74. Internship

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Izuku:

Geschockt schaute Herr Aizawa mich an, bis ich versuchte auf wackeligen Beinen aufzustehen.
Ich versuchte so gut es ging zur Straße zu gehen und Herr Aizawa kam mir direkt hinterher.
"Wo willst du hin?",fragte er, weswegen ich stehen blieb und ihn anschaute.
"Ins Krankenhaus, wohin denn sonst.",sagte ich und kopfschüttelnd kam er auf mich zu.

Zusammen beeilten wir uns dann ins Krankenhaus zu kommen und als wir da waren, fragte ich sofort nach Shoto und die Empfangsdame sagte mir das Zimmer.
Ich riss schon förmlich die Türe auf und sah Shoto in dem Bett liegen, noch immer mit geschlossenen Augen.
Sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig und mit langsamen Schritten ging ich auf ihn zu.
Ich schaute ihn mir genau an und er sah so friedlich aus.

Ich nahm vorsichtig seine Hand in meine und strich mit meinem Daumen über seine Handfläche.
Ich zog mir einen Stuhl neben sein Bett und wartete die ganze Zeit nur darauf, dass er aufwachte und Herr Aizawa guckte nur aus dem Fenster.
Auf einmal spürte ich einen Druck an meiner Hand und seine Augen gingen leicht auf.
"Shoto.",sagte ich sofort und drückte seine Hand noch etwas mehr.
"Izuku...?",fragte er verwirrt und wollte sich aufrichten, aber ich hinderte ihn daran.

"Schön, du bist wach.",sagte nun auch Herr Aizawa und Shotos Blick wurde noch verwirrter.
"Kannst du dich noch erinnern, was passiert ist?",fragte Herr Aizawa und Shoto nickte leicht.
"Izuku hat mir erzählt, wer dich so zugerichtet hat.",erklärte er und Shoto weitete seinen Augen und guckte mich an.
"Tut mir leid... aber er hat versprochen nichts zu sagen, bevor wir nicht mit dir geredet haben.",sagte ich und seufzend ließ er sich nur weiter ins Bett sinken.

"Schon gut... vermutlich hätte ich es genauso gesagt...",winkte er ab und ich lächelte ihn leicht an.
"Endeavor, was? Wie lange genau erträgst du das schon?",fragte Herr Aizawa und Shoto fing an zu überlegen.

"Hmm, grob gesagt, schon immer.",gab Shoto dann zu und Herr Aizawas Augen weiteten sich.
"Das geht so nicht weiter. Er hat dich krankenhausreif geschlagen, dass müssen wir melden.",sagte Herr Aizawa und sofort schüttelte Shoto leicht den Kopf.
"Das geht nicht...",flüsterte er.
"Wieso?",fragte nun wieder Herr Aizawa.

"Auch wenn ich einen Hass auf ihn habe, ist er dennoch mein Vater... ich hasse mich dafür, dass ich mich gegen ihn nicht wehren kann, dass ich nicht einfach alles auffliegen lassen kann... aber ich kann es einfach nicht...",sagte er und eine kleine Träne lief aus seinem Augenwinkel.

Traurig lehnte ich mich zu seiner Hand und küsste seinen Handrücken.
Ich hörte Herr Aizawa seufzen und sah wie er sich wieder dem Fenster zu widmete.
Ich legte meine Hand an Shotos Wange und strich vorsichtig seine Träne weg und dann fuhr ich mit meinem Daumen über seine Lippen.

"Recovery Girl hat dich soweit geheilt, wir sollten zurück gehen.",sagte Herr Aizawa und wir beide stimmten ihm zu und kurz darauf verließen wir das Krankenhaus auch schon und gingen zurück zum Wohnheim.

Im Wohnheim angekommen, wartete die ganze Klasse im Wohnzimmer und als wir reinkamen, liefen sie direkt zu uns.
"Was ist passiert?!"
"Wie geht es dir?!"
Fragten direkt alle auf einmal und wir versuchten die Klasse erstmal still zu bekommen.
"Es ist alles gut.",winkte Shoto ab und die Klasse schaute ihn skeptisch an, dann mich, aber ich nickte nur als Zustimmung das alles ok ist.

Nach den letzten Tagen Hausarrest, durfte dann auch ich wieder in die Schule.
An dem Tag, kamen drei weitere Schüler zu Besuch in unsere Klasse, die uns ausführlich vom internship erklärten. Mirio wollte gegen uns alle kämpfen und fragte wer als erster wolle.

"Ich gehe als erster.",sagte ich entschlossen und stellte mich etwas weiter nach vorne.
"Der Problemschüler. Nicht schlecht. Du bist wirklich ganz schön lebhaft.", sagte Mirio und alle machten sich für einen Kampf bereit.

Ich sprang auf ihn zu und auf einmal verlor er seine Kleidung.
Viele bekamen einen Schock und guckten weg, aber ich sah das als eine Möglichkeit, um ihn anzugreifen.
Ich zielte auf sein Gesicht, aber mein Fuß traf ihn nicht, sondern mein Fuß ging einfach durch.
Ich kam hinter ihm wieder auf meinen Füßen auf und guckte direkt wieder zu Mirio.

Eine durchgleit- Spezialität.
Aber, was nun?

"Aufs Gesicht?",fragte er und die Angriffe von meiner Klasse gingen, genauso alle durch ihn durch.
Der Rauch verschwand und Mirio war genauso weg.
Auf einmal tauchte er hinter der letzten Reihe auf.
Er machte einen nach dem anderen fertig.
"In nur einem Augenblick hat er mehr als die Hälfte... das ist der, der der Nummer eins am nächsten kommt...",hörte ich Shoto mit Herr Aizawa reden.

"Machst du nicht mit? Die Nummer eins interessiert dich doch bestimmt auch.",sagte Herr Aizawa und erst dann fiel mir auf, dass Shoto die ganze Zeit gar nicht mit gekämpft hatte.
"Ich habe die vorläufige Lizenz ja nicht.",sagte mein Freund kleinlaut und Herr Aizawa blickte einfach wieder zu uns.

"Mit den Fernkämpfer bin ich fertig. Jetzt fehlen noch die Nahkämpfer, richtig?",sagte Mirio und guckte zu dem Rest der noch stand.
"Es muss irgendeinen Trick geben. Ob er sich mittels ,,Durchgleiten" teleportiert oder mittels ,,Teleportation" durch Dinge gleitet, er wird in jedem Fall direkt angreifen. Wenn wir seine Angriffe kontern, können wir ihn bestimmt auch direkt berühren. Solange wir nicht wissen, was er tut, müssen wir Theorien aufstellen und erst mal eine Siegesstrategie finden!",stellte ich auf und alle hörten mir gebannt zu.

"Oh, danke. Deine Umsichtigkeit ist spitze, Izuku!",lobte mich Eijior und die anderen stimmten ihm zu. Mirio kam auf uns zu gelaufen und nachdenklich guckte ich ihn an, bis er im Boden versank.

Wenn er wieder auftauchte, dann hier!

Ich guckte hinter mich und tatsächlich sprang er hinter mir hoch, direkt holte ich zum tritt aus aber er nahm seine Hand und glitt durch meinen Fuß und mein Bein. Er lenkte mich ab und schlug mich in die Seite, weswegen ich zu Boden fiel.
Danach konnte Mirio auch alle anderen ausschalten und wir waren besiegt.

"Ich habe mich zwar bemüht nichts zu zeigen, aber tut mir leid Mädels.",entschuldigte Mirio sich und auch ich verzog das Gesicht.
Mirio erklärte uns seine Spezialität ,Durchlässigkeit' und noch mehr über das internship und wie es da abläuft.

Ich sah an Shotos Blick, dass er wieder über die Lizenz nachdenkt. Also ging ich zu ihm und schlang einfach meine Arme, von hinten, um seinen Bauch, weswegen er sich erschrocken anspannte aber danach wieder lockerte.
"Du schaffst das schon.",sagte ich leise und er nickte nur. Ich klammerte mich eng an ihn und er legte seine Hände an meine Arme.
Wir verabschiedeten uns und konnten dann zurück ins Wohnheim.

Katchan sagte allen, sie sollen den Müll zu ihm bringen und dann regte er sich darüber auf, dass wir zu viel Müll hätten. Die Mädchen redeten über das internship und ich ging auf mein Zimmer und legte mich dann auf mein Bett.

Ich rief Grant Torino an und fragte, ob ich das internship bei ihm machen könnte aber er lehnte ab und sagte, ich solle es bei Nighteye versuchen, da er mal ein sidekick von All Might gewesen ist.

"Babe?",fragte auf einmal Shoto, der die Türe leicht aufmachte.
"Ja?",fragte ich und er kam ganz rein.
"Was machst du?",fragte er und lehnte sich gegen meine Türe.
"Ich habe Grant Torino, wegen dem Internship gefragt aber er hatte mir All Mights früheren sidekick empfohlen und ich denke, ich werde mich die nächsten Tage bei ihm vorstellen.",erklärte ich und legte mein Handy auf meinen Nachtisch.

Shoto kam auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm, weswegen ich etwas überrumpelt die Umarmung erwiderte.
"Ich liebe dich.",sagte er und sofort fing ich an zu Lächeln und drückte ihn noch näher an mich.
"Ich liebe dich auch.",erwiderte ich und er löste sich leicht von mir. Er wollte aufstehen aber ich hielt ihn an seinem Handgelenk fest und zog ihn auf mein Bett, weswegen er die Augen weiteten und einen überraschten Ton von sich gab.

Sobald er auf meinem Bett lag, kuschelte ich mich eng an ihn und auch er legte seine Arme eng um mich.
Ich weiß nicht wieso, aber in dem Moment brauchten wir einfach nur die Nähe vom jeweils anderen. Wir sagten kein einzigen Ton und waren einfach nur aneinander gekuschelt.
Ich lauschte seinem schnellen Herzschlag, was mich unwillkürlich lächeln lies und er gab mir einen Kuss auf meinen Kopf und drückte mich an ihn.
Wir hielten uns so fest, als hätten wir Angst, dass uns jemand jeden Moment auseinander reißen könnte und es das letzte mal wäre, dass wir uns umarmen.

My love ~TododekuGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt