21. Kapitel

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Ich fand es herzzerreißend zu sehen wie stark das Band zwischen Leja und Derek war. Klar, meine Brüder und ich waren auch stark miteinander verbunden doch ich hatte immer angenommen dass das eben nur auf uns zu traf.

Doch ich musste fest stellen dass ich falsch gelegen hatte. Derek und Leya hatten soviel durch gemacht, zusammen. Und ihr Band wurde dadurch nur stärker. Ich sah meine Brüder liebevoll an. Wenn ich daran dachte dass wir heute nach 5 Jahren unseren Leiblichen Vater mal wieder sahen brach es mir das Herz. Er hatte uns im Stich gelassen und kam nun wieder. Gefährlicher als jäh zu vor.

Das Klingeln meines Handys riss mich aus dem Fluss der Gedanken. Ich lächelte Entschuldigend in die Runde und stand vom Sofa auf um den Raum zu verlassen. Geschickt zog ich mein Handy aus der Hosentasche und blickte auf mein Display.

Überrascht und Erleichtert war ich als Amy's Nummer auf dem Display aufleuchtete. Schnell hob ich ab und war abermals erleichtert Am nicht in den Hörer rein Heulen zu hören. Also ging es Noah sicher gut.

„Hey, Florence", sagt sie glücklich und ich war froh dass es ihr gut ging. „Hey Am, wie geht es Noah", frage ich und war umso erleichterter als ich erfuhr dass es ihm gut ging und dass es nur ein Streifschuss war.

„Aber wer hat denn überhaupt auf ihn geschossen", fragte Am dann und ich hörte die Verwirrtheit in ihrer Stimme.

„Unser leiblicher Vater", murmle ich niedergeschlagen und leicht beschämt. „Das musst du mir erklären", sagt sie verwirrt.

Ich erklärte ihr alles von vorne und als ich zu Ende war liefen mir Tränen über die Wangen. Mir war alles zu viel. Viel zu viel, doch ich war ein Bad Girl die kalte die Mauer um mich rum bröckelte seit ich hier bin.

Mein Herz springt es immer wieder vor Freude und zerreißt dann vor Schmerz.

Oliver wieder zu haben ist so schön und ermutigend. Doch die Begegnung mit meinem Vater verunsicherten mich und meinen lebensstill. Als Am schon fast in den Hörer schrie viel mir ein das sie auch noch da war.

„Tut mir leid, war abgelenkt", murmelte ich und überdrehte genervt die Augen. „Ist mir aufgefallen dass du abgelenkt warst", sagt sie und ich lächelte schwach. „Ruh dich mal aus, wir hören noch von einander".

Ich war zwar glücklich das ich Am hatte doch das alles lies mich nicht los und ich rutschte mit dem Rücken an der Mauer hinab. Ich stürzte mein Gesicht in meine Hände und weinte. Ich musste an meine erste Begegnung mit meinem Erzeuger zurück denken


Badgirl *Wird Überarbeitet*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt