12. Kapitel

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Genervt schupfte ich ihn weg und lache. "Ich bin mit schlimmeren Typen als mit dir klar gekommen also glaube ja nicht, dass ich Angst vor dir hätte". Das, dir sprach ich so verächtlich aus das er mich verdutzt an starrte. "Also ich glaube wir verstehen uns. Du kannst dich verkriechen" zische ich und drehe mich Bühnenreif um. Doch er zerstörte alles wieder in dem er nach meinem Arm griff-Böser Fehler-.

Mit voller Kraft schlage ich, ihm sein Gesicht. Geschockt lies er mich los und griff nach seiner Nase. Blut floss heraus und Tropfte erst auf den Boden und dann auf seine Vorgehaltene Hand. "Blöde Kuh" flüstert er und dreht um und geht. Wieder lache ich. Dann gehe ich wieder in mein " Zimmer" dort schnappe ich mir meine Tasche und ziehe meine High Heels an. Nun gehe ich wieder in die Küche wo meine Brüder und Oliver sitzen.

"Wir gehen" sage ich kalt und ehe sie wieder sprechen können werfe ich ihnen einen vernichteten Blick zu. Sie nickten und wir gingen. Amy folgte uns und zeigte uns den Weg. Sie verabschiedete sich mit einer langen Umarmung.

Dann gab sie mir einen Autoschlüssel und zeigte mir einen Wagen, ich stieg vorne ein und meine Brüder samt Oliver hinten. Meine Brüder wussten wann ich wütend war und das man mich dann besser nicht ansprach. Ich startete denn Motor und gab Gas. Ich hatte keine Ahnung wo wir waren oder wo wir hin mussten doch ich fuhr einfach irgendwo hin. "Was habt ihr mit den Snipes zu tuhen" fragte Oliver und brach somit das Schweigen.

Ich hielt mit einer Vollbremsung an. Da wir auf einer Landstraße fuhren baute ich keinen Unfall. " Steig aus" sage ich kalt. "Florence er weiß von allem nichts das kannst du nicht machen" sagte Jason beruhigend. Ich atmete tief ein und aus und nickte. "Kein Wort mehr" sage ich doch diesmal etwas weicher.

Dann gab ich wieder voll Gas und bretterte die Straße entlang und dass in so einer Geschwindigkeit das es mich in denn Sitz drückt. "Florence, fahr langsamer" sagt Aydan. Da ich nicht hören wollte was sie sagten machte ich das Radio an und drehte voll auf. Ich fahre schon 200 Km/h und rappe bei Cro mit. Durch den Rücksiegel sehe ich wie meine Brüder den Mund auf und zu machen. Doch gegen die Musik können sie nichts Ausrichten. Eine ganze halbe Stunde geht das schon so. Doch plötzlich spüre ich die erste Träne, sie kullert meine Wange hinunter. Also mache ich eine voll Bremsung und springe aus dem Auto. Wir waren mitten in einem Wald obwohl meine Brüder mir hinter her rufen sprinte ich los.

Ich laufe und laufe bis meine Beine denn Dienst aufgeben. Ich sacke zu Boden und schlinge meine Arme um meine Beine. Langsam wippe ich wie ein verwirrter Obdachloser hin und her. Wäre ich gerade nicht so fertig hätte ich über meinen Vergleich gelacht.

JEREMY. Immer wieder kreisten meine Gedanken um ihn. Ich habe ihn geliebt ihm vertraut und jede freie Sekunde mit ihm verbracht. Ich habe alles für ihn getan. Und er, er hat nichts besseres zu tuhen als zu versuchen mich zu entführen. Wegen ihm bröckelt meine kalte Fassade und das alte ich kommt zum Vorschein.

Das zerbrechliche ich was von ihren Brüdern beschützt werden muss. Nein, ich will nicht dieses ich sein. Ich will das starke ich sein mit Selbstvertrauen und der kalten Fassade.

Also stehe ich langsam auf. Die Tränen die unbemerkt einen Weg aus meinen Augen durch mein Gesicht gefunden hatten waren schon eingetrocknet und hinterließen einen salzigen Geschmack auf den Lippen.

Schnell wische ich die Reste der Tränen weg und strafe meine Schultern. Wahrscheinlich musste ich jeden Moment auf einen Angriff von Jeremy vorbereitet sein. Krümmt er meiner Familie nur ein Haar konnte ich für nichts garantieren.

Schon knackste es hinter mir und mit einer schnellen Bewegung hatte ich mich umgedreht und meinem vermeintlichen Angreifer einen Magentritt verpasst. Doch als ich sah wer am Boden lag tat es mir Leid. Oliver. Ich gehe neben ihm in die Knie. Plötzlich blendet mich etwas und als ich auf sehe blicke ich in einen grellen Licht strahl. Schützend halte ich mir die Arme vors Gesicht. "Wer ist da" frage ich mit fester Stimme. "Wir sind's, was ist mit Oliver passiert" fragten meine Brüder. "Er hat mich erschreckt" sage ich kurz und knapp.

Dann stehe ich auf und klopfe mir den Dreck von meinen Klamotten. Dann halfen die Jungs Oliver auf und wir gingen durch den Wald Richtung Auto.

Während der Fahrt sprach keiner ein Wort. Ich genoss die Ruhe selbst wenn ich wusste dass meine Brüder wütend auf mich waren. Als wir endlich vor der Villa von unserer Tante stehen blieben sprang ich aus dem Auto und lief zur Villa. Kurz bevor ich die Tür auf machen konnte wurde sie von Rose, unserer Tante, aufgemacht. "Wo wart ihr ich habe mir große Sorgen gemacht" sprudelte sie los. "Sorry, wir waren bei Freunden" murmle ich und schlurfe in mein Zimmer doch als ich die Tür öffne traf mich der Schlag.

Sofort war ich hellwach und stand aufrecht. "Was willst du" frage ich emotionslos. "Das gleiche wie die letzten sechs mal" sagte er und wirkte bedrohlicher denn jäh. "Und warum sollte es jetzt klappen" frage ich bitter lachend auch wenn die Angst sich tief in mich bohrte. "Weil deine Typen die jetzt nicht beschützen können. Und denke nicht mal daran eine Waffe zu ziehen. Meine Kugel trifft dich eher als deine mich" erwidert er höhnisch.

Ich erwidere nichts darauf und bleibe still. Hektisch suche ich nach einem Ausweg doch auch weg rennen war keine Lösung ich würde jeden Bewohner dieses Hauses gefährden.

"Komm mit mir und niemand wir schaden tragen" sagte er und seine Stimme klang ekelhaft schmierige. "Parker wir haben dich gewarnt" sagte jemand und ein Schuss ertönte. Instinktiv schmeiße ich mich zu Boden. Ich sah zu meinem Retter hoch und blickte in die Grünen Augen von Derek.

"Ich habe mir gedacht dass er so etwas versucht" sagte Derek verschmitzt lächelnd. Ich sehe um die Ecke meines Bettes und sehe die Leiche von Jeremy. Mir lief eine Träne die Wange hinunter. "Ich habe dich geliebt" flüsterte ich in seine Richtung und sehe dabei in seine nun leblosen Augen.

"Florence wir haben einen Knall gehört was ist passiert" fragten meine Brüder und kamen ins Zimmer gestürmt. Erst als sie Derek und die Leiche sahen blieben sie still.

"Gut, und wie schaffen wir ihn weg" frage ich.

"Verdammt hat der zugelegt" jammerte Jason vor sich hin.

"Kannst du vielleicht leise sein ich habe nämlich keine Lust von deinen Nachbarn beim beseitigen einer Leiche erwischt zu werden" zischte Derek und verdreht genervt die Augen während er sich nervös umsah.

"Jungs, beide Klappe ich habe nämlich auch keinen Bock wegen euch beiden ins Gefängnis zu kommen weil ihr nicht leise sein könnt" zische ich. "Beruhig dich Florence nur noch vier Meter dann sind wir bei der Brücke" sagte Aydan.

"Oh.... danke Aydan ist ja nicht so als hätte ich seit meiner Geburt zwei Augen" sage ich sarkastisch und gereizt. Aydan schnaubte verächtlich und endlich waren wir bei dieser Gott verdammten Brücke. Da die Jungs gut durch trainiert waren war es für sie eine Kleinigkeit Jeremy von der Brücke zu werfen.

Ich sah ihm noch lange hinter her während er Fluss abwärts getrieben wurde. "Komm Florence Morgen ist dein erster Schultag an der Thompsonhigh" sagte Jason und nahm meine Hand, was ich widerwillig zuließ. Dann marschierten wir nach Hause wo ich mich ins Bett fiel und in einen unruhigen Schlaf verfiel.


Badgirl *Wird Überarbeitet*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt