•Kapitel 8•

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Irgendwann hatte Noah sich wieder zu Mason gesetzt doch es machte mir relativ wenig aus, denn ich war immer noch total bei der Musik.

Irgendwann kam ein junger Mann, in meinem Alter ungefähr, zu mir und versuchte mit mir zu tanzen. Am Anfang hatte es mir auch relativ wenig ausgemacht, bis er anfing mich anzufassen und mir immer näher zu kommen.

„Hör auf dich zu wehren Süße, sonst tut's noch mehr weh." Caleb's Worte.

Umso mehr der fremde Typ mich anfasste, desto unruhiger wurde ich und desto mehr in Panik geriet ich. Ich versuchte ihn von mir zu stoßen, doch er hielt mich immer fester. „Lass mich los!" zischte ich.

„Du tust mir weh!" schreie ich nun in der Hoffnung, irgendwer würde mich hören. „Lass sie los!" kam meine beste Freundin nun auf mich zu. Dann hörte ich es nur noch klatschen und Liz auf dem Boden liegen. Erschrocken sehe ich zu ihr, wollte zu ihr gehen, doch der Typ ließ mich nicht.

Ich versuchte mit aller Gewalt mich von dem Typen zu lösen, doch nichts klappte. „Du dreckiger Mistkerl." zischte Liz. „Lass sie los." nun mischten Mason und Ethan sich ein, während Noah Liz half aufzustehen.

„Was sonst?" lachte er. Mason lachte kurz, sah auf den Boden, machte einen Schritt auf ihn zu und verpasste ihm eine. In Windeseile lief ich rüber zu Ethan, der mich sofort in den Arm nahm. Mason saß auf ihm und guckte den Typen an. „Findest du es witzig, junge Frauen zu bedrängen und zu schlagen? Hast du Spaß dran? Wenn ich dich Frauenschläger je nochmal jemanden schlagen oder belästigen sehe, zeige ich dir, wie ich sowas finde. Haben wir uns verstanden ?" erklärte Mason ihm. Langsam sah er Mason nickend an.

Mason stand auf und ging als erstes zu Liz, was ich ihm gleich tat. „Geht's dir gut?" fragte ich sie verzweifelt. „Alles gut, der schlägt wie ein kleines Mädchen." lachte Liz, was mich zum schmunzeln brachte. „Kommt, wir bringen dich nachhause und fahren dann auch nachhause." erklärt Mason kalt und lief vor.

Der Abend hatte die schlimmste Wendung genommen.
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Ich betrat gerade unser Haus und zog meine Schuhe aus, als Mason an mir vorbei rauschte. Ich hielt ihm an seinem Handgelenk fest und sah ihn für ein paar Sekunden einfach nur an. „Danke." kam es dann irgendwann einfach aus mir raus.

„Wie gesagt, ich würde das für jeden machen." sagte er kalt, machte sich von mir los und knallte seine Zimmertür zu. Wie angewurzelt stand ich im Flur. „Gute Nacht, Sky." er lächelte mich aufmunternd an und ging dann auch in sein Zimmer.
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Wir hatten mittlerweile 3:00 Uhr in der Nacht und ich konnte nicht schlafen. Wieso ist er so kalt gegenüber mir? Wieso ignoriert er mich ständig? Was habe ich falsch gemacht? Wieso hasst er mich so? Tausend Fragen schwirren in meinem Kopf herum. Außerdem will ich gerade alles andere, als alleine sein.

Fest entschlossen stand ich auf und ging aus meinem Zimmer. Wie Ferngesteuert lief ich auf Ethan's Zimmertür zu, öffnete sie und schlich mich leise herein. „Ethan?" fragte ich flüsternd überprüfend ob er wach war. „Sky? Wieso schläfst du nicht?" fragte er mich schläfrig. „Ich kann nicht." flüsterte ich.

Einige Sekunden stand ich einfach in seinem Zimmer rum, bis er die Decke leicht anhob als Zeichen, dass ich mich zu ihm legen sollte.

Ich legte mich zu ihm und sofort schlug er die Decke auch um mich und umarmte mich. „Was ist los?" fragte er sanft während er meinen Kopf streichelte. „Wieso hasst er mich so?" fragte ich ihn direkt. „Er hat's nicht so mit heißen Weibern." scherzte er. Genervt verdrehte ich meine Augen, konnte mir ein schmunzeln aber nicht verkneifen.

„Ich mein's ernst. Was hat er gegen mich?" er hörte kurz auf meinen Kopf zu streicheln, fing aber kurz danach wieder an.

„Er hat eine schlimme Vergangenheit, die er dir selbst erzählen sollte, wenn er dazu bereit ist. Geb ihm Zeit." erklärte er mir. „Heute Nachmittag war alles so unbeschwert und einfach toll und nach der Sache im Club behandelt er mich wieder total kalt, ich verstehe ihn nicht." ich schmiegte mich noch ein wenig mehr an Ethan's Körper.

„Glaub mir, du wirst ihn verstehen wenn er es dir erzählt hat." meinte er nur. „Uns behandelt er manchmal auch so." fügte er noch hinzu. „Bitte behandle du mich nie so." flüsterte ich mit zittriger Stimme. „Werde ich nicht, du bist meine beste Freundin.. wie eine kleine Schwester. Ich würde dir niemals so vor's Schienbein treten." verwirrt sehe ich ihn an.

„Das ist ein Sprichwort, du Rosinchen." lacht er leicht. „Nennst du mich jetzt wirklich Rosinchen? Such dir was anderes aus, ich will nicht als klein und schrumpelig bezeichnet werden." schmollte ich. „Tja, da wirst du jetzt wohl nicht mehr drum rum kommen." genervt stöhnte ich auf, musste ihn aber trotzdem anlächeln. „Du bist der erste Mann, bei dem ich mich wirklich wohl fühle. Bei dem ich mich beschützt fühle, wie es ein großer Bruder eben macht." strahlte ich ihn an.

Er drückte mir einen kleinen Kuss auf meine Schläfe und umarmte mich ganz fest.

„Mein kleines Rosinchen."
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Noch ein Kapitel, aber leider nicht so lang, tut mir leid! Hoffe es gefällt euch trotzdem.

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