029- KyouHaba- Valentinstag

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I can dim the lights and sing you songs full of sad things. We can do the tango just for two. I can serenade and gently play on your heart strings.Be your Valentino just for you...

Es war Valentinstag und der wohl schlimmste des Jahres. Kleine Mädchen schenkten dir Süßes, Jungen verschenkten Rosen, es wurden Küsse und Umarmungen verteilt und alle liebten ihn. Außer wenn du wusstest, dass du nichts bekommen würdest... 

Die Hallentür öffnend, ging ich genauso genervt rein wie ich aus dem Bett gestiegen bin. Sofort empfingen mich böse Blicke und ich schluckte unbemerkt. Wenn es mir doch Angst machte, warum tat ich es dann? Ich murmelte irgendwas leise und wurde dann schon aufs Spielfeld gerufen. Angriffsschläge. Ich fing leicht an zu Grinsend, wenigstens etwas lustiges an so einem Tag. Meine Laune war viel schlimmer als sonst und meine Bälle härter. Watari zischte immer leise auf, wenn er ihn annehmen zu versuchte und guckte dann gefrustet zu mir hoch. 

Am Ende des Trainings empfing mich auch im Clubraum eine böse Aura, welche sich aber schnell durch Oikawas dämlichen Geschichten über seine Fangirls erhellte. Stumm zog ich mich um, als sich eine Hand auf meine Schulter legte und diese verkrampft drückte. Verwirrt sah ich auf, das traute sich niemand außer die Drittklässler und... Yahab. Ich knurrte leise und löste mich aus seinem Griff, um die Tasche zu zu machen. Es waren nur noch Oikawa und Iwaizumi-Senpai hier, welche dann aber mit verwirrten Blicken verschwanden. "Was willst du?", fragte ich stumpf und zog mir mein Jacket über. Der jüngere Setter schwieg, ehe er ein leises, "Dich was fragen.", von sich gab. 

Zögernd und misstrauisch zog ich meine Augenbraue hoch. Was könnte er mich denn fragen? Ich beobachtete ihn leicht wie er nach etwas in der Tasche suchte und mir dann hin hielt. Waren das Pralinen? "Mag ich nicht." Er murrte, "Ich war mir sicher, dass du nichts bekommen würdest, also nimm es." Immer noch nicht ganz überzeugt nahm ich die Schachtel entgegen und verstaute sie in meinem Rucksack, dann blickte ich wieder zum etwas kleineren, "Und was willst du setzt?" 

Hände legten sich an meinen Hemdkragen und zogen mich runter, ehe ich auch schon weiche Lippen auf meine spürte. Mit aufgerissenen Augen, starrte ich in die hellbraunen vom Setter, welcher mich ruhig an sah und sich dann langsam löste. Mit offenem Mund starrte ich ihn weiter an und er grinste, "Da hab ich dir wohl den Atem genommen.", mit rotem Gesicht nahm er seine Tasche und verschwand aus dem Clubraum, ließ mich, einen verdatterten Maddog-Chan zurück. Er... hatte mich geküsst? Leicht berührte ich meine Lippen mit meinem Finger und errötete stark. Dieser Idiot...!!

Tapsig war ich auch zu spät zum Unterricht gekommen und hatte mich auf meinen Fensterplatz gepflanzt. Seit wann war ich denn so empfindlich? Und seit wann küssten mich Leute? Verwirrt schüttelte ich meinen Kopf und blickte zur Tafel, hoffnungslos. 

Seufzend wurde ich vom Schulgong befreit und packte meine Sachen zusammen, nahm dann meinen Rucksack und ging in die Mensa. Dort setzte ich mich wie immer zum Team und aß stumm. Ein Blick hatte sich jedoch auf mich gehaftet und verwirrt hob ich meinen, nur um in helle Augen zu sehen, welche sich jedoch direkt auf sein Essen senkten. Ich hatte nicht viel mit, weshalb ich mitten in der Pause noch Hunger hatte. Gerade Oikawas Schmatzen, während er genüsslich seine Schokolade aß, brachte mich auf die Idee. Ich hatte ja noch die Pralinen...

Vorsichtig nahm ich die Packung raus und die Gespräche verstummten, ehe Oikawa seine weglegte und meine beäugte, "Deine ist viel schöner." Schmollend wandte er sich seinen wieder zu, jedoch lagen immer noch Blicke auf mir. Diese ignorierend öffnete ich die rote Packung und nahm dann auch vorsichtig die rote Abdeckung ab. Und das hat er für mich gemacht? Vorsichtig nahm ich mir eine Praline raus und aß sie. Meine Augen funkelten leicht auf, lecker. Zufrieden aß auch Yahaba sein Essen weiter. Die anderen ebenfalls. 

Die Sonne ging schon langsam unter, als ich zum Schultor lief. "Haben sie dir geschmeckt?", ich sah auf und nickte, "Nicht so scheiße wie erwartet." Yahaba nickte und lief neben mir her. Musste er nicht in die andere Richtung? Ihn nun ignorierend lief ich stur weiter, ehe ich an meinem Haus ankam und seufzte, "Du wohnst hier nicht." "Ich kenn den Weg zurück nicht.", murmelte er und ich seufzte, schloss die Tür auf und wartete bis er eintrat, was er dann auch nach kurzem zögern tat. 

Zusammen saßen wir nun am Tisch mit unseren Instantnudeln. Er sah ziemlich zufrieden aus, dafür, dass er sowas in der Schule hingelegt hat. Fertig seufzte ich und legte die Stäbchen weg, "Warum hast du das getan?" Er war auch fertig, legte seine Stäbchen weg und guckte hoch zu mir, "Weil ich dich mag, auch wenn du ein ziemlich arroganter Arsch bist." Ich knurrte irgendwas und räumte es dann in die Spüle. "Film?", fragte er und ich schüttelte meinen Kopf, "Du kannst dich von deinen Eltern abholen lassen." "Die haben keine zeit." Frustriert ging ich stumpf hoch, "Welchen?" 

Er kam mir nach und dann auch in meinem Zimmer an. "Wie welchen?" "Welchen Film.", ich zeigte stumpf auf das kleine Regal. "Achso.", er nickte und nahm sich einen raus, welchen er dann auch an machte. In der Zwischenzeit hatte ich einen Futon ausgelegt und nahm mir Sachen zum umziehen. "Kann ich-" "Bedien dich.", unterbrach ich ihn und verschwand im bad. Was sollte das? Erst taucht er hier auf als wäre nichts und jetzt das. Genervt wusch ich mein Gesicht und ging wieder raus. 

Ich stockte, "Raus." Ein Rascheln war zu hören, "Nö, man muss nett zum Gast sein." Wütend knurrte ich und kletterte einfach über ihn, so dass ich es mir hinter ihm gemütlich machen konnte.

Es war mitten in der Nacht, als sich eine Wärme an mich legte und murmelnd legte ich meine Arme um ihn. Ein Fehler... Denn als ich am nächsten Morgen auf wachte, hatte sich der etwas kleinere, es sich in meinen Armen gemütlich gemacht. Seufzend wollte ich ihn wegziehen, jedoch blieb er weiter in Gefangenschaft. Leicht schmunzelte ich und strich ihm Strähnen aus dem Gesicht. Süß. Vorsichtig legte ich mich zurück und schlief gleich darauf ein. 

Es war wirklich schön, wenn man was bekam und vor allem wenn man was von der richtigen Person bekam....

Haikyuu OSGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt