Hab jetzt angefangen die Geschichte zu übersetzen und hier hochzuladen ;) Also falls es jemand lieber auf Englisch liest...
Als ich die Tür meines Zimmers öffnete, sah ich Paris noch immer so auf dem Sofa liegen, wie bei meinem Erwachen vor gut vier Stunden.
Die Arme musste ziemlich fertig gewesen sein nach dem Schock von letzter Nacht.
Wie hatte ich auch nur so unvernünftig sein können, meine Flasche nicht im Auge zu behalten?
Ich meine man lernte doch schon in der 5.Klasse, dass man so in Gefahr lief, Drogen zu bekommen.
Naja, zum Glück hatte ich nur wenig getrunken, so dass nicht allzu viel Mist in meinen Körper gelangt war.
Aber eine Strafpredigt stand mir wohl trotzdem noch bevor, sobald mein Bruderherz wieder fit war.
Nunja, sollte ich Paris jetzt wecken oder lieber schlafen lassen?
Ich entschied mich für letzteres und kuschelte mich mit meiner Englischlektüre aufs Bett.
„The Importance of being Earnest“ war ganz unterhaltsam und da wir am Mittwoch unsere Arbeit darüber schreiben würden, hielt ich es für ganz angebracht, es auch zu lesen.
Apropos Arbeit…Spanisch. Morgen!
Ich war geliefert, aber so was von.
Ich konnte diesen Mist nicht, egal, was ich machte. Naja, Vokabeln lernen würde helfen, aber dazu fehlte mir einfach die Lust.
Wenn ich Glück hatte würde ich es noch auf eine fünf oder sogar vier minus schaffen.
„Ada?“
„Hm…?“ ich blickte auf und sah eine verschlafene, sehr süße Paris.
„Mein Gott!!! Geht's dir wieder gut? Hab ich verschlafen? Wir müssen unbedingt Ced- äh… Master Cedric bescheid sagen, dass du wach bist!
Sie stürzte ans Bett.
„Komm mal runter, Süße. Ceddie war schon mit mir im Krankenhaus und ich bin durchgecheckt worden.“
„Und?“
„Mir wurde 4-Hydroxybutansäure ins Bier gekippt…“
„Bitte was?“
„Liquid Extasy oder auch K.O.-Tropfen genannt.“
„Oh nein, wie konnte ich dich nur alleine lassen? Dir hätte sonst was passieren können!“
„Stimmt, ich hätte vergewaltigt und dann bewusstlos werden können, um dann an meinem Erbrochenem zu ersticken.“ Konkretisierte ich trocken.
Plötzlich hing ein völlig aufgelöstes, blondes Mädchen an meinem Hals und schluchzte lauthals.
„Das ist alles meine Schuld. Du…oh mein Gott…du hättest tot sein können und…und das nur, weil ich nicht besser aufgepasst habe.“
Wovon redete sie?
„Paris! Guck mich mal an! Nichts davon hat etwas mit mir zu tun. Ich bin 16. Kein kleines Kind mehr! Ich kann und muss selbst auf mich aufpassen und wenn ich dafür zu blöd bin, dann musst du dir doch keine Vorwürfe machen. Außerdem ist ja anscheinend nichts passiert, sonst wäre ich nicht in meinem Bett aufgewacht.“
„Nichts passiert? Du hast wild mit irgendeinem Typen rumgeknutscht!“
Scheiße! „Echt?“
Entsetzt blickte sie mich an „Ja! Wie kannst du das so einfach vergessen haben.“
„Das ist nun mal ein kleiner Zusatzeffekt der 4-Hydroxybutansäure.“
„Warum sagst du immer dieses Wort?“
„Klingt einfach spektakulärer als ‚K.O.-Tropfen’…“
„Du hast einen Knall. Wie kannst du das alles so locker nehmen?“
Das war eine gute Frage. Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl noch nicht richtig klar denken zu können.
„Hast du Lust, eine Runde spazieren zu gehen? Ich muss mich mal lüften.“
„Hmm…“ unsicher starrte sie mich an „Wie spät ist es eigentlich?“
„Kurz vor zwei.“
„Oh nein! Dann hab ich ja fast meinen ganzen Arbeitstag verschlafen.“
„Na siehst du, die viertel Stunde macht den Kohl dann auch nicht mehr fett.“
„Ada!“ das blonde Mädchen blickte mich ernst an. „Das ist kein Spiel. Du kannst machen, was du willst. Du bekommst schließlich immer noch eine Chance. Sie sind deine Familie. Ich bin nur die Angestellte und nach dem Mist, den ich jetzt schon verzapft habe, wäre es kein Wunder, wenn ich gefeuert werden würde.“
„Aber-“
„Nein, kein ‚aber’! Meine Zukunft hängt von meinem Job ab! Ich kann mich nicht mehr wie ein sorgloser Teenager verhalten! Bekomm das bitte endlich in deinen Kopf rein!“ fuhr sie mich an.
Das Schlimme war, dass ihre Worte ja schon irgendwie Sinn machten. Sie durfte nicht hier weg! Auf keinen Fall. Schließlich war sie meine einzige Verbündete hier.
„Es tut mir leid, ich weiß nicht, was mit mir los ist. Vielleicht sind das die Nachwirkungen von der 4-Hydro-…äh dem zeug.“
Sofort war ihr Gesicht von Schuldgefühlen überflutet.
Mist! Das war nicht meine Intention gewesen.
„Ist nicht so wichtig. Aber bitte, ich möchte unbedingt wissen, was gestern passiert ist. Du musst es mir erzählen!“
Sie seufzte. „Okay, ich hol mir eben eine Jacke.“
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Rebel Yell (Deutsch)
Romance"Scheiße Cedric, deine Schwester sieht aus wie eine abgefuckte Punk-Pennerin", wandte sich der Typ direkt neben meinem Bruder an ihn. Ich musterte ihn genauer. Grüne Augen, dunkelblonde Wuschelhaare, groß, typische Footballer Statur. Mit ein oder z...
