Es war eine verdammt eine anstrengende Nacht. Ich konnte nicht schlafen, wurde wachgehalten von dem Gedanken er könnte hier irgendwann wieder aufkreuzen. Nach der Sache mit Caleb würden alle rausgeschmissen und ich bin sofort in mein Zimmer gegangen.
Liz wollte unbedingt bei mir bleiben, doch ich meinte das es besser wäre wenn sie nachhause gehen würde. Noah hat sie netterweise gefahren.
Ab und zu kam Ethan rein um zu fragen ob alles okay bei mir sei oder ich etwas brauche. Ich wollte nichts, außer allein sein und mich fragen was das Schicksal gegen mich hatte. Wieso kreuzt er hier auf? Wieso kennt er meine Mitbewohner? Ich verstehe es einfach nicht.
Ein Klopfen an meiner Tür löste mich von meinen Gedanken. Ein lächelnder Ethan kam durch die Tür und setzte sich auf mein Bett, gefolgt von Noah. Es kamen fragen von den beiden wie „geht's dir besser? Oder „du siehst echt kaputt aus, hast du überhaupt geschlafen?" alles verneinte ich. Ich bräuchte erstmal eine Zeit um zu verdauen, das er wieder da ist.
„Willst du uns erzählen was zwischen euch vorgefallen ist?" fragt Noah mich. Ich schüttelte nur meinen Kopf. Es kann doch nicht sein das dieser verdammte Mistkerl mir meine Laune von der einen auf die andere Sekunde so verderben konnte. Ich hasse ihn dafür, und für alles was er vorher gemacht hat.
„Ich hab eine Idee.. wir fahren heute wohin.. aber wo, wird eine Überraschung sein." lächelnd sieht Ethan mich an. „Ethan, ich.." er lies mich nicht ausreden. „Nicht da! Du wirst schön mitkommen, mach dich fertig und zieh dich nicht zu warm an. Es ist verdammt heiß draußen." zusammen mit Noah verließ es das Zimmer. Schnaubend stand ich auf um mir ein Handtuch zu nehmen.
Auf direktem Wege ging ich ins Bad und nahm erstmal eine Dusche. Ich fühle mich nämlich seit gestern Abend verdammt dreckig. Es fühlte sich so an als würde meine ganze Vergangenheit an meiner Haut kleben und das war das schlimmste, woran ich nur denken konnte.
Eine knallende Tür riss mich aus meinen Gedanken. „Das Bad ist besetzt!" rief ich. „Mein Gott, dann schließ nächstes mal ab du Zicke." empört sehe ich in Richtung Tür, zum Glück war ein Vorhang davor. „Mason, verschwinde aus dem Bad." zische ich zwischen zusammengebissenen Zähnen. Eine Gestalt macht sich hinterm Vorhang sichtbar.
„Was wenn nicht?" fragt er mit einer ziemlich rauen Stimme die, ungern zugegeben, ziemlich sexy klang. „Mason, ich meins.." ein erneutes Türknallen unterbrach mich. „Bro hast du.. sag mal, ist da jemand in der Dusche?" fragt Ethan verwirrt. „Ja, schön das es wenigstens einer bemerkt. Könntet ihr jetzt raus? Ich muss mich fertig machen!" genervt verdrehe ich meine Augen.
„Kein Problem, schließ das nächste mal ab Sky. Mason komm jetzt, du hast sie genug terrorisiert für heute." lacht Ethan und schon knallte die Tür zum dritten Mal an diesem Tag zu.
Erleichtert ging ich aus der Dusche und fing an mich fertig zu machen.
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„Ethan, könntest du mir jetzt bitte verraten wo wir hinfahren? Es macht mich nervös nicht zu wissen, wo wir sind oder wo du mich hinschleppst." ein genervtes Brummen kam seinerseits. „Hör auf mich anzubrummen, du bist nicht derjenige der eine Augenbinde auf hat die verdammt kratzt!" ein paar Steine unter den Reifen verrieten mir, das wir wohl auf einem Parkplatz angekommen waren.
Ethan schaltete den Motor aus und stieg aus. Plötzlich wurde meine Tür aufgerissen, ich wurde abgeschnallt und aus dem Auto geführt. Eine kleine Weile liefen wir, bis Ethan stehen blieb. Ich merkte wie er den Knoten der Binde löste und ich endlich meine Augen öffnen konnte.
Und das was ich sah war einfach.. atemberaubend. Ein etwas abgelegter Teil vom Strand mit klarem blauen Wasser. Keine Menschenseele war hier, nur das Meeresrauschen. Er hatte eine Picknickdecke mit ein paar Sneaks aufgebaut, das musste er gemacht haben bevor wir hierher gefahren sind.„Wow Ethan das ist.. wunderschön." lächelnd sehe ich ihn an. „Wo hast du das hier gefunden?" fragte ich ihn.
„Mason und ich sind früher als wir noch klein waren öfter am Meer gewesen.. wir sind immer überall hingegangen, wir wollten eben alles sehen. Wir haben immer gehofft einen Schatz oder sowas zu finden.." lachend sieht er mich an. „Tja, zwar haben wir keinen Schatz mit Gold gefunden, dafür aber diese schöne Aussicht. Wir sind immer hier gewesen, bis Mason seine Ex Freundin kennengelernt hat.." gespannt ob er fortsetzt oder nicht sehe ich ihn an.
„Es ist ein wunderschöner Ort an dem man einfach alles vergessen kann. Deswegen habe ich dir hierher geschleppt. Dir soll es gut gehen." warmherzig sieht er mich an. „Es ist eine wirklich tolle Idee gewesen, dankeschön." Ich umarmte ihn kurz und setzte mich dann mit ihm auf die Picknickdecke.
Die ganze Zeit über redeten wir über Gott und die Welt, wirklich einfach über alles. Er erzählte mir viel von seiner Vergangenheit. „Ich bin größtenteils ohne Vater aufgewachsen. Bryce Collins. Er war ziemlich bekannt in hier Steerwood. Einer der reichsten Männer und meiner Mom Olivia Collins einer der reichsten Frauen. Doch irgendwann ist mein Vater sogesehen.. übermütig geworden und hat angefangen.. meine Mom und meine kleine Schwester zu schlagen. Er hat es immer gemacht wenn ich nicht da gewesen bin, sie meinten sie hätten sich gestoßen um meinen Vater nicht zu verraten. Einmal bin ich dann aber früher von meinem Boxtraining nachhause gekommen und habe gesehen, wie mein Vater eine Vase nach meiner Mom schmiss. Als ich gemerkt habe, das er sie nicht getroffen hatte, bin ich sofort auf meinen Vater losgegangen, meine Mom hat die Polizei gerufen und ich habe auf ihn eingeschlagen bis ich nicht mehr konnte. Seitdem ist er im Knast." er traute sich gar nicht in meine Richtung zu schauen.
„Verdammter Mistkerl." meinte ich immer noch unter vollem Schock. Plötzlich stand er auf und sah mich lächelnd an. „Ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen. Mit meinem Vater, irgendwann wirst du das auch können." jetzt streckte er mir seine Hand entgegen weswegen ich ihn verwirrt ansah.
„Ein bisschen Schwimmen schadet nie, oder?" sein Grinsen wurde immer breiter weswegen ich anfangen musste zu lachen und seine Hand annahm.
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Mit 4 Pizzakartons lief ich in die Wohnung rein und stellte sie auf dem Tresen ab. Mason saß mit einem Freund auf dem Sofa und war dabei Ps4 zu zocken uns schenkte mir keinerlei Aufmerksamkeit, was mich aber auch nicht weiter störte.
„Also, danke Ethan für den Tag. Ich werde mich jetzt mit meiner Pizza in mein Zimmer verziehen und mir meinen Bauch voll schlagen." lachend sieht er mich an und zwinkert mir zu. Daran muss ich mich echt noch gewöhnen.
Mit meiner Pizza setze ich mich in mein Zimmer und fing an zu essen.
Heute war echt ein wunderbarer Tag. Ich konnte mal wieder all meine Sorgen vergessen und einfach ich sein.
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Nächstes Kapitel!!
Hoffe es gefällt euch, Feedback ist sehr gerne erwünscht😘
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Attractive.
RomanceSky Jonson ist eine 19 jährige Studentin, die hemmungslos ist und für jeden Spaß zu haben ist. Mason Collins ist 20 und momentan nicht gerade auf der Suche nach einer Beziehung-oder irgendeinem Mädchen. Er möchte einfach sein Studium beenden und Spa...
