Nein, ich bin nicht tot, nur busy.
Have Fun.
LoL
Lexy
„Lena? Bist du schon wach?" Zumindest war ich es jetzt. Ich blinzelte und öffnete langsam die Augen. Durch die Vorhänge schien bereits etwas Licht ins Zimmer also war es schon Morgen. „Jetzt schon.", murmelte ich und drehte mich auf die andere Seite um nach Louis zu sehen. Er lag mit dem Gesicht zu mir und grinste mich entschuldigend an. „Was ist los, Lou?", fragte ich leise. „Soll ich den anderen das mit Briana erzählen?", fragte er zurück. „Hmm...ich würde es ihnen bald sagen, aber vorher solltest du ausführlich mit Briana besprechen wie ihr das Ganze angehen wollt. Und auch wann ihr es öffentlich machen wollt. Da steht ihre Meinung nämlich höher als deine." Ich glaubte seinen Kopf nicken zu sehen. „Wie spät ist es?", warf ich die nächste Frage in den Raum. Allerdings eher an mich gerichtet, denn im nächsten Augenblick hatte ich mein Handy in der Hand und schielte auf den Bildschirm. 6:47 Uhr. „Du hast mir eine Menge Schlaf geklaut, Tommo!", schimpfte ich mit ihm und setzte mich auf. „Seit wann nennst du mich denn Tommo?", fragte er lachend zurück und tat es mir gleich. „Seit ich mit dir schimpfe.", erklärte ich und stand auf. „So, und als Strafe wirst du jetzt mit mir joggen gehen.", beschloss ich. „Das ist jetzt ehrlich gesagt keine Strafe, aber ich tu mal so als wäre es eine." Er lachte heiser. Ich mochte seine Stimme. Sie war wirklich einzigartig und blieb einem immer im Ohr.
Er schnappte sich aus seiner Tasche ein paar Sportklamotten und ich ging mit meinen eigenen ins Bad. Fertig umgezogen kam ich wieder heraus und wir verließen das Hotel.
Eine Dreiviertelstunde später kamen wir verschwitzt zurück. „Was hättest du eigentlich gemacht, wenn ich erkannt worden wäre?", fragte Louis mich und streifte sich die Turnschuhe von den Füßen. „Dann hätte ich selber auf verrückten Fan gemacht und wäre nicht weiter aufgefallen.", gab ich lachend zurück. Daraufhin lachte auch Louis und ich machte eine Handbewegung in Richtung Badezimmer. „Ich lasse dir den Vortritt. Du stinkst mehr als ich und bist schneller fertig." Ich grinste und Louis ging schmollend ins Bad. „Ich stinke nicht, ich rieche nach Mann." Mit diesen Worten fiel die Tür hinter ihm ins Schloss.
Fertig geduscht und angezogen, klopfte es auch schon wenige Minuten später an der Tür. Liams Stimme ertönte von der anderen Seite und fragte uns, ob wir fertig fürs Frühstück seien. Kurz darauf machten wir uns alle auf den Weg nach unten. Im Aufzug grinste Alex mich verlegen an und ich wurde etwas rot. Ich lächelte zurück und senkte dann schnell den Kopf.
Durch das joggen mit Louis hatte ich den Kuss kurzzeitig vergessen. Allerdings hatte ich die ganze Nacht darüber gebrütet und die Szene spielte sich immer wieder vor meinem inneren Auge ab. In meinem Bauch kribbelte es, jetzt wo ich wieder daran zurück dachte. Vielleicht hatte ich ja ein paar der Schmetterlinge aus dem Zoo gestern mitgenommen und die wohnen jetzt in meinem Bauch. Ich musste grinsen. Zayn stupste mich an. „Was grinst du denn so?", flüsterte er mir ins Ohr. Ich spürte wie sich mein Gesicht erhitzte. Den Blick weiterhin gesenkt, sagte ich schnell, „Ach nichts", und drängelte mich zwischen Niall und Liam hindurch raus aus dem Aufzug, der sich gerade geöffnet hatte. „Ich will zuerst was zu essen!", sagte Niall laut und stürmte an mir vorbei, sodass sich das ältere Pärchen in der Lobby verwundert nach uns umsah. Als wir uns zu den Tischen begaben, saßen die Bodyguards inklusive meines Onkels schon an einem und hatten bereits volle Teller vor sich stehen. Auch The Vamp und die Stylisten saßen bereits, während Jon und Dan mit ihren Tellern gerade vom Buffet zurückkamen und sich dazu saßen. Ich machte mich mit Niall, Alex, Louis und Josh schon auf zum Buffet, da Liam erst Kaffee trinken wollte und Harry wieder mit dem Telefon am Ohr Richtung Lobby verschwand.
Nach dem Frühstück fragten The Vamps ob wir mit in den Pool im Keller kommen wollten, doch Paul ermahnte uns, dass wir erst noch eine Verdauungspause machen sollten. Also machten wir und in kleinen Grüppchen alle wieder auf den Weg nach oben in unsere Zimmer. Dort angekommen beschloss ich mit Louis den Instagram Account einzurichten.
Als erstes lud ich das Foto von uns allen aus dem Zoo hoch, wo die Jungs mein Gesicht verdeckten. Ich markierte sie alle und eine Sekunde später hatte Lou schon über Twitter und Instagram verkündet, dass ich jetzt einen offiziellen Account hatte. Sicherheitshalber deaktivierte ich die Mitteilungen und aktivierte die Kommentare nur für die Personen, denen ich folgte. Anschließend postete ich das Zettel Foto, was Louis gestern gemacht hatte. Dann sah ich bereits wie die Zahl meiner Follower stieg und ich machte schnell mein Handy aus.
Wir zogen beide unsere Schwimmsachen und setzten uns anschließend auf unsere Betten. Louis schaltete den Fernseher an. Doch offenbar hörte und sah er gar nicht richtig zu. „Wollen wir wetten, wie viele Follower du hast, nachdem wir vom Schwimmen zurück sind?", fragte er mich völlig aus dem Nichts. Ich lachte. „Und um was willst du wetten?", fragte ich zurück und er überlegte. „Der Gewinner darf einen Tag lang den Instagram Account des anderen übernehmen." Ich nickte. „Abgemacht!" Louis stand auf, kam zu mir herüber und schlug ein. „Wir schreiben beide eine Zahl auf einen Zettel. Dann falten wir die Zettel und legen sie in unsere Nachttischschublade und nach dem Schwimmen gucken wir auf Instagram nach und vergleichen die Zahl dort mit denen auf unseren Zetteln.", erklärte ich und er nickte. Wir schnappten uns beide einen Zettel und schrieben verdeckt unsere Zahlen auf. Danach steckten wir sie in die Schubladen und verließen ohne Handys, aber dafür mit Handtüchern und Bademänteln unser Zimmer. Wir sammelten die anderen ein und fuhren aufgeteilt auf zwei Aufzüge nach unten zum Pool.
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Suddenly Directioner ||One Direction Ff||
FanfictionLena ist 21 und hat gerade ihr Studium abgeschlossen. Jetzt möchte sie ein Jahr Auszeit mehmen und reisen bevor sie noch eine Ausbildung als Bodyguard antritt. Doch auf einmal kommt alles ein wenig anders und Lena findet sich plötzlich als Begleitun...
