"Guten Morgen!" grüßt Hicks Astrid, die gerade wach wird. Langsam sammeln sich in ihrem Kopf wieder die Erinnerungen an gestern Abend. "Guten Morgen...? Wie spät ist es?" fragt Astrid, immer noch etwas verschlafen. "Halb sieben!" antwortet Hicks und steht auf. "Warum weckst du mich dann so früh?" fragt Astrid grummelig. "Naja, ich muss noch Ohnezahn füttern und ich dachte, du willst wissen, wenn ich gehe... außerdem ist Schule!" erklärt er lachend. "Ja, da hast du recht, aber wir wollten noch reden... und wir haben noch nicht gefrühstückt. Ich komme mit!" meint Astrid und steht auch auf. "Wow, du hast dich seit gestern Abend echt verändert!" meint Hicks überrascht, aber nicht unglücklich. "Und? Du wolltest es doch so, oder? Ich will mich wieder Menschen öffnen und du willst, dass ich mich dir öffne! Dann passt das doch!" erklärt Astrid, etwas traurig, dass ihr neu geschöpftes Selbstvertrauen nicht so gewürdigt wird, wie sie es sich erhofft hat. Hicks hebt abwehrend seine Hände. "Nein, nein, ich finde das gut, ehrlich! Komm, wir gehen!" meint er mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
Ein paar Minuten später erreichen sie Hicks Haus. "Ich bereite das Frühstück vor und füttere Ohnezahn. Du kannst ruhig duschen gehen..." meint er und zeigt zum Bad. "Okay, ich bin gleich wieder da..." meint Astrid und geht duschen. "Hey Buddy! Das könnte in der nächsten Zeit immer so aussehen!" erzählt Hicks seinem Wolf, welcher ihn begeistert anschaut. "Hey, Hicks! Du kannst jetzt duschen, wenn du willst..." meint Astrid hinter ihm. Hicks nickt und steht auf. Nach ein paar Minuten ist auch er fertig und die Beiden sitzen am Frühstückstisch.
"Also, wegen gestern Nacht..." beginnt Hicks. Astrid atmet einmal tief durch und beginnt zu erklären. "Okay, es ist so: Ich glaube ich habe mich in dich verliebt! Ich fühle mich bei dir sicher und geborgen. Ich habe dir meine Geschichte anvertraut und du bist auf meiner Seite! Obwohl alle gegen mich stehen! Ich vertraue dir und du, wie es aussieht, mir! Ich weiß nicht, was dieses Gefühl, das ich spüre, wenn du bei mir bist sein kann, außer Liebe! Du bist nett, lustig, unvoreingenommen und sehr attraktiv! Ich bin mir relativ sicher, wenn ich sage: Hicks ich liebe dich!" gesteht sie. Als Astrid bemerkt, dass Hicks sie mit offenem Mund anschaut, steht sie auf. "Ich glaube, du fühlst dich unwohl... Ich sollte gehen..." erklärt sie und will die Küche verlassen.
Aber plötzlich hält sie eine Hand fest. "Astrid... Wow!" meint Hicks, während er sie zu sich umdreht. "Es tut mir leid, dass ich nichts gesagt habe, aber wenn ein Mädchen, dass so unglaublich hübsch ist wie du, einem ins Gesicht sagt, dass sie einen liebt, dann raubt das einem einfach den Atem. Du bist nicht nur unglaublich hübsch, sondern auch sehr schlau, mutig und stark! Du hast dass alles die ganze Zeit ertragen und ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand anders das geschafft hätte! In dem Moment, als ich dich das erste Mal gesehen habe, dachte ich mir nur Wow! Als ich von deinen Problemen, beziehungsweise von deinem Spitznamen gehört habe, war es mir sofort klar: Ich will dir helfen! Ich will für dich da sein und dich unterstützen. Und ich bin mir zu 739% sicher, wenn ich sage: Astrid ich liebe dich! Mehr als alles andere auf der Welt!" gesteht nun Hicks und umarmt Astrid.
"Wow!" flüstert sie ihm zu. "Hey, das wollte ich gerade sagen!" gibt Hicks zurück und die Beiden beginnen zu lachen. Auf einmal kommt Astrid immer näher an Hicks Gesicht heran. Kurz bevor sich ihre Lippen berühren, stoppt sie. Sie scheint auf eine Bewegung von Hicks zu warten, aber der ist sich wegen Astrids Hintergrundgeschichte nicht sicher. Plötzlich zieht Astrid von seinem Gesicht ab und schaut zu Boden. "Ich wusste es..." murmelt sie und dreht sich weg. Hicks hält sie wieder am Arm fest.
"Hey, es tut mir leid! Ich war mir nicht sicher, ob du dich dann unwohl fühlen würdest, wegen... du weißt schon was..." bringt Hicks hervor. Astrid hat sich schon wieder zu ihm umgedreht und kommt nun seinem Gesicht immer näher. Kurz vor seinen Lippen stoppt sie wieder. "Bei dir fühle ich mich fast nie unwohl!" meint sie und Hicks überwindet die letzten Zentimeter zwischen den Beiden. Ihre Lippen bewegen sich nun synchron und in den Bäuchen der Beiden fliegen tausende und abertausende von Schmetterlingen umher. Als sie sich lösen grinst Astrid frech und geht zur Tür. "Hey, was machst du?" fragt Hicks irritiert. "Wir haben immer noch Schule, schon vergessen?" fragt Astrid lachend. Hicks nickt traurig und folgt ihr.
Als die Beiden in der Schule ankommen hören sie sofort eine altgehasste Stimme. "Na sieh mal einer an, wer da mit dem Psycho kommt!" posaunt ein genervter Rotzbacke heraus. "Und?" fragt Hicks beiläufig. "Was und? Jetzt stehst du offiziell auf der Liste, meiner Feinde!" erklärt er Hicks, welcher seufzt. "Und du stehst auf der Liste meines Vaters für mögliche Antragsablehnungen... Naja, eigentlich steht dein Vater drauf, aber egal..." erklärt Hicks und läuft mit Astrid weiter.
"Ach ja und dass ihr alle noch eins wisst!" meint Hicks, der sich zu den ganzen Schülern gedreht hat. "Ich bin nicht nur auf ihrer Seite, sondern auch mit ihr zusammen! Das bedeutet, wenn irgendwer sie ärgert, dann bekommt er es nicht mehr nur mit ihr zu tun, sondern auch mit mir! Und glaubt mir, dass ist noch schlimmer..." erklärt er allen mit einem bösen Grinsen auf seinen Lippen, bevor er diese auf die von Astrid legt. Als die Beiden sich lösen, gehen sie zum Klassenzimmer und verhalten sich so, also ob die Drohung nie gewesen wäre.
'Mein Leben wird ab jetzt so viel interessanter!' denken sich Astrid und Hicks gleichzeitig, während sie sich einen kurzen Blick zuwerfen. 'Und das alles nur wegen dir!'
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So, dass ist das nächste Kapitel! Ich hoffe, es hat euch gefallen. Nur ganz kurz: Wir sind noch längst nicht am Ende! Ich hoffe, ihr unterstützt mich weiterhin so stark und bis nächsten Donnerstag!
Euch noch einen schönen Tag!
Euer Lotus!
961 Wörter
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They call her Psycho... (Deutsch)
RomanceDer erste Tag auf der neuen Schule! Hayden ist aufgeregt und freut sich auf seine neuen Klassenkameraden. Als er die Klasse betritt, sind alle Blicke auf ihm. Außer die von einem Mädchen. "Sie ist irgendwie süß..." denkt er sich und stellt sich der...
