Kapitel 22

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ZARA


Er liebte mich?

Er liebte mich.

Rafael ließ mein Herz noch viel schneller schlagen, als er es sonst immer schlagen ließ. Seine Worte kamen so unerwartet für mich, dass ich dachte mein Verstand spielte mir einen Traum vor.

Ich hatte schon so oft davon geträumt.

Wirklich.

Ich weiß nicht, wir oft ich Morgens wieder einschlafen wollte, nur um diese Worte von ihm zu hören und nur damit ich mit ihm zusammen sein konnte, wie ich es in meinen Träumen immer war.

Auch wenn Raf versuchte seine scharfen Zähne vorsichtig in meine Haut zu bohren, spürte ich alles. Jede kleinste Bewegung seines Mundes an meinem Hals und an meinem Blut spürte ich deutlich und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde das mir das nicht gefallen hatte.

Ich liebte es fast schon zu wissen, dass es seine Zähne waren und das es seine Zunge war die über meine Haut leckte. Das es seine Lippen waren, die meine Wunde noch immer küssten, bis er von mir abließ und mich angesehen hatte.

Ich liebte den Ausdruck in seinen Augen, als er mich anlächelte und ich sein Grübchen sah.

Ich liebte einfach alles an Rafael.

Seine grobe Art manchmal.

Seine schonungslose Ehrlichkeit.

Alles was er war liebte ich, auch wenn ich mir sicher war, er verstand es nicht ganz.

Er hielt sich für ein Monster. Das hatte er mir schon oft genug gesagt. Aber Raf war ein Monster, dass mein Herz für sich gewonnen hatte.



Rafael legte mich vorsichtig ins Bett, ohne sich von meinen Lippen zu lösen. Seine weichen Lippen küssten mich sanft und leidenschaftlich, so dass ich fast alles vergaß.

Fast, denn als ich unter ihm lag musste ich schlagartig, panisch an sein bestes Stück denken. Das er mich mit diesem riesigen Teil entjungern würde, ließ mich nun doch leicht panisch werden.

Raf sah mich kurz an und meine roten Wangen schienen ihm zu sagen, woran ich grade dachte. Er lachte nämlich leise und strich mir leicht über meine Wange.

"Ich werde dir nicht weh tun. Versprochen." lächelte er mich sanft an, bevor er seine Lippen wieder auf meine legte und mich mit einem Kuss alleine in eine andere Welt schickte. Seine Lippen waren das schönste, aber auch das angsteinflößenste in meinem Leben.

Wenn das hier nur ein einmaliges Ding war, würde ich sterben.

Wenn er mich nie wieder so küssen würde, dann würde ich wortwörtlich lieber sterben, als dieses Gefühl nie wieder fühlen zu dürfen.

"Hör nicht auf, bitte." bat ich ihn leise, als er sich von meinen Lippen lösen wollte. Raf lächelte in den Kuss rein, was mich ansteckte und ich ihn so nah wie möglich an mich ranzog. Seine wärme die er ausstrahlte, wärmte auch mich leicht auf.

Rafael küsste jede Stelle an meinem Körper und er biss auch in einige Stellen in meinen Körper, bis er zwischen meinen Beinen ankam und ich nie geglaubt hätte, dass ich mich je so wohl fühlen würde bei einem Mann.

Es war mir nicht peinlich, dass Raf gerade alles von mir sah. Es war eher ein aufgeregt sein, dass er in mir weckte. Es war eher ein 'Ich will mehr' Gefühl, dass er in mir geweckt hatte.

Er leckte mich und ich muss sagen, dass seine Zunge göttlich war. Es war besser als in jedem meiner Träume und es war besser als ich mir je vorgestellt hatte. Sowohl in meinem Mund, als auch an einer Mitte, war er einfach nur der Wahnsinn.

Zara Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt