24. Eifersucht

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Izuku:

Also in der Hoffnung das Shotos Vater nicht zuhause ist, Schlich ich mich um 1:00 Uhr nachts raus und auf direktem Wege zu Shoto.
Morgen ist Samstag, weswegen das meinem schlafrythmus nicht schaden sollte.
Wir fliegen nämlich am Sonntag weg und am Montag geht es auch schon mit dem Training bei dem jeweiligen Praktikum los.

Ich lief gut 15 Minuten zu Shotos Haus und dort angekommen sah ich nirgends Licht brennen.
Das Problem was ich jetzt habe ist, ich weiß nicht wo Shotos Zimmer ist. Noch nie war jemand bei ihm und mit seinen Geschwistern konnte ich nicht reden, da ich ihre Nummer nicht habe.

Also auf gut Glück.
Ich sah auf einmal in einem Zimmer Licht angehen und versteckte mich so gut es ging im Gebüsch.
Das Fenster wurde geöffnete und Shoto guckte raus.
Er lehnte sich mit seinen Armen auf die Fensterrinne und schaute frustriert raus in den Nachthimmel.

Er sah so unglaublich gut aus, dass Mondlicht spiegelte sich in seinen grau- Türkisenen Augen und sein Haar strahlte noch mehr.
Er atmete einmal aus und ging wieder zurück in sein Zimmer, dabei lies er aber das Fenster offen.

Als wäre es Schicksal. Okay jetzt oder nie.

Machte ich mir selbst Mut und kletterte so leise wie möglich zu seinem Zimmer. An seinem Fenster angekommen, lugte ich etwas herein und sah das Shoto auf seinem Bett lag und zur Wand gedreht war. Dies nutze ich und kletterte leise rein.

Aber ich kannte Shoto mittlerweile so gut, dass ich weiß das er die Präsens anderer spüren kann, sowas wie ein sechster Sinn und das kleinste Geräusch schon wahrnimmt.
Sofort stand er vor mir und richtete seine Eis Hand auf mich. Ich hob meine Hände, zum zeigen das ich keine bösen Absichten habe.

"Izuku? Was machst du hier? Und wie bist du hierher gekommen?",fragte er völlig überrumpelt und nahm seine Hand runter und ich tat es ihm gleich.
"Tut mir leid, eh... ich wollte mit dir reden und bin hierher, weil diese Adresse in den Schülerakten steht, aber wusste ich nicht welches Zimmer aber als du dann dein Fenster aufmachtest...",erklärte ich ihm seine Fragen und guckte beschämt auf den Boden.

"Worüber willst du reden und hättest du das nicht morgen machen können?",fragte er weiter.
"Nein, ich musste es jetzt machen und ich wollte mit dir über das in der Schule reden...",gab ich leise zu.
"Am Sonntag ist das Praktikum und ich wollte nicht so mit dir auseinander gehen... wir sind dann fast eine ganze Woche nicht mehr zusammen und ich könnte das nicht aushalten, wenn das nicht geklärt ist.",sagte ich und hob langsam meinen Blick wieder.
Leicht nickte er und zeigte das ich mich auf sein Bett setzten könne, was ich dann auch tat. Er allerdings blieb vor mir stehen und lehnte sich gegen die Wand.

"Wenn mein Vater das mitbekommt sind wir sowas von tot...",murmelte er leise aber ich lies das einfach so stehen.
"Shoto... was war heute los mit dir? Hab ich irgendwas falsch gemacht oder hab ich dich irgendwie verärgert?",fragte ich einfach drauf los.
Sein Blick war auf sein Fenster nach draußen gerichtet und dann seufze er kurz auf.
"Nein, du hast nichts falsch gemacht und mich auch nicht verärgert...",sagte er und ich schaute ihn auffordernd an.

"Naja... du hast viele Freunde, bist sehr beliebt in der Klasse... ich dagegen halte mich von Leuten fern.
Und als du dann Tsuyu, Ochako, Mashiro und Mina bei dir hattest... ich wollte dich nicht stören, zumal es auch ganz schön komisch rüber kommt wenn der Einzelgänger Type auf einmal zu dir kommt, natürlich kämen dann Gedanken und Gerüchte auf, was vermutlich nicht mal mehr Gerücht wären...
Also das was ich sagen will ist... ich war eifersüchtig... eifersüchtig drauf das jeder in der Klasse zu dir kommen kann und dich umarmen kann.
Ich kann das nicht ohne das bei den anderen irgendwelche Vorahnungen entstehen.
Ich will deine Hand halten können, dich küssen, dich umarmen, mit dir reden und dich meins nennen können wann und wo ich möchte...",sagte er und guckte hin und wieder mal zu mir rüber, wendete aber zum Schluss hin seinen Blick wieder nach draußen.

"Gut, dann Versteck es nicht.",sagte ich und stand auf, um zu ihm zugehen. Sein Blick flog direkt zu mir.
"Was?",hakte er nach.
"Mach es, küss mich, sprech mit mir, umarme mich, halt meine Hand und nenn mich deins wann und wo immer du willst.",sagte ich und seine Augen weiteten sich.

"Aber... Izuku.",versuchte er vermutlich mich daran zu erinnern, dass wir noch immer zwei Jungs sind und das nicht jeder akzeptiert.
"Es ist für mich okay. Ich will unsere Beziehung nicht verstecken.",sagte ich und nahm seine Hand in meine.

"Aber selbst deine Mutter weiß doch noch nicht mal davon und wenn mein Vater das herausfindet-",versuchte er es weiter aber ich legte meinen Zeigefinger auf seine Lippen, um ihn zum schweigen zu bringen.
"Dann sagen wir es morgen meiner Mutter und wenn schon, dann findet dein Vater es halt raus.
Dann bleibst du eben für immer bei mir, egal was ist, wir überstehen das, zusammen. Und ich will auch der Öffentlichkeit zeigen das ich dir gehöre und du ganz alleine mir.",ein Lächeln umspielte seine Lippen und er legte seine Hand auf meine Wange und die andere an meine Hüfte.

"Hat das vielleicht auch etwas mit Momo zutuen?",fragte er mich und sein grinsen wurde noch etwas breiter.
"Ich habe deine Blicke gesehen, als Momo mit mir geredet hat, Izuku.",sagte er sicher.
"Was? Wie kommst du darauf, ich weiß gar nicht was du meinst.",verleugnete ich und nahm meine Hände von ihm weg um sie vor mir zu verschränken.
Lächelnd kniff er mir leicht in die Wange.
"Und wie eifersüchtig du warst.",stellte er fest und ich wurde rot.
"Na schön, du willst uns outen. Dann machen wir das.",sagte er und auch ich began zu Lächeln und schaute wieder zu ihm hoch.

"Wieso bist du nur so wundervoll...",flüsterte er und ich legte meine Hände an seine Brust.
"Das gleiche könnte ich dich fragen...",flüsterte ich genauso zurück. Ich beugte mich vor und er zog mich an der Hüfte näher zu sich und schon vereinte er unsere Lippen. Lächelnd erwiderte ich den Kuss und er wurde immer leidenschaftlicher.
Zwischen uns würde nicht mal ein Blatt passen, so sehr waren wir aneinander gepresst und wir konnten die Hände von dem anderen nicht lassen.
Langsam fuhren seine Hände runter zu meinem Hintern und an meine Oberschenkel.
Er zeigte mir das ich springen solle, was ich dann auch tat.

Er drehte uns um, so das ich nun an die wand gedrückt wurde und seine Hände blieben an meinen Oberschenkel, so das ich nicht runterfallen konnte.
Meine Hände fanden ihren Platz in seinen Haaren.
Er drückte uns von der Wand und ging auf sein Bett zu, wo er mich vorsichtig drauflegte und den Kuss dabei nicht einmal unterbrach.

Er beugte sich über mich und als wir beide komplett auf seinem Bett lagen, drehte ich uns so, dass ich über ihm gebeugt lag. Ich legte mein Knie nur auf die falsche stelle und er stöhnte in den Kuss rein.
Sofort lösten wir uns und ich merkte wo ich mein Knie hatte. Sofort nahm ich es da weg und er amtete erleichtert aus.
"Omg Shoto tut mir unglaublich leid.",entschuldigte ich mich.
"Nicht schlimm...",flüsterte er, als er sich wieder etwas gefangen hatte. Er setzte sich auf und breitete seine Arme aus, als Einladung ich solle kuscheln kommen. Diese Einladung konnte ich ihm nicht abschlagen und kuschelte mich an ihn an.

Das was ich an dieser Stelle einmal anmerken muss ist, dass mich sein stöhnen unglaublich angemacht hatte. Es ist komisch aber es war fast wie Musik in meinen Ohren.

Er fing an, meinen Kopf zu kraulen und auch meinen Oberarm.
Ich merkte wie ich immer müder wurde und das letzte was ich hörte war Shotos liebliche Stimme.
"Gute Nacht, Schlaf gut Izuku.",und damit war ich im Traumland verschwunden.

My love ~TododekuGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt