Take Me Home

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Vielleicht können wir die 300 Likes knacken? Würde mich total freuen :)

Innerlich erstarrt, zwang mich aber dazu, mir nichts anmerken zu lassen.

„Hallo Seth."

Ich hörte ihn langsam durchs Wasser watten und drehte mich um; besser ich behielt ihm im Auge.

Einen Fehler, den ich sofort bereute, als mein Blick auf ihn fiel. Ich konnte gar nicht anders, als seinen glorreichen Körper anzustarren. Jeder meiner Versuche, die Augen abzuwenden, scheiterten, bei dem Anblick seines Sixpacks.

Verdammt! Ich war doch keines von diesen Mädchen, die sich von so etwas aus dem Konzept bringen ließen...hatte ich zumindest gedacht.

Als ich es endlich schaffte, mich von den perfekten Muskeln loszureißen und in sein Gesicht zu schauen, zeigte sein überlegenes Grinsen, dass er ganz genau wusste, welche Wirkung er auf mich hatte. Mistkerl!

Ungefähr einen Meter vor mir blieb er stehen und sein Gesichtsausdruck veränderte sich...wurde...verführerisch?

„Was treibt dich denn so des Nachts allein in den See?"

„Nun ja, genau genommen bin ich ja jetzt nicht mehr alleine..."

Oh nein Mund, was tust du da? Warum zum Teufel flirtete ich zurück? Schnell fügte ich noch ein: „Willst du nicht wieder verschwinden, damit ich meine Ruhe haben kann?", hinzu, doch leider war meine brüske Zurückweisung so offensichtlich, dass sein Grinsen nur noch eine Spur breiter wurde.

„Ich glaube, du und ich wissen beide, dass du das eigentlich gar nicht willst. Außerdem ist mir nach einem Bad im Mondschein."

Dagegen konnte ich leider nichts sagen, also blieb ich schweigend stehen und beobachtete ihn. So allmählich wurde es ziemlich kalt und Gänsehaut bildete sich auf meinen Armen.

Sein Blick wanderte nun seinerseits über meinen Oberkörper und ich hätte mich am liebsten verkrochen. Ich fühlte mich komplett nackt, unternahm aber nichts dagegen. Die Genugtuung wollte ich ihm nicht gönnen.

So ließ ich ihn seine Observation in Ruhe beenden und war beinahe erleichtert, als sich seine stechenden Augen wieder in meine bohrten.

„Auch wenn Ceddie nicht so begeistert ist...ich mag dein Piercing."

Okay, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet.

„Lass uns eine Runde schwimmen, dir ist kalt", fügte er mit einem Grinsen und Nicken in Richtung meiner Oberweite hinzu.

Mein Blick folgte seinem Hinweis und Röte stieg mir ins Gesicht, als ich sah, was er meinte. Unter dem straffen, schwarzen Stoff des Bikinioberteils, zeichneten sich deutlich sichtbar meine Brustwarzen ab.

Schnell ließ ich mich ins Wasser sinken und quietschte auf, als das kalte Nass meine Haut berührte.

Ich hörte ihn leise lachen: „Kein Grund, sich zu schämen. Das ist doch eine ganz natürliche Reaktion."

Selbstverständlich trug das nicht dazu bei, meine Verlegenheit zu mindern, also drehte ich mich um und schwamm los.

Wie nicht anders zu erwarten, folgte er mir. Ich spürte seine Bewegungen und ab und zu die Berührung eines Arms oder Beins... und jedes Mal durchfuhr mich etwas. Genervt von mir selbst, stöhnte ich auf.

„Hast du es so schwer?", spottete er.

Du hast ja keine Ahnung.

Eine Weile schwammen wir schweigend, dann begann er erneut ein Gespräch.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jan 17, 2016 ⏰

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