"Renn weg."
Dein Körper erstarrte und für eine Sekunde frorst du ein, danach bewegtest du dich wieder.
Du hattest aber keine Kontrolle über deinen eigenen Körper. Dein Körper drehte sich plötzlich um und erst da realisiertest du, was genau geschah.
"Ich...Was? Hey... Inumaki-Senpai! Das kannst du so nicht machen!", rief du ihm zu während du gegen deinem Willen wegranntest, "Inumaki-Senpai, stoppe das!" Kurz drehtest du deinen Kopf zurück zu ihm und sahst, wie er lächelte.
Du verstandest dies nicht.
Warum? Warum lächelst du? War ich dir so sehr im Weg? Was passiert denn jetzt gerade?
Du ranntest immer weiter, bis du an einem sicheren Ort von selbst anhieltst. Dieser Ort war immer noch im Vorhang drin, immer noch im Feld des Chaos.
Ich muss zurück, ich kann ihn nicht im Stich lassen, du fingst an zu laufen, auch wenn du selber ausser Puste warst.
Du warst wohl ausserhalb des Angriffsgebiet des Feindes, weil dir keine Gefahr zu drohen schien.
Aus dem nichts erklang plötzlich ein lauter Ton und etwas näherte dich. Dank Körperreflex machtest du deine Augen sofort zu und schütztest deinen Kopf. Als du merktest, dass die Situation ernst wurde, gingst du auch zum Boden.
Eine kurze Zeit später öffnetest du deine Augen und erkanntest nicht wieder. Beide Wege, der Weg zu Inumaki und der Weg hinaus wurden gesperrt. Du warst wieder verzweifelt und hattest keine Ahnung, was gerade geschah.
Was sollte ich nur tun?
Du sasst auf dem Boden hin und begannst, so gut wie möglich nachzudenken.
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Wechsel zu Inumakis Sicht
"Renn weg", sagte ich, damit (d/n) von hier wegging. Wenn ich wählen konnte, dann hätte ich das sicher nicht gemacht. Mir war jedoch klar, dass wir hier beide sterben würden. Wenn einer von uns überleben könnte, dann sollte man doch diese Chance ergreifen.
Ich lächelte. Ich war froh, dass sie nun bald in Sicherheit sein würde. Es wäre schön gewesen, wenn ich sie noch einmal Lächeln gesehen hätte.
Nun stand ich da, ganz alleine. Ich musste so lange wie möglich diesen Fluch aushalten, sodass (d/n) genug Zeit um wegzurennen hatte.
Der Fluch griff an und ich wich so gut wie möglich aus. Meine Stimme konnte ich nicht mehr einsetzen, meine Kehle war am Ende. Für mich heisst es jetzt deshalb nur: Ausweichen.
Es traf mich plötzlich in die rechte Seite des Bauches, es tat weh.
Von einem Mal treffen wurde es zwei, danach drei.
Hätte ich sie doch nur noch einmal Lächeln gesehen.
Ich liess mich auf dem Boden fallen und der Fluch hörte plötzlich auf anzugreifen. Es dachte wahrscheinlich, dass ich schon tot war.
Es wurde danach ruhig und als ich sicherstellen konnte, dass der Fluch weg war, versuchte ich langsam wieder aufzustehen.
Schlussendlich war ich auch nur ein Mensch, ich wollte nicht sterben.
Ich versuchte, so gut wie möglich raus von diesem Gebiet zu laufen. Immer wieder musste ich mich abstützen. Die meisten Wege nach draussen waren gesperrt, man konnte nicht einfach durch laufen.
Der Weg hinaus war auch gesperrt, ich lief deshalb den noch laufbaren Weg entlang. Meine Schritte wurden immer langsamer, mein Körper immer schwerer. Ich war müde.
Plötzlich sah ich von weitem die Silouhette einer Person.
Ein Feind? Oder jemand von uns?, fragte ich mich nur.
Die Person rannte auf mich zu und ich fiel im selben Moment um.
"Inumaki-Senpai!", hörte ich die Person rufen. Ich öffnete kurz meine Augen um ihr Gesicht zusehen.
(d/n), du solltest doch nicht weinen. Ich möchte dich doch lächeln sehen!
Ich verlor mein Bewusstsein.
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(Wechsel zu normaler Erzähler-Sicht)
Du warst geschockt als Inumaki plötzlich seine Augen schloss. Schnell schautest du nach, ob er noch lebt.
Was für ein Glück!, dachtest du dir nur, als du seinen Puls spürtest. Du umarmtest ihn und fragtest dich selbst, was du jetzt denn machen solltest. Du selbst hattest auch schon deinen Limit erreicht.
Inumaki musste so schnell wie möglich behandelt werden, sonst würde er sicher sterben.
Du warst in deinen Gedanken verloren. So sehr, dass du alles um dich herum fast vergasst. Du dachtest schon daran, was du noch gerne gemacht hättest.
Wie aus dem nichts erklang ein Ton, der dich aus den Gedanken brachte. "Ding", machte es. Deine Augen weiteten sich auf und du schautest schnell in Inumakis Hosentasche nach.
Da war es, sein Handy. Schnell schautest du nach, was für Nachrichten er bekommen hatte. Es waren zwei neue SMS.
Vielleicht von Fushiguro-kun? Anweisungen??, schnell wolltest du sie durchlesen. Du stopptest aber, als du genauer auf das Bildschirm sahst um die Nachrichten zu lesen.
In diesem Moment fielen dir Gojos Worte wieder ein:
"Die Nebeneffekte wären dann wahrscheinlich: eine temporäre Aussetzung deiner Stimme, das nicht funktionieren deiner Fähigkeit... oh oder dass du plötzlich temporär nicht mehr lesen kannst."
Je länger du die Nachrichten anstarrtest, desto mehr taten dir deine Augen weh. Du warst wohl wirklich an deinem Limit angekommen, denn du konntest die Nachrichten nicht lesen.
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Toge Inumaki x Reader
Fiksi PenggemarDein Leben wurde von einem Jungen gerettet und schon wurde dein Leben auf dem Kopf gestellt. Dazu sollst nun auch die Schule wechseln. Du verabschiedest dich von deinem normalen Alltag und siehst nun die andere Seite der Welt. Wie sich das wohl ent...