•Kapitel 21•

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»Verdammtes Arschloch. Trotzdem kannst du nicht weiter im B&B wohnen, das geht ins Geld und das weißt du..« Liz's Reaktion auf die Geschichte mit Mason. »Ich weiß, jedoch möchte ich auch ungern wieder zurück in die WG. Ich hab es satt mich dort so zu fühlen, als wäre ich unerwünscht. Das ist mein Zuhause und in meinem Zuhause sollte ich mich nicht so fühlen müssen.«

»Du spinnst doch! Was fällt dir eigentlich ein, nicht auf deinen großen Bruder zu hören?« rief plötzlich jemand, weshalb mein Kopf zur Seite schnellte. »Ja Madame, du hast richtig gehört!« jetzt stand Ethan genau vor mir. »Hey Liz.« lächelte Ethan sie an und sie lächelte zurück und wurde.. rot? Verwirrt sah ich sie an und blitzschnell verwandelte sich ihr nervöser Blick wieder in einen neutralen. Diese beiden Schlingel. Wie lange läuft das denn schon?

Auf einmal fiel Ethan mir in die Arme. »Ich hab mir verdammte Sorgen gemacht. Ich möchte das du wieder nachhause kommst.« sagte er. Ich schüttelte nur den Kopf. »Es ist nicht mein Zuhause, es ist Mason's und das zeigt er mir ganz genau. Ich möchte mit ihm rein gar nichts mehr zutun haben.« er sah mich enttäuscht an. Ich nahm mir ein Löffel Eis, den Ethan mir schlagartig aus der Hand schnappte.

»Hallo?« verwirrt sah ich ihn an. »Du hörst nicht auf mich also Klau ich dir dein Eis.« er zuckte mit seinen Schultern. »Hast du dich zurückentwickelt in der Woche oder hab ich irgendwas verpasst?« fragte ich ihn und musste mir ehrlicherweise ein Lachen verkneifen.

»Ich mache mir nur Sorgen um dich. Du bist meine Schwester, ich muss dich beschützen und du lebst gerade in einem kleinen, ranzigen B&B.« erklärte er und sah mich enttäuschend an. »Sie kann erstmal bei mir unterkommen. Es kostet nichts und es ist definitiv nicht ranzig und klein, wie du weißt. Sie müsste halt nur.-« ich unterbrach sie. »Wie Ethan weiß?« fragte ich sie verwirrt. »Ja ähm.. mein Schrank.. den hat er mir mal ähm.. aufgebaut du weißt schon.. ich bin nicht so handwerklich begabt. Jedenfalls, müsstest du halt erstmal auf der ausziehbaren Couch schlafen aber das ist kein Problem, oder?« fragte sie mich und trotzdem glaube ich ihr kein Wort, von dem was sie mir gesagt hat, jedoch ließ ich das Thema erstmal ruhen.

»Abgemacht.« lächelte ich. »Gut, Mason ist gerade nicht zuhause, heißt wir können jetzt ein paar Sachen holen und die Sachen aus deinem B&B okay?« schlug Ethan vor, woraufhin ich nickte.
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Eineinhalb Stunden später war das Wichtigste bei Liz und ich war gerade durch das B&B 1200€ losgeworden. Man ist das teuer. Ich ließ mich auf die bequeme Couch fallen und schloss für einen kurzen Moment meine Augen. Ethan's Telefon fing an zu klingeln und er ging ran. FaceTime mit Mason, na super. »Ethan.. ich hab.. scheiseeee gebaut. Verdammt große.. Fuck!« fluchte er. Hat er getrunken? Ich lauschte weiter.

»Wie siehst du aus? Wer hat dich so hingerichtet junge? Und warum bist du um 15 Uhr Hacke voll?« »Ethan, ich hab nur versucht sie zu beschützen verdammt. Er will sie. Die Rache für unsere Misstaten früher..« Ethan sah mich an mit einem Blick, den ich nicht definieren konnte. »Ich habe diesen Schmerz nicht ausgehalten, deswegen hab ich einen Whiskey und Charly getrunken.. oder vielleicht auch mehr.« er fing an zu husten. »Wo ist Noah?« fragte Ethan. Liz sah mich besorgt an. »Bei ihm.« das war Ethan's Zeichen. Er rannte aus der Tür und war schneller als ich ihn jemals gesehen hatte. »Das war.. komisch..« sagte Liz und ich nickte nur zustimmend.

Was hat das alles auf sich? Egal, es sollte mich nicht interessieren, so wie Mason es sagte. Ich werde mich nicht mehr in seinen Mist einmischen, er ist für mich gestorben. Ich mache mir mein Leben nicht mehr durch ihn schwer.

Attractive.Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt