Wiedervereint

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Wechsel zu Inumakis Sicht

Das kann nicht ihr Ernst sein.

Ich sah wie sich eine Mauer aufbaute während sich jemand sich um meine Wunden kümmerte. Die Mauer war nicht komplett und es gab mir sofort eine Übersicht über die ganze Situation.

Das muss sie gewesen sein, (d/n). 

Aber da die Mauer nicht komplett zu war, musste etwas passiert sein.

Ich stand auf, worauf die, die mich gerade heilten sofort meinten, dass ich mich wieder hinsitzen sollte. 

Ich konnte keine Sekunde mehr warten, irgendetwas ist passiert. Und um ehrlich zu sein, ich fühlte mich auch mit der nicht kompletten Heilung wieder ganz fit. 

"Thunfisch", sagte ich nur und fing an zu rennen, weg zu rennen, von der sicheren Stelle. 

Ich musste sie finden, ich war mir sicher, dass sie alleine war. 

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Wechsel zur normalen Erzähler Sicht

Du lagst da, um dir herum kleine Flüche mit niedrigem Rang. Und trotzdem konntest du nichts machen. Du konntest kaum einen Finger bewegen und kein Wort konnte aus deinem Mund heraus kommen. 

Du dachtest, dass das dein Ende war. 

Doch plötzlich hörtest du Schritte und eine bekannte Stimme "Lachs" sagen. Zuerst dachtest du, dass du dir das alles jetzt einbildest, da du dir im Moment sehr fest gewünscht hast, dass er hier war. Als er aber tatsächlich von weitem zu sehen war warst du verwirrt.

Was macht er hier? Der ist aber schnell wenn er rennt... Ach was denke ich da...

"Zerplatzt", sagte Inumaki und die kleine Flüche um dich herum taten das auch: Sie zerplatzten sofort. 

"(d/n)!", er eilte zu dir hin, kniete sich hin und nahm dich in seine Arme. Er umarmte dich fest, du fühltest dich plötzlich sicher. 

Du versuchtest etwas zu sagen, aber du konntest im Moment einfach kein Wort heraus bringen, das war die Nebenwirkung für die Erschaffung der Mauer. 

Bevor du reagieren konntest, nahm Inumaki dich hoch wie ein Bräutigam die Braut und rannte zurück zu der sicheren Stelle, damit sie dich heilen können. Er konnte dich nicht verlieren, er wollte dich nicht verlieren. 

Sein Wille, während dem Rennen dir Worte der Zumutung zu geben war hoch. Er wollte dich beruhigen, die sicher stellen, dass du jetzt nicht alleine bist. 

Alles was er tat, war "Brauner Senf" wieder und wieder zu sagen. Du fandest auf dem Weg heraus, dass das das Wort war, mit dem er Sorge ausdrückt. Du lächeltest, als du das merktest und verlorst dann dein Bewusstsein.

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Wechsel zu Inumakis Sicht

"(d/n)!", rufte ich kurz, als ich sah, dass sie das Bewusstsein verlor. 

Bitte halte durch, wir sind bald da...

Ich wollte mir nicht einmal vorstellen, was gewesen wäre wenn ich nicht zur Hilfe geeilt war. Wie konnten alle sie so alleine lassen?

Ich schaute sie kurz an und dachte mir, dass es vielleicht auch ihre Idee war. Weil sie wusste, dass die Mauer vielleicht nicht klappen wird und deshalb mehr Hilfe an der Front benötigt wird. 

"Thunfisch!", rufte ich als ich die anderen sah. Sie sahen, dass ich jemanden am tragen war und machten sich bereit (d/n) zu heilen. 

"Vielen Dank Inumaki-san, ihr könnt jetzt ein wenig ausruhen, im Moment haben die anderen die Situation unter Kontrolle", sagte eine Frau zu mir. Ich nickte und hielt (d/n) ihre Hand. 

Halt durch (d/n), ich muss dir doch noch... etwas wichtiges sagen...

"Alles klar, wir haben sie geheilt. Jetzt können wir einfach warten, bis sie von selbst aufsteht", meinte die nette Frau. Mir war klar, dass ich wahrscheinlich auch nachschauen gehen sollte, wie es meinen anderen Freunden geht. 

Aber ich wollte auf keinen Fall ihre Hand loslassen. Bis es sicher ist, dass es ihr gut geht, werde ich ihre Hand nicht loslassen.


Toge Inumaki x ReaderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt