Ein Lächeln

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Meine Augen weiteten sich als ich hörte, dass sie wieder zurück an die Front müsse. 

Mein Blick wendete sich direkt zu ihr, die sich gerade um mich kümmert und zu mir hingekniet hatte, hoch. Auch sie schaute mich an, doch ihr Blick wendete sich dann schnell zu dir Person, die das sagte.

"Ich werde bei ihm bleiben", sagte sie, als wäre sie in der Lage, das entscheiden zu können. Sie hielt meine Hand fest, als ob sie die nie mehr wieder loslassen wollte. 

"Das wird leider nicht gehen, wir brauchen jede mögliche Verstärkung. Die ganze Stadt ist in Gefahr", erklärte man uns. Ich hielt ihre hand noch fester, ich wollte nicht, dass sie geht.

"Um Inumaki werden wir uns schon kümmern. Also bitte geh und hilf den anderen. Deine Mitschüler geben in der Front auch gerade ihr Bestes", nach diesem Satz wurde sie unsicher.

Sie schaute mich an, doch ihr Blick veränderte sich. Ich wusste, dass sie nun gehen wollte. 

Doch das wollte ich nicht zulassen. Ich hatte Angst um ihr, Angst sie zu verlieren und nie mehr wieder zu sehen. Denn ich konnte das, was ich sagen wollte, ihr immer noch nicht sagen.

Sie begleitete mich kurz zum Platz, wo alle verletze versammelt waren. Sie schaute, dass ich sanft mich auf einer Matte hinlegen konnte. 

Jemand rief kurz ihren Namen und sie musste mit der Person kurz reden, doch dann kam sie wieder und meinte folgendes: "Es tut mir leid, Inumaki-Senpai... Ich sollte die anderen wirklich noch unterstützen gehen. Ich werde dann gleich wieder zu dir kommen! Also warte bitte einfach hier auf mich."

Sie schaute mir nicht mehr in die Augen. Ich wusste nicht warum, doch da war auch keine Zeit zum überlegen mehr übrig. Sie drehte mir den Rücken und wollte gehen.

Aus Reflex musste ich sie am Handgelenk zurückhalten. Ich tat das noch bevor ich nachdachte.

Ich musste etwas tun, denn ich hatte kein gutes Gefühl bei dieser Sache.

„Blei-", genau als ich ihr sagen wollte, dass die bleiben sollte, hielt sie mir den Mund zu.

„Es tut mir leid, ich sollte wirklich den anderen unterstützen gehen. Ruhe du dich bitte aus", meinte sie dann in einem weichen Ton. Trotzdem hörte man in ihrer Stimme, wie ernst sie es meinte.

Ich nahm darauf ihre Hand von meinem Mund weg und wollte es ein weiteres Mal versuchen.

„Bitte blei-", ihre Lippen schlossen meinen Mund und ich konnte wieder meinen Befehl nicht beenden.

Sie löste sich dann. Da das so überraschend kam, hatte ich nicht wirklich die Chance diesen Kuss zu erwiedern. 

Ich nahm darauf ihren Kopf noch einmal näher zu mir und küsste sie ein weiteres Mal.

Als ich sie dann sah sah sie so aus als würde sie gleich weinen. Ich wollte mich entschuldigen, doch sie unterbrach mich.

„Ich werde gleich wieder zurück sein. Warte bitte deshalb jetzt hier und ruhe dich aus."

Kurz schüttelte sie ihren Kopf und lächelte dann. Ich liebte es, wenn sie lächelte. 

Und sie selbst liebte ich noch viel mehr, genau: (y/n), ich liebe dich.

Das Lächeln, in das ich mich verliebte.

"Bis später", meinte sie und ich nickte besorgt.

Somit sah ich, wie sie sich immer weiter und weiter von mir entfernte...

Toge Inumaki x ReaderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt