Ein endloser Kampf

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Wechsel zu Fushiguros Sicht

Verdammt. Das war jetzt ein wenig zu früh.

Es gab jedoch kein Zurück mehr und so schlimm, dass es alles zerstören würde war es auch nicht.

Wir mussten nun einfach schneller handeln.

Ich habe gehört, dass noch mehr Unterstützung kommen sollte. Kurz meinte Panda auch, dass Okkotsu-san, ein Sonderrang-Jujuzist, der gemeinsam mit den Zweitklässlern in die Schule geht, auch noch herkommen sollte.

Doch schlussendlich spielte all das einfach keine Rolle mehr, denn genau so viele wie wir gerade sind, genau so viele werden wir auch beim evakuieren der Leute hier sein.

„Kugasaki, geh doch noch zu denen da hinten!", rief ich ihr noch laut zu. Ein kurzes „Verstanden!" folgte und sie rannte hin.

Wir waren hier etwa gut zwanzig Personen. Jeder von uns konnte durchschnittlich drei Verletzte mitnehmen. Die, die noch selber laufen konnten liefen nach und wer noch konnte, der trug auch noch jemanden mit.

So haben wir es hin gekriegt, dass so gut wie alle Menschen hier evakuiert werden könnten.

Doch in so einer Situation wo jeder Panik schob: Alles lief natürlich nicht so leicht wie ich es gerade erklärt hatte.

Ich sah, wie ein paar Leuten drängten und stressten.

Es machte die Sache nicht einfacher, noch kamen sie schneller voran.

„Bitte bewahrt Ruhe!-", versuchten wir Jujuzisten alle zu beruhigen, doch wir wurden alle unterbrochen als wir sahen, dass auf unserer linken Seite sich langsam eine Mauer aufbaute.

Sie hat es geschafft, dachten wir uns alle gleichzeitig.

Wir standen schon vor der Grenze und rannten schnell hinaus. Ganz aus dem Vorhang konnten wir noch nicht raus, doch ein Problem war das nicht.

Wir haben es geschafft.

Als ich herum schaute sah ich schnell die vielen Menschen um mir, ein paar von ihnen jubelten.

Auch ich musste bei diesem Anblick lächeln. Es ging doch alles viel besser als vorgestellt. Ich war erleichtert.

Doch wir hatten und zu früh gefreut.

Die Mauer ging auf der rechten Seite nicht ganz zu, was wir Jujuzisten schnell bemerkten.

Kugasaki machte sich fest Sorgen um (d/n), doch sich zuerst Sorgen um sich selbst zu machen wäre in diese Situation auch nicht schlecht gewesen.

Wir alle spürten, dass ein Fluch mit hohem Rang sich näherte.

„Wir teilen und auf! Sprecht selber an wer jetzt an die Front geht und wer hier bleibt!", erklärte ich schnell allen anwesenden und rannte schon einmal vor.

Ich entdeckte schnell, wo die Mauer offen war und bog ab.

Da war es. Ein Fluch, wahrscheinlich erster Rang, wenn nicht Sonderrang, näherte sich mit einer schnellen Geschwindigkeit.

Ich machte mich bereit um es anzugreifen, damit es nicht weiter kommt, doch stattdessen wurde es von einem plötzlichen Angriff von oben überrascht und in den Boden gestossen.

Die Person die kam schaute schnell in unsere Richtung und lächelte. Wir waren alle überrascht, doch er kam gerade zum richtigen Moment.

„Okkotsu-Senpai?!...", kam von mir überrascht, doch schnell gab ich die anderen die nächste Anweisung.

„Planänderung! Alle Jujuzisten ersten Ranges oder höher, bitte unterstützt ihn! Alle anderen sollten sich um die kleinere Flüche hier kümmern", erklärte ich erneut rasch. Wie wollten so wenige Verluste wie möglich.

Das könnte klappen.

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Wechsel zu normaler Erzähler Sicht

„Verdammt-", war das Letzte, das du sagtest, bevor du zu Boden gingst.

Du konntest nicht mehr lesen.

Aus irgendeinem komischen Grund tat dir auch alles weh und du konntest dich kaum bewegen. Die Mauer wurde auch nicht zu Ende gebaut.

Jetzt hofftest du nur noch, dass bei den anderen alles in Ordnung ging.

Kleinere Flüche näherten dich schon, doch die scheinen dich erst einmal zu ignorieren.

Eins wusstest du: Du darfst hier jetzt nicht das Bewusstsein verlieren.

Verzweifelt versuchtest du wieder auf zu stehen.

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Wechsel zu Inumakis Sicht

Das kann nicht ihr Ernst sein.

Toge Inumaki x ReaderWo Geschichten leben. Entdecke jetzt