Kapitel 42

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(Sicht von Zera)

Zusammen mit Yosei packten wir alle notwendigen Materialien für den langen Weg ein und verpackten sie in kleine Taschen. Diese Taschen schnallten wir alle auf den Rücken von Nensho. Die Wächterin zeigte uns alte Rüstungen der Raito, welche sie seltsamer in ihrem Versteck versteckt hatten. Zwei davon passten mir und Nero ideal und wir zogen sie zur Sicherheit an. Es war echt schmerzhaft für mich die Rüstung anzuziehen, doch mit Hilfe von Yosei und Nero schaffte ich es doch noch. Nachdem wir alle Rüstungen trugen und sicher waren, dass wir bereit waren, schritten wir nach draußen. Dort kletterten ich und Nero auf Nenshos Rücken, während Yosei auf Sashi stieg. Das Nachtara saß vor mir, da ich mit meiner Verletzung niemals Nensho richtig lenken könnte. Und dann ging es auch los. Zusammen durchquerten wir den Wald und verließen diesen bei Sonnenaufgang. Natürlich nahmen wir einen Umweg und versuchten immer versteckt zu bleiben. Nach einem ganzen Tag gelangten wir bei Abend in einen dichten dunklen Wald, welcher von einem dichten Nebel umgeben war. Man konnte kaum was erkennen, außer die Silhouetten der ganzen Bäume. Eine seltsame Atmosphäre herrschte, welche mir ein mulmiges Gefühl im Bauch gab. Ich hatte das Gefühl als würde mich jemand die ganze Zeit beobachten, während wir immer weiter ohne Stopp auch diesen Wald durchquerten. Nervös und unsicher hielt ich mich mit meiner linken Pfote an Nero fest, welcher verwirrt fragte: "Alles in Ordnung, Zera?" "Ich... hab das Gefühl wir werden beobachtet", antwortete ich leicht zitternd und ängstlich. Das Nachtara schaute mitfühlend und wollte gerade etwas sagen, als plötzlich ein lautes knacken ertönte. Sofort hielt Nensho an und auch Sashi blieb stehen. "Ihr habt das auch gehört, oder?", fragte Nero und ich nickte, während Yosei meinte: "Das war bestimmt nur ein wildes Pokémon. Kein Grund zur Sorge. Lasst weiter gehen" Unsicher nickend wollten wir weiter laufen, als plötzlich ein heller Strahl in einer extremen Geschwindigkeit auf uns zu geschossen kam. Bevor jemand überhaupt etwas sagen konnte, traff der Strahl den Boden hinter Nensho und erzeugte eine kleine Explosion, welche das Arkani nach vorne schleuderte. Natürlich wurden ich und Nero auch durch die Luft geschleudert. So wie die ganzen Taschen, welche zu Boden knallten und der ganze Inhalt auf dem Boden verteilt wurde. Jaulend knallte Nero gegen einen Baum, während ich am Boden auf meiner verletzten Schulter auf kam. Es schmerzte tierisch und ließ mich extrem laut aufjaulen, während ich Yosei rufen hörte: "Nero! Nensho! Zera!" Gleich danach hörte ich ein lautes Lachen und Knurren, welches immer näher kam. Keuchend und winselnd vor Schmerz blickte ich auf und erkannte Dendo, welcher mit anderen Yami aus dem Nebel trat. Yosei knurrte, so wie Nero, Nensho und Sashi. Das Nachtara und Arkani erhoben sich wieder schwach, während ich vor Schmerz winselnd liegen blieb. "Dendo... Du...", knurrte das Feelinara zu dem Blitza hin, welches auf seinem Reittier saß und lachte, während es sprach: "Glaubtest du echt, wir wären komplett verschwunden? Wir wussten was ihr vorhabt. Und jetzt seid ihr uns ausgeliefert. Ergebt euch oder wir müssen euch auf schmerzvolle Art dazu zwingen mit uns zu kommen" Nero wollte zu mir laufen, als Dendo knurrte und meinte: "Beweg dich einen Schritt und du wirst getötet" Das Nachtara knurrte wütend, musste aber dort stehen bleiben, wo es zuerst stand. Auch Nensho durfte sich nicht vom Fleck bewegen. Die Wächterin knurrte nervös und meinte dann zu mir und Nero gerichtet: "Es tut mir leid. Aber ich glaube hier kommen wir nicht mehr heraus..." Dendo lachte verrückt und wollte von seinem Reittier steigen, als plötzlich einer der Yami, welcher auf einem Zebritz saß, zu mir blickte. Er stand ziemlich weit hinten und hatte einen Pfeil direkt in die Richtung von Dendo in einem Bogen gespannt. Seine grünen Augen fesselten mich förmlich und schienen mir etwas sagen zu wollen. Doch schnell wendete der Yami seinen Blick auf das Blitza zurück und knurrte leise. //Kann es sein, dass das ein guter Yami ist?// Ich wusste nicht woher dieser Gedanke plötzlich kam, aber irgendwie machte sich etwas Hoffnung in mir breit. Mein Blick schweifte durch die Menge der Yami, aus welcher vier weitere raus stachen. Sie hatten alle einen festen Blick auf Dendo und schienen etwas vor zu haben. Das Blitza trat auf Yosei zu, welche inzwischen von Sashi runter gestiegen war und knurrte. "Damit wirst du nicht durchkommen!", fauchte das Feelinara, worauf hin ihr Bruder nur spöttisch lachte. "Ach echt. Ich glaube, dass ich doch damit durchkomme" Wieder blickte mich der eine Yami an und versuchte mir wieder etwas zu sagen. Schwach und voller Schmerz erhob ich mich langsam wieder und keuchte. Es brannte wie die Hölle, doch ich musste da jetzt durch. Es brachte nichts, sich jetzt zu beklagen. Schnell schaute ich zu Nero und Nensho, welche knurrten. Sie bemerkten meinen Blick aber, mit welchen ich ihnen weiß machen wollte, dass gleich etwas passieren würde was uns hier raus holen könnte. Zum Glück verstanden die Beiden und ich blickte wieder nach vorne. "Es ist vorbei", lachte das Blitza, doch eine andere Stimme rief laut: "Das glaubst auch nur du!" Gleich danach ertönte eine Explosion, welche alles in Staub hüllte. Man konnte nichts mehr erkennen und hustend versuchte ich irgendwas zu sehen. Doch man hörte nur das Husten der anderen Pokémon, aber auch lautes Jaulen und kreischen. Auf einmal packte mich etwas und zog mich mit. Erschrocken jaulte auch ich und wurde einfach mit gezogen. Doch als ich erkannte was los war, hörte ich auf. Der Yami von eben auf dem Zebritz hatte mich hinter sich gesetzt und ritt so schnell er konnte weiter. Verwirrt und erschrocken blickte ich hinter mich und erkannte dort 4 weitere Yami auf Zebritz, welche Nero und Yosei mit nahmen. Sashi und Nensho folgten schnell. Der Rauch legte sich wieder, aber durch den dichten Nebel konnte man eh kaum was erkennen. Meine Schulter schmerzte immer noch, doch ich war zu verwirrt um mich darauf zu konzentrieren. "Das bedeutet Rache!", brüllte Dendo so laut er konnte, während die Yami mit uns so schnell sie konnten durch den Wald liefen. Als wir diesen durchquert hatten und auf einer offenen Wiese halt machten, fragte ich: "Wer seid ihr?" Die Yami stiegen von ihren Reittieren und halfen mir und meinen Freunden runter. So standen ich, Nero und Yosei verwirrt vor den fünf Yami, welche ihre Helme langsam abnahmen.

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Hallo alle zusammen! Ich hoffe euch hat dieses Kapitel hier wieder gefallen. Ich danke allen fürs lesen und kann sagen, dass ich heute noch Kapitel 43 veröffentlichen werde. Ich habe ernorme Motivation die letzten Kapitel dieser Geschichte zu schreiben. Ich wünsche euch einen schönen Tag und bis zum nächsten Kapitel!

Kapitel Veröffentlichung:
28.04.2020

Kapitel Bearbeitungen:

Wörteranzahl:
1.054

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