2. Kapitel

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Ich und meine Brüder saßen am großen Esstisch. Wir sahen uns unsicher, über denn Tisch hinweg, an. Unsere Eltern würden uns nun sicher eine Standpauke vom Allerfeinsten halten und ich konnte es ihnen nicht verübeln.

"Ihr könnt doch nicht einfach eine Party feiern. Wir haben euch vertraut und ich schert euch einen Dreck darum" sagte mein Vater, doch er war eher verzweifelt als wütend. Ich seufzte ergeben und warf ihnen einen entschuldigenden Blick zu. "Es tut uns leid", sagte Ethan an meiner Stelle und ich war ihm äußerst dankbar dafür. "Das wird Konsequenzen haben", sagte mein Vater, sein Stirn war in Falten gelegt und müde rieb er sich über sein Gesicht.

"Ich weiß das es schwierig ist, das wir so oft auf Geschäftsreise sind aber ich habe nicht das Gefühl das wir euch noch vertrauen können.", sagte unserer Vater leise, ich erkannte Schmerz in seinen Augen und ein ziehen in meiner Brust.

"Ihr seid bald Erwachsen aber euer Verhalten ist inakzeptabel. Eure Noten sind Teilweise auch nicht unbedingt glänzend", sagte unsere Mutter, ihre Stimme zitterte leicht und ich hatte eine schlimme Vorahnung.

"Wir sind über die Sommerferien in Brasilien auf einer Geschäftsreise", begann mein Vater und kurz zögerte er. "Über diese Zeit werdet ihr in New York bei eurer Tante leben. Wir haben sie bereits gebeten euch aufzunehmen und sie hat eingewilligt", seine Stimme war ernst und tief.

"Was?!", rief Jason aus und ich erkannte die Wut in der Stimme meines jüngeren Bruders. "Wollt ihr mich eigentlich verarschen?", seine blauen Augen blitzten wütend auf und Aiden legte ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter.

"Ihr reist in zwei Tagen ab.", sagte unsere Mutter und auf ihren Lippen lag ein trauriges Lächeln. "Wir würden das nicht machen, wenn wir nicht wirklich glauben würden das es sein müsste."

Ich nickte langsam und wandte mich zum ersten Mal zu Wort. "Es tut mir leid wenn wir euch enttäuscht haben. Wenn es eure Lösung ist, dann haben wir das zu akzeptieren aber bitte respektiert, wenn wir heute noch ein paar Dinge zu erledigen haben.", die Jungs starrten mich überrascht an aber ich hatte schon immer eine gute Beziehung zu unseren Eltern gehabt und wusste das es sich nichts brachte mit ihnen zu streiten.

"Danke Florence das du unsere Entscheidung akteptierst und wir verstehen das ihr euch bestimmt von euren Freunden verabschieden wollt.", sagte mein Vater und ich lächelte traurig. Wir würden uns nicht von unseren Freunden verabschieden sondern Hunter bitten, uns nicht gleich abzuknallen.
Unsere Eltern hatten keine Ahnung in was wir verwickelt waren.

Ich lächelte meine Eltern sanft an und deutete den Jungs aufzustehen. Ich zog meine Lederjacke über und die Jungs taten es mir gleich. Schnell schlüpfte ich in meine schwarzen
Vans und verließ mit meinen Brüdern das Haus.

Wir stiegen in Ethans schwarzen Audi und er legte den Gang ein und fuhr los. Es war still in Auto, jeder war für einen Moment in seinen Gedanken. Nach einer Zeit räusperte ich mich und die anderen sahen mich an.

"Hunter wird ausrasten.", stellte ich ruhig fest und fuhr mir gestresst durch die Haare. "Es wird ihm nicht gefallen das wir nach New York gehen, besonders weil ich seine linke Hand bin und alles weiß", meine Stimme zitterte leicht, ich wusste wie Hunter mit Problemen umging. Er tötete sie.

"Dir wird nichts passieren. Wir werden einfach über die Außenstelle in New York arbeiten", sagte Aiden und legte eine Hand um meine Schulter. Ich spürrte das er auch angespannt war

Doch es ist ihre Schuld dass wir in diese Lage kamen. Sie ließen uns schon früher allein, eine Babysitterin konnte darüber auch nicht hinweg täuschen.

Und irgendwann rutschte Jason in die ganze Illegale Scheiße, es war nur eine Frage der Zeit das wir mit ihm hinunter fallen.
Erst waren es nur illegale Fights, doch Hinter sah das potenzial in ihm und irgendwie waren es wir alle die nach seiner Pfeife zu tanzen hatten.

Der Wagen hielt vor einer großen Villa und wir stiegen alle aus dem Wagen. "Seit ihr bewaffnet?", fragte ich und spielte mit dem Gedanken zur Sicherheit noch eine Pistole mit zu nehmen.

"Vergiss es Florence. Wir sollten so ehrfürchtig wie möglich sein und eine Chance hätten wir auch nicht.", sagte Ayden ruhig und ich nickte langsam. Zu meinem Bedauern hatte mein Bruder recht, es würden mindestens 20 von hunters Leuten da sein. Wir hätten keine Chance im schlimmsten Fall uns den Weg frei zu schießen.

Badgirl *Wird Überarbeitet*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt