Der ungewöhnlichen Tochter von den berühmten Avengers Steve Rogers und Grace Cooper passiert zu ihrem Geburtstag das, was trotz dem ganzen Aufwand keiner von ihnen vermeiden konnte. Sie entdeckt eine neue Seite in ihr, die ihr gefällt. Diese Seite w...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
I
ch wusste immer noch nicht, was ich von dieser ganzen Situation halten sollte. Obwohl ich früher keinerlei Probleme damit hatte auf seinem Schoß zu sitzen und mich sogar daran erfreute, fühlte ich mich jetzt unwohl, da meine Gedanken immer wieder zu Shayne schweiften, die auf der anderen Seite der Rückbank schlief und nichts davon mitbekam.
Eigentlich war ja nichts Schlimmes dabei - schließlich küsste ich ihren Freund nicht - aber es fühlte sich dennoch falsch an. Sein Atem, der immer wieder meinen Nacken streifte, fühlte sich falsch an, seine Brust an meinem Rücken, an die ich mich lehnen musste, fühlte sich falsch an und seine Arme, die um meinen Bauch geschlungen waren, fühlten sich falsch an. Einfach alles. Ich merkte selbst wie versteift ich war, doch ich konnte nichts dagegen tun und hoffte einfach, dass er das nicht merkte. Nach etwa 10 Minuten Fahrt hielt ich es nicht mehr aus. "Dan?"
"Hm?"
"Darf ich dich was fragen?"
Ich spürte wie seine Brust vom Lachen vibrierte. "Hast du schon."
"Nein, ich meine was anderes fragen?"
"Hast du auch schon."
Ich verdrehte ungeduldig die Augen und erhob mich kurz von seinem Schoß nur, um mit meinem ganzen Gewicht wieder draufzuplumpsen. Er sog scharf die Luft ein und ich grinste fies in mich hinein. "Okay okay, ich hör' schon auf! Frag."
Das Grinsen verschwand aus meinem Gesicht und ich fing an nervös an den Händen rumzufummeln. Etwas Angst vor seiner Antwort hatte ich ja schon... "Kann es sein, dass es etwas gibt, was du mir verschweigst?"
Überrascht stellte ich fest, dass seine Brust, die sich hob und senkte für einen Moment innehielt. Würde ich nicht dagegen lehnen, hätte ich das sicherlich nie bemerkt, da ich genau wusste wie gut er darin sein konnte seine wahren Gefühle zu verstecken und eine ausdruckslose Miene aufzusetzen, wenn es sein musste. Diese kurze Geste hielt jedoch nur für ein paar Sekunden an, dann konnte ich wieder seinen regelmäßigen Atem an meiner Haut spüren. Nur den Griff um meinen Bauch lockerte er ein wenig. "Nicht, dass ich wüsste. Worauf willst du denn hinaus?"
Eindeutig gelogen. Hätte er nicht so merkwürdig reagiert, wenn auch so unauffällig, dass ich es fast nicht bemerkte, dann hätte ich ihm ganz sicher geglaubt. Also hatte ich doch recht mit meinen Gedanken. Er verheimlicht mir tatsächlich was und dieses Etwas hatte zu hundert Prozent mit seiner stellvertretenden Teamleiterin zu tun. "Okay, frage nur so", murmelte ich enttäuscht darüber, dass er mich ernsthaft anlog und anscheinend Probleme damit hatte sich mir anzuvertrauen. Teilweise traurig und teilweise verärgert wanderte ich mit meinen Augen zum halb offenen Fenster, wodurch der angenehme Wind direkt in mein Gesicht wehte und musterte die schönen bunten Häuser von San Francisco.
Da noch viele Fragen, die sich in den letzten Stunden gebildet haben, in meinem Kopf herum schwebten, aber ich garantiert nicht Daniel fragen wollte, wandte ich mich an die beiden vorne. "Tom, was waren das eigentlich für Leute, die uns angegriffen haben und warum hatten sie alle das Avengers Logo auf ihren Jacken?"