Die nächsten Tage ging Mason mir komplett aus dem Weg, was mir auch vollkommen recht war. Schließlich war mir die Situation immer noch verdammt unangenehm.
Ich machte mich auf den Weg ins Bad, als ich Mason nur mit Jogginghose bekleidet, in der Küche sah. Verdammt. Man konnte nun wirklich nicht sagen, dass Mason nicht heiß aussah. Er hatte einen Gut gebauten Körper, schön gebräunte Haut, ein paar Tattoos, braune, immer gut aussehende Haare und grüne Augen.
Wenn er also nicht heiß ist, weiß ich auch nicht weiter.
Ich kam gar nicht mehr aus meiner Starre raus, bis eine Blondine neben ihm antanzte. Schlagartig änderte sich mein Gesichtsausdruck von schmachtend in angeekelt.
„Guten Morgen Schwesterherz! Hast du gut.. wer ist sie denn?" fragte er mich flüsternd und mit großen Augen. „Ich habe keine Ahnung. Aber was ich weiß ist, dass sie meinen Yoghurt isst!" knurrte ich. „Du immer mit deinem Yoghurt." meinte er amüsiert und verdrehte seine Augen.
„Heute Abend ist die Strandparty. Wir könnten ja zusammen hingehen." schlug Blondie Mason vor. „Klar." und schon waren sie verabredet. Es reicht mir. Das ist mein verdammter Yoghurt!
„Hey Blondie, tut mir ja wirklich leid wenn du nicht lesen kannst, aber das dort." ich deutete auf den Yoghurt in ihrer Hand. „Ist mein Yoghurt. Mein Name steht extra drauf." genervt verdrehte ich meine Augen als ich in der Küche ankam.
Geschockt sah sie den Becher in ihrer Hand an. „Es tut mir wirklich leid, ich hab das nicht gesehen! Möchtest du das Geld wieder haben oder soll ich dir einen neuen kaufen?" fragte sie mich beschämt. Na toll, jetzt bekomme ich auch noch Schuldgefühle.
„Nein, es tut mir leid. Ich bin wohl einfach nur mit dem falschen Fuß aufgestanden." lachte ich leicht. Ich spürte einen Blick auf mir, weswegen ich zu Mason sah, der anscheinend versuchte meinen Blick und meine Laune zu deuten.
„Gut, dann wünsche ich euch noch einen schönen Tag." gespielt lächelte ich Mason an und verschwand im Bad.
So Sky, einmal tief ein- und wieder ausatmen. Die Tür schwing auf und erschrocken hüpfte ich ein kleines Stück zur Seite, um morgen keine blauen Flecken zu haben.
Mason kam rein und schloss die Tür hinter sich. Verwirrt sah ich ihm dabei zu, wie er immer ein paar Schritte näher auf mich zu kam, bis ich an der eiskalten Wand stand. Mein Atem ging unregelmäßig und mein Herz schlug mir bis zum Kopf.
„Was sollte das vorhin? Das war mein Besuch!" flüsterte er. Verdammt, sein flüstern ist echt anziehend. „Ich habe überreagiert und das habe ich auch bereits aufgeklärt." Ich versuchte mir meine Nervosität nicht anmerken zu lassen.
„Gut, dann zur nächsten Sache. Wieso gehst du mir seit Tagen aus dem Weg?" fragte Mason mich weswegen ich lachen musste. „Ich gehe dir aus dem Weg? Wohl eher andersherum." lachte ich.
„Ich gehe dir überhaupt nicht aus dem Weg." meinte er, doch ich schüttelte nur meinen Kopf. „Weißt du, ich glaube meinen Vorschlag mit dem Waffenstillstand und Freunde sein hast du etwas falsch verstanden, denn so wird das definitiv nichts." Ich guckte wieder nach oben, direkt in seine Augen. Nur noch ein Zentimeter und unsere Körper würden sich berühren.
Love Is a Bitch-two feet
„Es ist kompliziert, Sky. Auch wenn ich es versuche, ich bin quasi unfähig." erklärte er. „Lass es einfach zu. Lass mich dein Freund sein." versuchte ich ihm zu verständigen. „Das ist es nicht." sagte er und schloss unsere Lücke, sodass kein Blatt mehr zwischen uns passt.
Meine Hände platzierten sich wie von selbst an seiner Brust. „Was dann?" fragte ich, doch meine Stimme versagte total. „Du bist es. Dein Körper. Dein Aussehen. Dein Charakter. Deine Charme." seine Hände legten sich auf meine Taille und vollkommen hingegeben schloss ich meine Augen.
„Aber das geht nicht.. es gibt so viele Gründe wieso es nicht geht, und genau deswegen gehe ich dir immer aus dem Weg." flüsterte er mir ins Ohr. Seine Hände wanderten weiter nach oben. „Weil wenn ich das nicht tue, kann ich dir irgendwann nicht widerstehen." erklärte er.
„Dann vergiss es für einen Moment." schlug ich vor. Meine Beine fühlten sich jetzt schon an wie Wackelpudding und ich drohte jede Sekunde einfach weg zu knicken. „Es ist so schwer, doch gleichzeitig auch so einfach." sein Kopf näherte sich meinem Hals und verharrte auf der Stelle. Er verteilte kleine, leichte Küsse auf meinem Hals und allein diese Geste brachte mich leise zum aufstöhnen.
„Aber wie gesagt, ich kann nicht." er entfernte sich von mir, musterte mich noch einmal von oben bis unten und ließ mich dann allein im Bad zurück.
Verdammt! Was war das?
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Ich hoffe sehr das euch dieses Kapitel gefällt! Tut mir leid das lange nichts kam. Ich hatte Prüfungen und ziemlich viel Schulstress. Ich würde mich sehr über Feedback freuen!(:
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Attractive.
RomanceSky Jonson ist eine 19 jährige Studentin, die hemmungslos ist und für jeden Spaß zu haben ist. Mason Collins ist 20 und momentan nicht gerade auf der Suche nach einer Beziehung-oder irgendeinem Mädchen. Er möchte einfach sein Studium beenden und Spa...
