Am nächsten Morgen, wurde ich früh von meinem Wecker geweckt. Das grelle Piepen schmerzte in meinen Ohren und verschlafen rieb ich mir über die Augen.
Bis drei Uhr morgens hatte ich alle wichtigen Geschäftlichen Unterlagen der Gang zusammen gesucht und auf meinen Laptop geladen.
Außerdem hatte ich so gut wie jedes Waffenversteck in meinem Zimmer, so wie im ganzen Haus, ausgeräumt und in meinem Koffer verstaut.
Es war klar gewesen, dass meine Brüder daran nicht gedacht hätten und ich wollte mir gar nicht ausmalen, wie meine Eltern reagieren würden, wenn sie eine vollautomatik Glock, Modell 19 mit 9mm Munition gefunden hätten, oder gar Ethans Lieblings AK47 Gewehr.
Wegen meines gestrigen Aufwandes, war ich nun um fünf Uhr morgens, nicht unbedingt ausgeschlafen.
Erschöpft schleppte ich mich in die Küche, ließ mir einen Kaffee hinunter und begab mich auf die Terasse unseres Anwesens.
Warme früh Sommersonne schien mir ins Gesicht und ich ließ mich auf einen der Sessel, welche an einem Metallenen Tisch standen nieder.
Automatisch nahm ich die Zigarettenpackung aus meinem Morgenmantel und steckte mir einen der Glimmstängel zwischen die Lippen.
Ich hatte mit sechzehn angefangen zu Rauchen, es war eine lästige Angewohnheit, mit welcher ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Ich war keiner dieser Raucher, welche felsenfest davon überzeugt waren, dass sie nicht vollkommen abhängig vom Nikotin waren. Mir war nach meiner ersten Schachtel Malboro Red bewusst, dass ich diesen Nikotinrausch, weiterhin brauchen würde. Es beruhigte mich.
Mein Suchtverhalten konnte ich nicht lange vor meiner Familie geheim halten und erst war es ,besonders für meine Eltern ein Schock gewesen, dass ihre kleine Tochter rauchte, doch nach einer Zeit, hatten sie es toleriert.
Es wäre ihnen allerdings auch nie gelungen, diese Sache zu unterbinden.
Meine Brüder hatten es nie gewagt etwas dagegen zu sagen, sie wussten das man mich nicht davon abbringen konnte. Ich tat was ich wollte, so war ich schon immer, und aufzuhören wo ich jeden Tag aufs neue, tiefer in das illegale Leben abtauchte, erschien mir irrwitzig.
"Hast du deinen Koffer schon gepackt?", Ethans Stimme ertönte links hinter mir und kurz darauf hörte ich kurz das metallene Geräusch, eines Feuerzeuges.
Mein älterer Bruder hatte kurz vor mir angefangen zu Rauchen und es war eine seiner Zigaretten, welche mich das erste Mal beruhigt hatten. Ethan und ich hatten immer schon eine spezielle Bindung, versteht mich nicht falsch ich liebe alle meine Brüder, aber Ethan und ich waren uns schon immer sehr ähnlich und hatten schon immer die gleichen Hobbies und Leidenschaften.
"Natürlich. Außerdem war ich bis drei damit Beschäftigt alle Daten auf einen Server zu bringen und unsere Geheimverstecke zu leeren.", sagte ich verschlafen nahm einen Schluck von meinem Kaffee und warf ihm einen verheißungsvollen Blick zu.
Wenn einer von meinen Brüder an so etwas gedacht hätte, dann wäre es er gewesen, aber ich machte ihm da auch keine Vorwürfe, schließlich war diese Situation für uns alle Neu.
"Es ist erstaunlich, wie du so ruhig bleiben kannst. Stört es dich den gar nicht, für den Sommer jeden Befehl zu befolgen?" Fragend sah er mich an und ich nahm einen Zug von meiner Zigarette. Der giftige Rauch, füllte meine Lungen aus, ehe er ihn wieder durch meinen Rachen und Mundraum verließ.
"Es ist nur ein Sommer... Ein Mord mehr oder weniger...,", ich zuckte mit den Schultern, nahm noch einen Zug und drückte die Zigarette dann im Aschenbecher aus. "Wird mich schon nicht noch mehr verderben."
Mit diesen Worten stand ich auf, verließ die Terrasse und entschied mich meine anderen Brüder aus dem Bett zu reißen. Schließlich sollten wir bald einmal los fahren.
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Badgirl *Wird Überarbeitet*
Teen FictionVerdammt" schreie ich wütend meinen Boxsack an. Meine Knöchel platzten unter denn harten Schlägen auf und der Schweiß lief mir über die Stirn. Ein kräftiger Tritt, der Boxsack schwingt nach hinten, kommt zurück, und lässt mich nach hinten taumeln...
