20. Mein fester Freund

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Izuku:

So gingen wir Hand in Hand im Sonnenuntergang nachhause. Keiner redete aber es war auch nicht unangenehm. Zuhause angekommen schloss ich die Türe auf und sofort empfing uns meine Mutter.
"Izuku, ich sagte doch du sollst aufpassen.",erinnerte sie mich und nahm mich feste in den Arm.
Shoto schloss in der Zeit die Türe hinter sich und zog seine Schuhe aus.

"Und du auch Shoto.",sagte meine Mutter, nachdem sie sich von mir gelöst hatte und nahm Shoto in den Arm, der sichtlich überfordert war.
Ich zog mit einem Schmunzeln, wegen der Reaktion meiner Mutter, dann auch die Schuhe aus und meine Mutter sagte uns das sie essen machte.
"Ich schreib noch kurz meinen Geschwistern.",sagte Shoto und nahm sein Handy raus.
Als er es an machte guckte er drauf und zögerte.
Ich ging um ihn rum und umarmte ihn von hinten und hatte so eine gute Sicht auf sein Handy.
Sein Vater hatte ihm ein paar nicht ,schöne' Nachrichten geschickt.

"Ich sollte vielleicht doch lieber wieder gehen.",sagte er und wollte sich schon lösen aber ich ließ ihn nicht.
"Ich lass dich jetzt nicht gehen.",sagte ich entschlossen und seufzend drehte er sich zu mir.
"Izuku... ich will-",fing er an aber ich unterbrach ihn mit einem Kuss.

"Du bist nicht dein Vater. Er möchte das du heimkommst nur damit er wieder auf dich einschlagen kann. Aber ich kann dich nicht gehen lassen. Ich will dich nicht gehen lassen. Du bleibst die Nacht hier und ich will keine weitere Diskussion darüber. Du hattest heute genug von deinem Vater und auch ich hatte das. Vergiss ihn einfach, wenigstens für diese Zeit jetzt.",sagte ich, nachdem ich mich nicht von ihm löste.

"Du bist echt viel zu stur.",sagte er und schmunzelte etwas.
"Aber wenn er irgendwelche Anstalten macht, dich da mit reinzuziehen, stelle lieber ich mich ihm gegenüber, als wenn du das machst.",sagte er und Augen verdrehend nickt ich.

Er schrieb dann noch seinen Geschwistern, dass er heute nicht nachhause kommt und dann war meine Mutter auch schon mit dem Essen fertig.
"Ich hoffe ihr mögt Schnitzel auf Reis.",sagte sie fröhlich und Shoto nickte leicht und ich nickte ein bisschen zu sehr. Zusammen aßen wir dann und redeten über das Sportfest.

Auch Shoto sagte viel mehr, als wenn er sonst mit anderen Leuten redete.
"Aber eine Sache ist mir immer noch unbegreiflich. Trotz das ihr so gute Freunde seit, hat Izuku dich anscheinend provoziert und ihr habt euch richtig bekämpft.",sagte meine Mutter, mit leichter Verzweiflung in der Stimme.

Shoto senkte den Kopf und ich legte heimlich meine Hand auf seinen Oberschenkel und strich mit meinem Daumen drüber.
"Ich wollte das Shoto endlich zu sich selbst steht und alles an sich akzeptieren kann. Deswegen habe ich ihn so provoziert, es war von mir gewollt, ich wollte das er mich mit allem was er hat angreift.
Ich habe mich einzig und alleine nur verteidigt, deswegen sind meine Verletzungen entstanden. Shoto hat keine Schuld daran.",erklärte ich meiner Mutter die Lage, die aufmerksam zuhörte und während ich redete, legte Shoto seine Hand auf meine, die auf seinem Schoß liegt und guckte mich an.

"Also so ist das. Naja, ich hätte so oder so es keinem von euch beiden übel genommen. Ich meine wie könnte ich meinem Stiefsohn etwas übel nehmen, wenn mein Sohn ihn provoziert. Nur passt wirklich besser auf euch auf, sowas kann sehr schnell schief gehen.",warnte uns meine Mutter und wir nickten, lächelnd.

Nachdem wir aufgegessen hatten, ging meine Mutter zu Katchans Mutter, weil die zwei sich wirklich gut verstehen und Shoto und ich räumten in der Zeit die Teller weg.
Nach einer Zeit bemerkte ich nur, dass Shoto eigentlich nichts machte außer seine Hände in der Spühle zu haben, mit dem schmutzigen Geschirr, er jedoch die ganze Zeit nur mich anschaut.

"Shoto, dass Geschirr wäscht sich nicht von alleine.",sagte ich schmunzelnd aber er hörte nicht darauf, weswegen ich mich zu ihm umdrehte und meine rechte Hand in meine Seite stämmte.
"Tut mir leid, ich war nur so fasziniert davon, einen so tollen und gut aussehend Jungen, meinen Freund nennen zu dürfen.",sagte er und nahm seine Hände aus der Spühle.

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