Zara
Erwachen nannten sie es bei mir. Irgendwie beunruhigend zu wissen, dass die fünf genau so wenig über mein Erwachen wussten, wie ich. Luis sagte ich wäre nur zur Hälfte menschlich. Bisher hatte ich nur ein einziges Mal das Gefühl gehabt, kein Mensch zu sein und da war ich ein Kind gewesen.
Damals hatte ich das Gefühl, ich konnte die Absicht der Menschen um mich herum sehen und hören. Es war nur ein mal, bei einem Mann, der aber verschwunden war, als ich seine bösen Absichten fühlen konnte und ich weggelaufen war.
Mittlerweile war ich mir sicher, dass einer von den fünf ihn verschwinden hat lassen, als ich mich umgedreht hatte um zu sehen, ob ich noch verfolgt wurde.
Meine Eltern empfingen mich wie immer herzlich, aber Luis empfingen sie genau so Herzlich wie mich. Meine Mutter nahm ihn sogar in den Arm, was mir sagte, dass sie ihn bereits kannte. Besser als ich es geglaubt hatte. Bei meinem Vater wunderte es mich eher, als ich sah, wie er ihn empfing.
Er war immer liebevoll zu mir, nur konnte er auch sehr streng werden.
Immer wenn ich feiern war, musste ich ihn anlügen das wir nur unter uns Mädels waren und mich sogar umziehen da ihm alles zu freizügig war. Ich hatte zwar immer ein schlechtes Gewissen deswegen aber anders ließ er mich nicht.
Meine Mutter war was das anging immer sehr locker. Die meisten meiner Kleider hatte sie mir gekauft und ausgesucht. Sie wusste auch immer, wo und mit wem ich unterwegs war, falls mir was passiert wäre.
Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich immer in Sicherheit war, was mich gerade wieder lächeln ließ.
Als ich sah wie vertraut mein Vater mit ihm umging fragte ich mich echt wie oft die fünf hier waren und ich sie nicht bemerkt habe. Ich wusste nicht seit wann meine Eltern davon wussten und wieso sie mir das ganze verheimlicht hatten aber ich wollte sie auch nicht unter Druck setzen.
Deswegen überlegte ich noch ob ich sie darauf ansprechen sollte. Vielleicht würde ich auch einfach mit den fünf drüber reden. War wahrscheinlich das klügere, denn meinen Eltern war ich trotz allem sehr dankbar.
Sie hatten mir eine normale Kindheit und Jugend geschenkt und wollten mich vor dem allem immer nur im Schutz nehmen.
„Wie geht es dir Liebling?" fragte mich meine Mutter lächelnd und setzte sich neben mich während sie meine Hand in ihre nahm. "Mir geht's gut." lächelte ich sie an, bevor ich zu Luis sah, der gerade eine rauchte. "Die fünf sind wirklich nett und passen sehr gut auf mich auf." erklärte ich ihr leise und sah Luis Blick zu mir schweifen, bevor er frech grinste.
Ich vertraute den fünf mittlerweile bedingungslos, auch wenn es eigentlich absurd war. Jeder von ihnen hatte mir auf seine eigene Art und Weise gezeigt und bewiesen, dass sie wirklich alles für mich tun würden und sie nur mein Wohl in ihrem Sinn hatten.
Um ehrlich zu sein waren sie auch immer für mich da. Selbst als mich einer meiner Mitschüler zum heulen gebracht hatte, wollten sie ihm einen Besuch abstatten. Was an sich wirklich süß war, als ich ihre Blicke gesehen hatte, aber ich wusste, dass er da nicht lebend rausgekommen wäre.
Rückblende
"Das ist gelogen." sprach ich den Mistkerl Toni an, der Gerüchte in der Schule verbreitete, die nicht stimmten. "Ich weiß das, aber alle anderen haben es mir sofort geglaubt." lächelte dieses Arschloch mich herablassend an, als er näher auf mich zukam.
Ich musste nur einmal laut nach Gabriel rufen und er wäre weg, dass wusste ich. Das wollte ich aber nicht.
Das ich den Kerl mal gut fand. Ich fand ihn gut bevor ich die fünf kennen gelernt hatte, denn er kam an keinen von ihnen ran. Weder von Aussehen her noch vom Charakter. Weder von der Art wie er mich e fühlen lassen konnte. Die fünf mussten mich nur anlächeln und mir wurde ganz warm ums Herz.
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Zara
VampireAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
