Living with a Psycho... // Kapitel 10

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"Was machen wir heute?" fragt Astrid, während sie mit Hicks nach Hause läuft. "Ich habe nichts geplant. Mir gefällt es aber, dass du jetzt viel offener bist!" erwidert Hicks mit einem Lächeln. "Wie gesagt, ich war nur abweisend, weil mich alle im Stich gelassen haben. Du bist aber nicht von meiner Seite gewichen und ich vertraue dir. Aber eins noch! Wenn du mich im Stich lässt, dann Gnade dir Thor!" erklärt Astrid, erst lächelnd, dann mit einem kalten Gesichtsausdruck. "Keine Sorge, ich werde dich nie allein lassen!" meint Hicks und nimmt ihre Hand. "Warum eigentlich Thor?" fällt ihm dann plötzlich auf. "Ach, den Glauben an Gott habe ich verloren, als ich meine Eltern verloren habe." erwidert sie schulterzuckend. Hicks schüttelt nur den Kopf und die Beiden laufen schweigend weiter.


"Was zum?!" schreit Astrid, als sie ihr Haus erblickt. "Oh, er ist sowas von tot!" fügt sie hinzu. Astrid und Hicks wissen genau, wer es gewesen ist. Jemand hat Astrids Haus mit Tomaten beworfen und die Scheiben eingetreten.  "Ey, was hat sich der Penner da gedacht?" fragt Astrid in die offene Runde. "Es tut mir echt leid..." meint Hicks und legt ihr eine Hand auf die Schulter. "Ist nicht so schlimm, wir besitzen das Haus eh nur noch bis Ende dieser Woche. Ich kann noch kein Geld verdienen und meine Oma ist in Rente. Ich wollte diesen Freitag bei ihr mit einziehen..." meint Astrid schulterzuckend. "Oder..." beginnt Hicks. Astrid schaut ihn an und er fährt fort "...du ziehst bei mir mit ein. Ich wohne nicht weit weg, Rotzbacke kann dir und deiner Familie nichts tun, ich kann dich jeden Morgen sehen... die perfekte Lösung für jeden!" Astrid überlegt eine Weile, meint dann aber "Ok!" Hicks schaut sie überrascht an. "Das klingt echt gut. Meine Oma wird dieses Wochenende eh ins Altersheim überliefert und ich wäre wieder allein. Jetzt können wir uns das Geld für das Haus sparen und wir sehen uns immer. Das klingt echt super!" erklärt sie und umarmt Hicks. "Danke!" flüstert sie ihm ins Ohr. "Immer wieder gerne..." erwidert Hicks und gibt ihr einen Kuss.


Die Tage ziehen ins Land und es ist Samstag. Hicks steht schon früh vor Astrids alter Wohnung. Erst bringen sie Astrids Sachen in Hicks Haus, dann ihre Oma in das Altersheim. "Guten Morgen!" meint Astrid, als sie die Tür öffnet. "Guten Morgen, M'Lady!" meint Hicks mit einer Verbeugung. "M'Lady? Gefällt mir!" erwidert Astrid lachend. "Gut... Wollen wir anfangen?" fragt Hicks. Astrid nickt und die Beiden beginnen Kisten zu schleppen. Da keiner von ihnen ein Auto besitzt, müssen sie gezwungenermaßen zu Hicks Haus laufen. Es ist nicht weit weg, aber der Umzug dauert trotzdem drei Stunden. "Wie viel Uhr ist es?" fragt Astrid, nachdem sie die letzte Kiste abgestellt hat. "Uhm... 12, wieso?" antwortet Hicks. "Um drei wird meine Oma abgeholt!" erklärt Astrid und Hicks nickt. "Ich fange dann mal an, alles aus zu räumen..." meint sie noch und geht in Hicks Schlafzimmer, welches jetzt ihr gemeinsames Schlafzimmer ist. Hicks wollte dem Reichtum aus seiner alten Stadt entkommen, weswegen sein Haus sehr klein ist. Es besteht aus einer Küche, einem Wohnzimmer, einem Bad mit Dusche und Badewanne und einem Schlafzimmer. Astrid gefällt es sehr gut. Ohnezahn ist ein weiterer (fast vergessener) Punkt, weswegen Astrid das Leben bei Hicks liebt. Nachdem Astrid ihre Sachen verstaut und die Kisten weggeräumt hat, geht sie zu Hicks in die Küche.


"Na, M'Lady! Fertig?" fragt Hicks, welcher gerade am Kochen ist. "Ja, bin gerade fertig geworden!" meint Astrid, mit einem Blick auf die Uhr. Sie hat noch eine Stunde, bis ihre Oma abgeholt wird. "Das trifft sich ja gut..." meint Hicks, der gerade den Herd ausschaltet. "Ich bin auch gerade mit Mittagessen machen fertig..." meint er und stellt zwei Teller Lasagne hin. "Wow, dass sieht echt gut aus!" meint Astrid und setzt sich hin. "Danke, guten Appetit!" erwidert Hicks, der sich gegenüber von Astrid hingesetzt hat. "Danke, dir auch!" wünscht Astrid ihm und beginnt zu essen. 


"Wow, du kannst echt gut kochen!" bemerkt Astrid, während sie den Tisch sauber macht. "Danke, ich hoffe, dass das Zusammenleben weiterhin gut funktioniert!" merkt Hicks an. Astrid nickt "Ja, ich auch... Aber bis jetzt klappt es ja recht gut!" bemerkt sie, was nun Hicks zum Nicken bewegt. "Es wird Zeit, wir sollten los!" bemerkt Hicks mit einem Blick auf die Uhr, welche zwanzig vor Drei anzeigt. "Okay, kommst du mit?" fragt Astrid. "Natürlich!" meint Hicks und die Beiden machen sich auf den Weg. 


"Oma, bist du bereit?" fragt Astrid, nachdem die Beiden bei dem Haus angekommen sind. "Ja, Schatz! Ich bin gleich da!" meint eine Stimme aus einem der Hinterräume. Nach einer Weile kommt eine Frau aus dem Raum. "Hallo, Schatz und hallo...?"grüßt sie die Beiden. "Hicks, mein Name ist Hicks!" erklärt Hicks nervös und streckt seine Hand aus. Die ältere Dame schüttelt sie lächelnd. "Bist du ein Klassenkamerad von Astrid?" fragt die Dame. "Ja, ist er, Oma! Er ist der Junge, bei dem ich jetzt wohne und mit dem ich zusammen bin." erklärt Astrid. "Sie ist sehr vergesslich..." meint Astrid leise zu Hicks. "Ah, freut mich, dich kennen zu lernen! Mein Name ist Helga!" meint die ältere Frau daraufhin. "Freut mich auch!" meint Hicks. Die drei beginnen sich zu unterhalten, werden aber von einem klingeln unterbrochen. "Das müssen die Pfleger sein!" meint Astrid und geht zur Tür. Nach einer langen Verabschiedung nehmen die Pfleger Astrids Oma mit und Hicks und Astrid laufen zurück zu ihrem Haus. "Eine nette Dame!" meint Hicks. Astrid nickt "Sie mag dich wirklich gerne!" erwidert Astrid lächelnd. "Wo ist sie denn jetzt in Pflege? Soweit ich weiß, haben wir hier kein Altersheim..." fragt Hicks nach einer Weile des Schweigens. "Oh, sie ist in einem Altersheim in Berk, einer Stadt eine Weile von hier entfernt. Ach ja, die Mietverträge sind geregelt, ich zahle jetzt für die Beiden Häuser nicht mehr, habe aber auch keinen Schlüssel mehr... Ich bin jetzt auf dich angewiesen!" erklärt Astrid lachend. "Alles klar!" meint Hicks. Als sein Handy klingelt sagt er Astrid "Entschuldige mich kurz, ich bin in einer Minute wieder da!"


"Wer war das?" fragt Astrid, nachdem Hicks wieder neben ihr läuft. "Nur meine Eltern, sie kommen nächstes Wochenende mal vorbei, um nach dem Rechten zu sehen..." erklärt er. Astrid nickt "Cool, dann kann ich deine Eltern endlich kennenlernen!" meint sie glücklich. "Ja, dass kannst du..." meint Hicks nachdenklich. "Alles in Ordnung?" fragt Astrid. Hicks nickt. 'Wie soll ich ihr nur erklären, dass meine Eltern wollen, dass ich wieder bei ihnen einziehe?' denkt er sich.


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Oh wow, was für ein Ende! Ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen!


Euch noch einen schönen Tag!


Euer Lotus!


1089 Wörter

They call her Psycho... (Deutsch)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt