025- Tsukishima Kei x reader- Salt

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Grimmig sah ich ihn an und genervt rollte er mit seinen Augen. Was sollte ich hier überhaupt? Nur weil mein Bruder mich genervt hat, hatte ich mein Date abgesagt und saß nun vor diesem fiesen und klugscheißerissen Jungen. Es waren noch nicht mal zehn Minuten welche vergangen sind und schon hatten wir uns in den Haaren. "Es ist 4x.", murrte er gereizt und ein zischendes, "6x", kam mir über die Lippen. Hinata und Tobio waren noch verwirrter und guckten sich an, ehe mein Bruder sich runterbeugte, "Ich habe da 6,756,645 raus und du?" "Ich glaube das Lösungswort war Sendai." Entsetzt drehten ich und Tsukishima unsere Köpfe zu den beiden, "Dass sind Äquivalenzuformungen! Da gibt es kein Lösungswort und da kommt auch nichts mit 6 Millionen raus! Das ist Stoff aus dem ersten Mittelschuljahr!" Ein gequältes Stöhnen kam von den beiden und seufzend ließ ich meinen Kopf auf die Tischplatte fallen. Der Bohnenstange neben mir seufzte auch leise und lehnte sich zurück, wackelte mit seinem Oberschenkel, da er im Schneidersitz saß und stieß dabei gegen meinen. "Musst du pinkeln?!", gereizt hob ich meinen Kopf und blickte in ein verwundertes Gesicht. "Was?", fragte er noch mal nach und seufzend stand ich auf, "Ich zeig dir das Klo." Erst hörte ich nichts, doch dann hörte ich seine Schritte hinter mir. "Hier.", die Tür öffnend, zeigte ich rein und mit einem skeptischen Blick ging Tsukishima rein. "Kannst du alleine zurück?", fragend klopfte ich gegen die Tür und ein genervtes "Jaha.", kam von ihm. Schmunzelnd ging ich also zurück und ließ den blonden sein Geschäft erledigen. 

Draußen wurde es langsam dunkel und ein donnern war zu hören, kurz danach peitschte Regen gegen die Fenster und ich zuckte zusammen. Seufzend stand ich auf und blickte zu den beiden Mittelblockern. "Wollt ihr hier bleiben solange es regnet?", Hinata stimmte meinem Vorschlag freudig zu und Tsukishima brauchte seine Zeit bis er zustimmte. Ich nahm mir seinen Arm und zog ihn mit, von ihm kam ein protestierender Laut, jedoch ignorierte ich das und zog ihn weiter, ehe ich ihm drei Futons in die Hand drückte. "Geh zurück in mein Zimmer und sag den beiden bescheid.", gab ich ihm Anweisungen und er seufzte genervt ging dann aber. Schnell nahm ich mir noch die Speisekarte einer Pizzeria und was Süßes, ehe ich ihm folgte. Zufrieden ließ ich mich auf mein Bett fallen, weshalb Tobio murrend runter sprang. Belustigt warf ich den Flyer in die Mitte und sofort nahmen die beiden Chaoten ihn. Seufzend blickte ich zu dem größten, welcher mir auch einen Blick zu warf und sich dann mit roten Wangen abwandte. Was war das? Schoss es mir durch den Kopf und verwirrt nahm ich den beiden den Flyer weg, suchte mir was aus und gab ihn an den blonden weiter, welcher ihn stumm annahm. War das eben also nur ein Versehen? Seufzend, mir über den Mittelblocker weiter den Kopf zerbrechend, rief ich an und bestellte alles. Es würde in einer Dreiviertelstunde da sein. Mein Blick fiel auf mein Regal und grinsend stand ich auf, nahm Kurs auf die Ablage über meines Fernsehers und nahm eine Box raus, aus welcher ich DVD-Packungen zog. "Wer hat Lust auf drei Filme, außer wir gucken die anderen beiden auch noch?", fröhlich hielt ich die drei Jurassic Park Filme hoch und zu meinem erstaunen stimmte der blonde direkt zu. Zwar sagten die beiden auch zu, jedoch waren sie nach kurzer Zeit nicht mehr interessiert und warteten nur noch auf die Pizza. Und wie man vom Teufel sprach, klingelte es. Die beiden Streithähne kamen mit dem Essen zurück und leicht belustigt nahm ich sie ab und verteilte die Kartons. Den Film hatte Tsukishima auf Pause gemacht. Das Matheproblem war damit abgeschlossen. 

Wir hatten inzwischen den dritten Film angefangen und Tobio und Hinata waren schon am schlafen, schnarchten leise und auch mir fielen langsam die Augen zu. "Kageyama?", fragend guckte ich hoch zum blonden, welcher seufzte, "Du solltest schlafen gehen." Stoisch schüttelte ich meinen Kopf, es war noch viel zu früh und nahm mir noch leise ein Handvoll süß. Ein leises Seufzen, seinerseits, erfüllte den Raum und eine Decke legte sich um meine Schultern. Verwirrt zuckte ich zusammen und konzentrierte mich auf den Film, versuchte dem Blick von Tsukishima auszuweichen, murrte dann aber ergeben und legte mich hin. Ein belustigtes Schnauben folgte und eine Wärmequelle nahm hinter mir platz. Kurz sog ich die Luft ein und ein Arm legte sich um meine Hüfte, zog mich näher und langsam entspannte ich mich. "Du kannst ja doch nett sein...", damit schloss ich meine Augen und driftete in meine Traumwelt ab. 

Der nächste Morgen war nicht so toll. Ich war auf, wortwörtlich, Tsukishima aufgewacht und mein Bruder ist ausgerastet. 

Haikyuu OSGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt