008- Daichi Sawamura x reader- Atmen

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𓇽𒊹[In which you have the feeling you can't breathe]𒊹𓇽
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Sein ganzes Leben arbeitet man auf ein Ziel hin. Man versucht es zu erreichen, oder es vielleicht sogar weiter zu schaffen. Das atemberaubende Gefühl zu haben, es hin gekriegt zu haben. Mit seinen Freunden, seiner Familie einen Weg zu beschreiten und zusammen Steine die dort liegen, beiseite zu räumen. Erschöpft zu sein, aber trotzdem befriedigt, da man dass für sich unmögliche geschafft hat. Alleine oder auch zusammen. Genauso wie beim Verlieren. Man hat das Gefühl, Steine die längst weggeräumt worden sind, würden erneut vom Himmel fallen. Dich begraben und dir die Luft aus den Lungen drücken, wenn sie sich auf deine Brust drücken. Etwas Lebenswichtiges wird dir genommen. Sowie die Freude, eines Sieges. Stattdessen macht sich Frustration in dir breit und dir wird klar, dass dein Ziel geradewegs in einen Abgrund fällt und dich mitzieht. Man es nicht mehr schafft alleine aus dem Abgrund zu klettern und der dünne Faden der runter hängt zerreißt, sobald du ihn berühst. Nicht so wie beim Volleyball, denn wenn dort der Faden reißt, ist es weil du den Ball nicht mehr berühren konntest. Der Faden mit dem ihr gewinnen können hättet, jedoch riss er. Den Blick traurig nach unten gerichtet und mit den Tränen kämpfend, schreitest du mit deinem Team, den Rückweg an. Die Stimmung war gedrückt und kaum waren wir in einer Ecke, die unentdeckt blieb, brach der aufgebaute Wall. Dicke Tränen rollten allen die Wangen hinab und man hörte unterdrückte Schluchzer und Haulattacken. Ich muss was sagen! Brannte es sich in deinen Kopf. Danke Leute-..." Halt deinen Mund! Das macht es doch nicht besser!" schrie die aufgebrachte Stimme deiner Besten Freundin, dir entgegen, jedoch ignoriertest du sie. "Ich hatte echt tolle und erfolgreiche drei Jahre, mit manchen nur Zwei oder Eins, aber trotzdem werde ich es vermissen mit euch zu spielen. Das war ein gutes Spiel! Für uns Drittklässler das letzte auf der Oberschule, doch noch lange nicht das unseres letzte Lebens! Wir werden uns wiedersehen! Als Team. Genau so wie wir als Team gewonnen und verloren haben! Höhen und Tiefen! Die schwarzen Seiten und die Weißen! Das wenn wir dachten, es wäre alles dunkel, sich plötzlich ein Licht durch die Wolken seinen Weg bahnte. Ich werde euch vermissen. Wir alle werden das hier vermissen. Genießt den Rest der Zeit. Spielt als eine Einheit. Denn es gewinnt nur der, der zu sechst am stärksten ist! Geht zu den Nationalen Meisterschaften und noch viel weiter! Für uns!" Damit beendete ich meine Rede und atmete einmal tief durch, Subete ni kansha shimasu." flüsterte ich noch leise, bis auch mein Damm brach, welchen ich mir so fürsorglich erbaut hatte. Komm schon! Heul doch nicht so rum!" Meine Beste Freundin, Europäerin und sehr temperamentvoll, schlug mir kräftig auf den Rücken. Ich heul nicht! Ich hab nur eine Mücke im Auge!" entgegnete ich wütend. Eine Mücke?!" Nun war sie aufgebracht. Das hätte ich nicht machen sollen. Iwaizumi-San. Komm runter." Legte sich die Hand unserer Kapitänin auf ihre Schulter. Gomen." murmelte sie nur vor sich hin. Ich lachte.
*
Ahhhh~ Das war lecker!" genüsslich ließ ich mich in meinem Stuhl zurückfallen und betrachtete meinen Bruder gründlich. Ne, Koshi?" Hm?" Kam es nur von ihm. Wie war euer Spiel heute?" Voller Freude lächelte er mich an und fing strahlend an von dem Aufsteiger, des Freak-Duo-Erstklässler-Kombi zu reden, Kageyama und Asahi's Aufschlag Ass und Nishinoya's krassen Ball annahmen. Doch obwohl ich gefragt hatte, war ich auch die, die nicht zu hörte. Ich war wieder traurig. Mein Bruder der vorher in der selben Situation wie ich war, war nun in besserer Verfassung und ich war in schlechter. "Hey, (Y/N)-Chan? Möchtest du Garnichts über Daichi, unseren glorreichen Kapitän hören?" Sofort schnellte mein Kopf zur Seite und blickte meinen Bruder mit aufgerissenen Augen an.

Daichi.

Daichi.

Daichi.

"Daichi übernachtet heute bei uns." grinste der grauhaarige mir entgegen, was mir jedoch nur ein leises "Wann?" rausbringen ließ. "In warte- Blick auf die durchsichtige Handgelenk Uhr werfen -" ein Klingeln unterbrach ihn. "Jetzt. Wärst du so lieb und könntest auf machen?" Versteinert nickte ich und ging runter zur Tür, doch stolperte ich (wer hätte das erwartet). Direkt davor klatschte ich mir beide Hände an die Wangen und atmete ein Mal tief durch. "Beruhig dich (Y/N)." flüsterte ich mir selbst zu ehe ich die Tür öffnete. Vor mir stand ein durchnässter Daichi, welcher mich schief angrinste. Er hatte eine schwarze Hose an und ein weißes Hemd und jeder weiß was passiert wenn man nass ist und ein weißes Hemd trägt. Richtig. Man sieht alles was dahinter ist, eingeschlossen Muskeln. Viele Muskeln. Ich schluckte. "Suga-Chan? Kann ich rein kommen?" "Hm?" Ertappt blickte ich weg und ging mit einem nuschelnden "Du weißt doch, dass du mich (Y/N) nennen kannst." einen Schritt zur Seite. "Ich weiß. Aber das Chan hört sich so schön an." Grinste er mir entgegen, als er das haus betrat und seine Schuhe auszog. Schwarze Lederschuhe. Ich sehe die sonst nur bei wichtigen Schulveranstaltungen. "Sag mal, Daichi, warum bist du schick angezogen?" fragte ich und legte dazu meinen Kopf zur Seite. "Naja, ehrlich gesagt hatte ich ein Date." Da war es wieder. Das Gefühl nicht atmen zu können. Man von Steinen zerquetscht zu werden und man nichts dagegen unternehmen kann. Er hatte also ein Date. Wahrscheinlich Michimiya-San. Aihira-San und Sasaki-San gehen in meine Klasse und erzählen immer wie verknallt Michimiya-San doch in Daichi ist. "(Y/N)!" "Ahhhhh!" Erschrocken quietschte ich auf als die laute Stimme Daichis in mein Ohr hallte und ich merkte wie nah er mir war. "Sorry." Gerade wollte ich meinen Kopf zur Seite drehen, als dieser nach vorne gedrückt wurde. Direkt auf des Kapitäns Gesicht. Auf seine Lippen und sofort durchströmte mich das angenehme Gefühl der Wärme und ich freute mich, jedoch riss ich die Augen auf. Schnell löste ich mich von ihm und rannte in mein Zimmer. Man Koshi, musste das sein?! Schloss mich ein, wollte allein sein und einfach nur nachdenken. Der Fokus liegt auf wollte, den kurze Zeit trudelte eine Nachricht, auf meinem Handy, ein. "Dadchi mit Herz." murmelte ich zu mir, ehe mich aber die Neugier ergriff und ich die Nachricht laß.

"Hey (Y/N), ich weiß das war gerade echt komisch, aber könntest du die Tür aufmachen?" Schnell tippten meine Finger eine Antwort.

Dadchi <3 (Online)

Hey (Y/N), ich weiß das war gerade echt komisch, aber könntest du die Tür aufmachen?

(21:01)
-
(Y/N) (Online)

Warum soll ich die Tür öffnen?

(21:02)
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Dadchi <3 (Online)

Weil ich mich allein fühle.

(21:03)
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(Y/N) (Online)

Hä? Koshi ist doch da?

(21:03)
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Dadchi <3 (Online)

Der ist gerade weg. Meinte er müsste noch was holen.

(21:04)
-
Er muss noch etwas holen. Pah. Das ich nicht lache. Müde rappelte ich mich also auf und ging zu meiner Zimmertür, welche ich öffnete, jedoch sofort weg sprang. Ein erschrockener Daichi fiel rückwärts in mein Zimmer. Er hatte es sich wohl an meiner Tür gemütlich gemacht, aber nicht damit gerechnet, dass ich die Tür öffnen würde. Seine Handy, das eben noch in seinen Händen war, schlitterte über den Boden, direkt vor meine Füße. (Y/N)-Chan <3, fiel mir direkt ins Auge und erschrocken hielt ich die Luft an. "Ist was?" fragte seine Stimme von unten und ehe er reagieren konnte, nahm ich mir das Handy und rannte in die andere Ecke des Zimmers. "(Y/N). Gibt mir das Handy zurück." knurrte er bedrohlich und kam mir genauso nah. Da ich in eine Ecke gerannt war musste er nur die Arme neben meinen Kopf stemmen und ich kam nicht mehr weg. Daichi-..." Ich wurde von zwei leicht rauen Lippen unterbrochen, welche sich auf meine drückten. Daichi's Handy fiel mir aus der Hand und schmunzelt löste er sich von mir, legte das Handy, was er zuvor aufgehoben hatte, auf meinen Schreibtisch und kam wieder zu mir. Ich würde gerne da weiter machen, wo wir aufgehört haben.", flüsterte er peinlich berührt. Du solltest nicht so viel reden.", damit zog ich ihn am Hemdkragen zu mir runter und verband unsere Lippen erneut. Leise seufze er gegen meine Lippen und langsam legte er seine Hände um meine Taille, woraufhin ich meine Arme um seinen Nacken legte. Du bist ja stürmisch." lachte er leicht. Ich muss das nur noch Koshi erklären." Ich glaube er weiß es schon." Huh?!", verwirrt drehte ich mich zu ihm um. Naja, er hat einige Andeutungen gemacht." Wer hat Andeutungen gemacht?", kam es plötzlich von der Seite und wütend drehte ich meinen Kopf zu meinem Bruder und stürmte mit einem wütenden, Du!" auf ihn zu und er schreiend weg. Hinter hörte ich nur noch das amüsierte Lachen meines Freunds. Lächelnd verfolgte ich meine Mission- Koshi umzubringen.
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@qxrlni

Haikyuu OSGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt