Shoto:
Nach dem es geklingelt hatte und ich mich umgezogen hatte, stand ich noch am Schultor und guckte mich etwas um.
Auf einmal sah ich Midoriya mit Iida, ich glaube er hieß Iida, rauskommen.
Midoriya hatte einen verbannt um den Finger und Uraraka rief den beiden zu.
Sie unterhielten sich und lachten etwas und dann gingen sie weiter an mir vorbei.
Jedoch bemerkte Midoriya das ich ihn anguckte, weswegen er zu mir guckte.
Ich guckte ihm direkt in die Augen, es war vielleicht nur ein oder zwei Sekunden aber in diesem Moment, kam mir der Blickkontak so unfassbar intensiv vor.
Er ging weiter mit seinen neuen Freunden, vermutlich nachhause.
Ich schüttelte den Kopf und machte mich auch auf den Weg nachhause.
Zum Glück war mein Weg von der Schule nachhause nicht all zu weit.
Als ich zuhause ankam, nahm ich meinen Schlüssel raus und öffnete die Türe.
Anscheinend war ich alleine, denn keine weiteren Schuhe standen im Flur.
Mir soll es recht sein, solange ich meinem Vater nicht über den Weg laufe.
Ich ging in die Küche und machte mir was zu essen und dann kam mir auf einmal Midoriya wieder ins Gedächtnis.
Sein süßes grinsen was er hatte, als er in die Klasse kam oder dieses aufrichte lachen, als er sich mit Uraraka und Iida unterhalten hatte...
Stop! Was denk ich da?
Ich kenn diesen Jungen überhaupt nicht, wieso interessiere ich mich überhaupt für ihn, sonst sind mir andere Leute doch auch gleichgültig.
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als der Kochtopf anfing über zu schwappen.
"Shoto, wo bist du nur wieder mit deinen Gedanken?",fragte mich meine Schwester Fuyumi, die anscheinend auch gerade gekommen ist.
"Eh, tut mir leid.",sagte ich und nahm mir mein Essen und ging damit in mein Zimmer.
Ich aß mein Essen zu Ende und machte meine Hausaufgaben.
Danach ging ich Joggen, weil schönes Wetter ist und ich keine Lust hatte den restlichen Tag in meinem Zimmer zu hocken. Außerdem muss ich den Kopf freikriegen bzw meinen Kopf von Midoriya freikriegen.
"Bin joggen.",rief ich meiner Schwester zu, von der ich ein bejahenden laut bekam.
Sofort als ich aus der Tür trat, kam mir die mittags Luft entgegen.
Ich lief gut eine halbe Stunde im Wald lang, dann wieder rein in die Stadt, an einem alten Spielplatz vorbei und als ob das Schicksal mich hassen würde, lief ich gerade an einem Café lang, aus dem Uraraka und Midoriya rauskamen. Die beiden hatten ein Eis in der Hand und amüsierten sich anscheinend prächtig.
Midoriya sah mich und winkte mir zu, aber ich guckte die zwei nur desinteressiert an.
Ich blieb kurz stehen, weil hier auch direkt ein Getränkeautomat war.
Ohne sie weiter zu beachten, holte ich mir eine Wasserflasche und trank sie knapp bis zur Hälfte.
Im Augenwinkel sah ich wie Uraraka weitergehen wollte und deswegen Midoriya am Arm zog, er sich jedoch kein Stück bewegte, sondern nur nachdenklich zu mir starrte.
Ich lehnte mich an die wand, neben den Automaten und genoß einfach die leichte Wärme auf meiner haut und schloss auch meine Augen.
Ich lauschte den Geräuschen in meiner Umgebung, als ich auf einmal Schritte hörte, die sich in meine Richtung bewegten und Uraraka, wie sie schrie.
"Izuku, wo willst du hin!", und die Schritte blieben vor mir stehen.
Aha sie sprechen sich also schon mit vornahmen an.
Interessant...
"Hey.",hörte ich Midoriyas stimme vor mir, weswegen ich meine Augen öffnete und ihn monoton anguckte.
"Hab ich dir irgendwas getan?",fragte er weiter.
"Nein, ich kenn dich doch gar nicht.", sagte ich ihm desinteressiert.
"Wieso verhältst du dich dann so, als wäre ich dein Feind?", seine Stimme wurde immer fester und langsam frage ich mich, woher er auf einmal dieses Selbstvertrauen her hat.
Bei Bakugo hat er es nicht und als er in die Klasse kam auch nicht, also wieso jetzt?
"Ich verhalte mich nicht so als wärst du mein Feind. Ich verhalte mich nur nicht aufdringlich, zu Leuten die ich nicht kenne.", erklärte ich ihm, noch immer mit meinem monotonen Ausdruck.
Eigentlich kann ich auch kaum was anderes.
Ich lache nicht mehr und mein Ausdruck bleibt der gleiche, sei es in meiner Mimik oder in meiner Stimme.
"Dann lern mich kennen.", sagte er auf einmal aus heiterem Himmel.
"Was?", hinterfragte ich, um sicherzugehen mich nicht verhört zu haben.
"Ich sagte, dass du mich kennenlernen sollst.", wiederholte er und langsam glaube ich, er ist komplett verrückt geworden.
"Wieso sollte ich?", stellte ich ihm eine Frage, jedoch brauchte er nicht lange um zu überlegen.
"Damit du mich nicht mehr so anguckst, wie du es im Moment tust.", er klang irgendwie sehr davon überzeugt, dass ich das bei anderen nicht mache.
Ich sah das Uraraka auch langsam auf uns zu kam.
Anscheinend wurde ihr das warten zu langweilig.
"Denk nicht, dass ich Leute die ich kenne, nicht genauso angucke.", sagte ich ihm und wollte gerade weitergehen, weil meine Flasche auch leer getrunken war, jedoch hielt er mich am Handgelenk fest.
"Gut aber ich möchte dich trotzdem kennenlernen.", okay damit war es mir absolut bestätigt.
Er hatte einen Knall.
Wer würde mich denn schon kennenlernen wollen.
Naja er anscheinend aber wieso?
Ich habe nichts besonderes an mir.
"Komm schon, du hast doch nichts zu verlieren. Bitte, komm morgen in der Mittagspause zu mir an den Tisch und iss mit Tenya, Ochako und mir zu Mittag.",bot er an und ich zog skeptisch meine Augenbrauen hoch.
Naja wo er recht hat, ich habe nichts zu verlieren.
"Ich überlege es mir.", sagte ich und nun ist auch Uraraka zu uns gestoßen.
"Izuku? Kommst du nun?",fragte sie und Midoriya nickte leicht.
Dann lies er mein Handgelenk los und ich drehte mich um und joggte nachhause.
Mein Plan hat ja super funktioniert von wegen, ja ich gehe joggen, damit ich Midoriya aus meinem Kopf bekomme, daraus wird wohl heute auch nichts mehr.
Als ich zuhause ankam, klingelte ich, weil ich meinen Schlüssel vergessen hatte und Fuyumi machte mir die Türe auf.
"Wieso warst du solange weg?", fragte sie mich, während ich eintrat und meine Schuhe auszog.
"Zwei meiner Klassenkameraden haben mich aufgehalten.", sagte ich und sie nickte nur verstehend.
Damit ging ich ins Bad, duschte mich ab und ging in mein Zimmer und legte mich frisch umgezogen in mein Bett.
Sollte ich mich wirklich morgen zu ihnen setzten? Oder sollte ich lieber weiterhin für mich alleine bleiben?
Ich kann nicht leugnen das ich Midoriya unglaublich interessant finde und wie es aussieht er mich anscheinend auch, sonst hätte er das eben nicht so gesagt aber möchte ich das er etwas über mich erfährt?
Auch wenn er mir nicht so vorkommt, könnte er sonst wie sein.
"Du hast doch nichts zu verlieren."
Gut Midoriya, mal gucken was morgen alles passieren wird.
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My love ~Tododeku
FanfictionIzuku Midoriya besaß keine Macke, bis er seinem Idol begegnete und All Might Izuku one for all vererbte. All might half ihm auf die Yuei zu kommen, was Izuku auch schaffte. Ab dem Moment, wo er zum ersten Mal die Klasse 1A betrat, veränderte sich se...
