Epilog

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Epilog

Völlig außer Atem stürmte ich in das Büro. „Sorry, Stau...", brachte ich japsend hervor und versuchte meine Atmung zu kontrollieren. Die anderen sahen mich mit aufeinander gepressten Lippen an. Verwirrt ignorierte ich das Stechen in meiner Brust. Liam hatte mich eben angerufen und gesagt, ich solle besser schnell herkommen. Wieso hatte er mir nicht gesagt. Mir fiel auf, dass Zayn nicht da war. Zwischen Niall und Louis war der Stuhl leer. Er war zurückgerutscht, so als hätte dort vorhin noch jemand gesessen. Mein Blick fiel auf die Zettel, die zusammengeheftet auf dem Tisch vor dem leeren Platz lagen. Ich ging zitternd etwas näher. Meine Augen wanderten über die fett gedruckten Lettern, die ganze oben standen:

AUFHEBUNGSVERTRAG UND AUSSTIEGSREGELUNGEN

Mein Blick fiel auf die unterste Zeile und ich erkannte Zayns Unterschrift.
„Nein.", hauchte ich und sah die anderen verzweifelt an. „Wann ist er weg?", fragte ich an Liam gewandt. Etwa 30 Sekunden bevor du ins Büro gestürmt bist, ist er in den Aufzug gestiegen. „Er gibt unten noch Sachen ab." In der Lobby unten hatte ich den Aufzug knapp verpasst (vermutlich weil Zayn ihn in dem Moment nach oben gerufen hatte) und war die Treppen hochgerannt. Ich drehte mich auf dem Absatz um und stürmte auf die Tür zu. Harry hielt mich am Arm zurück. „Lena..." Er sah mich traurig an. „Lass mich!", sagte ich zu ihm und riss mich los. Ich stürmte die Treppen wieder hinunter. Übersprang immer vier Stufen. Einmal kam ich falsch auf und der Schmerz durchzuckte meinen rechten Knöchel. In der Eingangshalle sah ich Zayn, wie er gerade auf die gläserne Tür zuging.
„Zayn!", schrie ich und meine Stimme hallte in dem großen Eingangsbereich wider. Einige Anzugträger und die Empfangsdame sahen mich überrascht an. Zayn blieb stehen und drehte sich langsam um.
Leicht hinkend rannte ich auf ihn zu. „Wieso hast du mir nichts gesagt?!", schrie ich weiter. Er sah zu Boden. „Du bist mein bester Freund! Ich dachte wir sind füreinander da!?" Seine rehbraunen Augen trafen auf meine blauen. „Es tut mir leid, Lena.", sagte er leise, drehte sich um und ging.
„ZAYN!"
Doch er war weg. Hatte mich allein gelassen. Hatte uns alle allein gelassen.

Suddenly Directioner ||One Direction Ff||Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt