wo Fitim mit seiner Freundin Melisa in der Küche waren. Fitim kam auf Ela zu aber sie weichte aus.

Ela: rede nicht mit mir. Du bist Luft für mich, bis Mama und Mensur wieder da sind. Fitim sah man die Trauer an aber er muss damit fertig werden. Er hat alle verletzt aber sein Verhalten oder Benehmen in letzter Zeit ist nicht zu ertragen.
Melisa begrüßte uns.

Melisa: ich habe gekocht, falls es für dich kein Problem ist. Es ist zu viel für uns. Wollt ihr mitessen?

Ich: ja gerne. Ela??

Ela: wer hat gekocht?

Melisa: ich.

Ela: ok dann esse ich mit.
Wir saßen uns hin. Fitim zwang sich zu essen. Ela und Melisa räumten alles ab.

Fitim: Schatz ich gehe nach oben.

Ela: ok ich komme dann.
Fitim ging nach oben und ich war mit den Mädels allein.

Melisa: Ela Fitim bereut alles. Er ist wirklich traurig und vermisst deine Mama und Mensur. Er vermisst die Zeit als Familie sehr.

Ela: das ist mir egal ok. Er hat unsere Familie zerstört und vor allem Mensur sehr verletzt.

Melisa: ich verstehe dich. Alban willst du ein Kaffee?

Ich: ja bitte. Sie machte für mich und sich ein Kaffee. Als sie die Tassen auf dem Tisch stelle, verrutschte ihr Pulli Ärmel nach oben und ich sah am Handgeleckt ein blauen Fleck.

Ich: danke. Melisa sag mir bitte nicht, dass es mein Sohn war.

Melisa: ee nein. Beim rum albern mit meiner Cousine ist es passiert.
Ok ich sah, dass es eine Lüge war aber hoffentlich war es nicht Fitim
Ich traue ihn in letzter Zeit alles zu.

Ich: ok aber falls du Probleme hast, stehen die Türen zu mir und meiner Frau immer offen, auch wenn es Probleme mit Fitim gibt.

Melisa: ee nein. Alles ist gut. Ich glaub ihr nicht aber mir zu vertrauen kann ich sie auch nicht zwingen.

Ich: so ihr beiden viel Spaß und danke fürs Kaffee aber ich muss mal die Stimme meiner Ehefrau hören. Also gute Nacht. Melisa schläfst  du hier?

Melisa: nein Fitim fährt mich gleich Nachhause.
Ok dumme Frage, sie hat hier noch nie übernachtet. Irgendwas stimmt mit ihr nicht. Also wenn hier alles normal ist, muss ich Fitim fragen, denn ihre Familie kenn ich nicht.

Ich: ok gute Nacht. Ich ging nach oben und kam mir wie ein Teenie vor. Ich freute mich sehr ihr Stimme zuhören.

Ich: hi Schatz

Nora: hi wie geht’s dir?

Ich: gut und dir? Du hörst dich sehr ermüdet an.

Nora: ich bin K.O Mensur wollte an sein Grab und löchert mich mit Fragen. Ich hab Angst Schatz. Es ist zu viel für ihn. 24 Std hat er nur dieses Thema.

Ich: es tut mir Leid Schatz. Meinst du er beruhigt sich bald und kommt wieder?

Nora: erstmal sieht es so nicht aus. Ich weis nicht und er versteht nicht  dass ich Ela, dich und Fitim habe.

Ich: Schatz ich vermisse euch. Sogar die Streitigkeiten  der Drei fehlen mir.

Nora: was macht Fitim? Hast du Ela gesehen?

Ich: Ela habe ich Heute zurück geholt. Sie redet mit Fitim nicht aber sie ist hier und Fitim, er blockt ab. Ist die meiste Zeit in sein Zimmer. Ich komme nicht an ihn ran.

Nora: Schatz gib ihn Zeit. Irgendwas ist mit ihm. Er hat sich so stark verändert, da muss was sein.

Ich: ja aber alles hat seine Grenzen Schatz.

Nora: ja aber ihn die ganze Zeit Vorwürfe zu machen ändert nicht die Situation.

Ich: hasst Recht. Ich hoffe Mensur kommt wieder.

Nora: Schatz alles wird gut ok. Er wird sich beruhigen und wird wollen zu dir zukommen.

Ich: was ist, wenn das nicht passiert  Schatz? Was ist aus uns?

Nora: es wird passieren. Ich liebe dich und kann auf kein von euch verzichten. Fitim und Ela würde es strak treffen.

Sie ist zu gutherzig. Jede andere Frau hätte ihm gesagt, dass ich nicht sein Leiblicher Vater bin aber sie hielt sich unter Kontrolle und denkt immer noch an Fitim. Respekt nicht alle würden so reagieren.

Nora: Schatz wir kommen Morgen wieder.

Ich: ich dachte ihr bleibt länger.

Nora: ich halte es nicht mehr aus. 24 Std, reden die 2 über Mensur. Alban ich schlaf mit ihn im Gedanken und wache auch auf. Ich kann nicht mehr, es kommt alles hoch.
Ok er ist Tod aber das er der letzte ist an dem sie denkt stört mich. Ich liebe sie und an statt das sie bei mir ist, schläft sie in Gedanken zu einem anderen.

Nora: ich hab Diart gebeten hier anzurufen und zusagen ich werde in der Firma gebraucht.
Es werden die ganze Zeit Fotos und Videos angeschaut.

Ich: ich kann nicht mehr, ich will dich hier haben. Ich will, dass du in mein Armen einschläfst und an mich denkst , beim einschlafen und aufwachen. Versteh es nicht falsch bitte.

Nora: nein alles ok, deswegen will ich ja hier weg.

Ich: soll ich euch vom Flughafen abholen?

Nora: ja kannst machen aber ich weis nicht wie Mensur reagiert, also nimm es dir nicht zu Herzen.

Ich: nein Hauptsache ich sehe ihn.

Nora: ok 16:30 landen wir am Flughafen Schönefeld.

Ich: ok werde da sein.

Nora: gute Nacht Schatz. Deine stimme ist heute die letzte, die ich höre.
Es freute mich, dass sie das sagte. Sie kennt mich und weis wie verletzt ich bin aber wenn man jemand liebt ist man sogar auf ein toten eifersüchtig.
Ich legte auf und ging raus, denn Ela und Fitim schrien rum.

Ich: was ist hier los?

Ela: ich hab ihm gesagt, er soll mich nicht ansprechen aber er kommt mir mit es tut mir Leid. Sein es tut mir Leid bringt unsere Familie nicht wieder zusammen. Ihr meintet doch seine Mutter hat 7 Jahre bekommen, also kommt sie raus. Er soll sich von hier verpissen.

Ich: Els du bist verletzt ja aber das sind wir alle und keiner wird sich verpissen. Er ist mein Sohn, genau wie Mensur und du meine Tochter. Alle drei werden bei mir bleiben. Verstanden.

Ela: aha und wo ist dein SOHN MENSUR???

Ich: er wird wieder kommen. Er ist verletzt, sehr stark. Fitim sie kommen Morgen wieder in Berlin. Geh die Tage und rede mit Mensur, wenn es dir wirklich Leid tut.

Fitim: werde ich machen, bei Mama will ich mich auch entschuldigen.

Ela: für dich bleibt es Nora und nicht Mama.

Ich: Ela das hast du nicht zu entscheiden. Geht jetzt schlafen.
Ela schaute Hasserfüllt  Fitim an, gab mir ein Kuss und ging nach oben.
Fitim: Papa es tut mir wirklich alles Leid. Nora ist meine Mutter  und Mensur mein Bruder. Ich liebe sie und vermisse sie.

Ich: ich glaub es dir aber ich verstehe nicht, wieso du so reagiert  hast.
Er erwiderte nichts. Murmelte noch ein es tut mir Leid und ging auf sein Zimmer.
Ich legte mich auf mein Bett und musste selber über meine Gedanken lachen. Ich wollte noch mehr Kinder. Drei haben es geschafft, dass meine Frau nicht neben mir liegt. Was würde passieren bei 4 oder 5 Kinder? Hahahahah. Ich schlief mit der Freude Mensur zu sehen ein.

Mein Wecker riss mich aus mein Schlaf. Ich machte mich fertig für die Arbeit und ging nach unten, wo mich meine müden Kinder empfingen.

Ich: morgen. Habt ihr schon gefrühstückt?

Ela: ja Papa.

Ich: ok dann kommt, die Schule wartet auf euch. Ich fahr euch schnell.

Fitim: willst du nichts essen?

Ich: ich muss zu Arbeit und danach hole ich Mama und Mensur vom Flughafen ab.

Ela: kommen sie wieder Nachhause?
Ich: keine Ahnung aber ich glaube nicht, dass Mensur das will.

Ich ging zu mein Wagen und wartete auf die Zwei, die ich zu Schule fuhr und danach selber zu Arbeit.  Die Tür ging auf und ein bemitleideter Diart kam rein.

Diart: wie geht’s dir?

Ich: beschießen. Meine Familie geht kaputt und ich kann nichts machen.

Diart: ach komm nichts geht kaputt. Mensur wird sich beruhigen. Er liebt dich doch und ist ein Papakind. Lange ohne dich schafft er es nicht.

Ich: nein Diart er war ein Papakind aber als er dachte, dass ich sein Vater bin.

Diart: das wird schon. Soll ich vielleicht mit ihm reden?

Ich: kannst es versuchen, solange du nicht sagst ich hätte dich gebeten.
Wir gingen mit Diart was trinken und danach machte ich mich auf dem Weg zum Flughaben. Ich war so aufgeregt und hatte ehrlichgesagt Angst vor seiner Reaktion.

Die Türen  öffneten  sich und eine strahlende Nora  mit ein enttäuschten Mensur kamen raus. Nora kam auf mich  zu und küsste mich. Als ich mich zu Mensur drehte und ihn in den Arm nehmen wollte.

Mensur: Hi. Mama können wir endlich Nachhause.
Ok es tut Weh,  sehr sogar. Wieso ist er eigentlich  auf mich sauer? Ich mein ich kann ja nichts für sein Tod und dass wir es ihm nicht gesagt haben, hatte ich doch nicht zu entscheiden. Ich nahm Nora die Koffer ab und ging vor zum Auto, wo ich alle in Kofferraum legte und zu Fahrerseite ging. Ich fuhr los und schaute ab und zu Mensur, der desinteressiert aus dem Fenster schaute.

Ich: und wie war Tetovo? Hattet ihr Spaß?

Nora: ja aber ich hab euch vermisst.
Ich: wir euch auch.

Nora: wie geht’s Fitim und Ela?

Ich: gut sie vermissen euch.

Mensur: Mama kann Ela zu uns kommen.

Nora: ja klar.
Ich fuhr sie Nachhause und ich wünschte mir ich hätte sie nicht abgeholt. Seine Reaktion  tat mir sehr weh.

Nora: Schatz komm mit rein.

Ich: wenn Mensur nichts dagegen hat? Ich schaute zu ihm.

Mensur: ihr seit verheiratet. Er ging aus dem Auto und wir 2 hinterher.

Nora: geht doch beide ins Wohnzimmer. Ich mach uns schnell Kaffee und Kakao.
Also waren wir allein, wo er sich sein Handy nahm und mich ignorierte.

Ich: Mensur ich hab dich und Mama vermisst. Hör zu. Ich liebe dich sehr, genau wie Fitim und es tut mir Leid wie du es erfahren hast aber wir hatten es deinem Vater versprochen, dass wir es dir sagen, wenn du älter bist.

Mensur: und wieso habt ihr es Fitim gesagt?

Ich: du kannst dich doch erinnern , was du mit 6 gemacht hast und dein Erster Schultag etc…?

Mensur: was hat das damit zutun?

Ich: als du geboren bist, war er 6 und er kann sich erinnern,  dass Nora mit dein Vater verheiratet war. Er kann sich an deine Geburt erinnern. Er wusste  alles und hatte uns versprochen, dass er nichts sagt und wartet bis wir es dir sagen.

Mensur: und wieso war er so gemein zu Mama.

Ich: ich weis es nicht. Er wollte selber sie Mama nennen. Deine Mama hat viel für Fitim getan. Er bereut alles und liebt dich wie sein Bruder und Mama natürlich auch.

Mensur: er war immer gemein zu mir.

Ich: ich weis und das wird sich ändern aber Mensur bitte komm mit Mama wieder Nachhause. In dein Zuhause. Wir lieben uns doch.

Mensur: nein ich bleib in mein Vaters Haus.

Ich: ich kann dich nicht zwingen aber es geht uns alle schlecht und wir vermissen euch.

Mensur: nicht mein Problem. Nora kam mit ein Tablet  rein.

Mensur: Mama ich trink mein Kakao in mein Zimmer.
Er nahm sich die Tasse und ging nach oben. Nora saß sich neben mir und gab mir ein richtigen Kuss, wie ich es sehr vermisst habe.

Nora: Schatz nimm dir nicht alles sosehr zu Herzen. Schau er hatte nichts dagegen, dass du rein kommst und hat mit dir geredet. Ist doch ein gutes Zeichen oder???

Ich: ja schon aber ich will euch wieder Zuhause haben.

Nora: Schatz es wird schon alles wieder gut. Ach und willst du immer noch mehr Kinder hahahaah

Ich: hahahahah wann kann die Zeugung statt finden. Sie schlug mir auf mein Arm. Ich zog sie in eine Umarmung und küsste sie. Ich konnte nicht genug bekommen, denn die getrennte Zeit, zeigt seine Wirkung. Ein Räuspern  unterbrach uns.

Mensur: nehmt euch ein Zimmer.

Nora: Schatz ich wollte schnell Ela und Fitim besuchen. Kommst du mit.

Mensur: nein Danke aber Ela kann doch hierher kommen.

Nora: mal schauen, ich frag sie. Stört es dich, wenn ich dich kurz alleine lasse?

Mensur: nein geh nur.

Er ging in die Küche und Nora holte sich ihre Jacke. Ich wollte ihn noch Tschüss sagen aber er ging wieder hoch und ich hatte kein Mut mehr.
Als wir bei uns ankamen, machte Ela uns die Tür auf und sprang Nora weinend um den Hals. Wir gingen rein ins Wohnzimmer, wo Fitim saß. Er schaute traurig zu Nora, je länger er sie anschaute um so mehr kamen ihm die Tränen.
Nora ging auf ihn zu und zog ihn in eine Umarmung, wobei er los weinte.

Fitim: es tut mir so Leid. Alles was ich gesagt habe. Ich liebe dich und du bist meine Mutter. Bitte lass mich dich Mama nennen. Ich liebe dich und und…

Ela: was für Mama? Nachdem was du unsere Familie abgetan hast, hast du kein Recht sie so zu nennen.

Nora: es reicht Ela, dass ist eine Sache zwischen Fitim und mir. Jeder hält sich daraus.

Fitim: es tut mir leid. Ich ..

Nora: es ist ok Fitim.
Wir saßen uns hin und Ela sah aus, als ob sie jemand gleich umbringen würde. Fitim saß wie ein Häufchen Elend da.

Fitim: es tut mir Leid. Ich liebe dich. Du hast so viel für mich getan…

Ela: ja und auf so eine Weise hast du dich bedankt.

Fitim: nein du hast so viel für mich getan und ich liebe dich. Du bist meine Mutter und Mensur ist mein Bruder, den ich über alles liebe. Ich hoffe ihr werdet mir irgendwann verzeihen.

Nora: Fitim es tut mir Leid aber so leicht ist es nicht, denn Mensur ist sehr verletzt. Er war für die Wahrheit noch zu klein. Eine Welt ist für ihn zusammen gebrochen. Du hast nicht nur dein Verhältnis  zu ihm kaputt gemacht, sondern auch zu dein Vater. Mensur ignoriert ihn und das verletzt dein Vater sehr. Ich weis nicht ob es sein wird wie früher.
Er senkte sein Kopf. Ihm wurde jetzt bewusst, was er angestellt hat. Er hatte die Hoffnung,  dass seine Entschuldigung  angenommen wird. Man sah ihm die Trauer an aber er ist alt genug und muss damit klar kommen.

Nora: auch unser Verhältnis hat ein Riss bekommen. Du kannst mich Mama nennen aber ich werde für dich wie eine Freundin sein und nicht wie eine Mutter. Sollte was wichtiges sein, wirst du mit dein Vater reden und nicht mit mir. Was du machst, wohin du gehst wird dein Vater gefragt. Ich werde mich aus dein Leben raushalten. Ich werde dir nichts sagen oder verbieten.

Fitim: ich will aber das du mir was sagst. Du weist, dass deine Meinung mir wichtiger war, wie die vom Papa.

Nora: es geht einfach nicht.

Fitim: ok. Papa ich will gerne ausziehen. Ich will nicht mehr hier sein. Ich hab diese Familie kaputt gemacht und es tut mir Leid. Ich ziehe aus und Mensur wird bestimmt zurück kommen.

Alban: kommt nicht in Frage.

Fitim: es ist das Beste.
Alban: du bist 16 und wirst nicht ausziehen ok. Wir werden es schaffen, dass Mensur zurück kommt aber keiner zieht aus.

Fitim stand mit gesenktem Kopf auf und ging nach oben. Ja es hat ihn verletzt, die Wahrheit  zu erfahren aber Mensur tat die Wahrheit viel mehr weh.

Nora: Ela hast du Lust zu uns zukommen? Mensur vermisst dich und will dich sehen.

Ela: jaaaaa ich komme mit.

Nora: dann geh und pack deine Sachen ein.
Sie rannte nach oben und Nora drehte sich zu mir.

Nora: Schatz war ich zu hart?

Ich: ja es war Hart aber auch gut so. Er muss daraus lernen, wenn du ihn zu schnell verzeihst, wird es immer wieder passieren.

Nora: du musst uns zurück fahren.

Ich: klar.

Ela kam schon runter. Nora ging zu Fitim um sich zu verabschieden. Ich brachte sie zu Mensur und traute mich nicht rein zugehen, sondern ging wieder Nachhause, wo es mir beschissen ging.

Meine Familie ist in 2 Teilen gebrochen und ich bin ratlos. Ich bin mit der Situation überfordert und weis nicht wie ich handeln soll. Wie soll ich es schaffen meine Familie zusammen zuführen und ein glückliches Leben führen mit Frau und Kinder. Ist es überhaupt  möglich? Wird es wie es war? Meine Gedanken ermüdeten  mich, sodass ich mit meiner Verzweiflung einschlief.

Mein heißer arroganter ChefGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt