RAFAEL
Das Zara gerade alleine mit ihm war, ließ mich fast durchdrehen. Nur fast, weil er nun mal ihr beschissener Verlobter war, auch wenn sie und ich das sicher nicht wollten. Sie hatte sein Angebot angenommen essen zu gehen, also würde weder ich, noch Gabriel dazwischen funken.
"Ich würd ihm am liebsten die Eingeweide rausreißen." knurrte Gabe leise, als er neben mir eine rauchte und genau so wenig angetan war von Mikael wie ich. Heute passten wir beide auf sie auf, auch wenn wenn sie uns alle zum Teufel geschickt hatte.
Aaron hatte uns das ganze nur gedanklich weitergegeben, bevor er verschwunden war. Er war angepisst, dass sie uns so abwies. Auch ich war es, aber ich könnte Zara nicht schutzlos hier zurück lassen.
Dafür war sie einfach nicht bereit. Auch wenn sie es gewesen wäre, wäre ich Vollidiot geblieben.
"Ich auch." gab ich ehrlich zu, hielt mich aber noch zurück. Ich wollte wissen und sehen wie Zara sich ihm gegenüber noch verhalten würde.
War das falsch? Aufjedenfall. Trotzdem wäre das ein ausschlaggebender Punkt dafür, wie ich in Zukunft zu Zara sein würde.
"Du solltest jetzt lieber gehen." hörte ich ihre sanfte Stimme, die mich beruhigte und ich hoffte er würde einfach verschwinden. "Zara, wir heiraten in ein paar Wochen." erinnerte er sie und blieb vor ihr stehen. "Du kannst dich noch so lange ziemen, aber nach unserer Hochzeit erwarte ich das du deinen Pflichten nachgehst." hörte ich ihn sagen, bevor ich einmal tief durchatmete.
"Ich schreie, wenn du jetzt nicht gehst." hörte ich sie nur leise flüstern. Zara zitterte bereits am ganzen Körper, als sie von ihm wegwich.
"Dann gehe ich wohl lieber." lächelte der Bastard sie auch noch an, nachdem er ihr so große Angst gemacht hatte. Nicht das ich ihr da nicht beigestanden hätte, aber Zara musste verbal lernen selber die Personen um sich herum zu dirigieren.
Das hatten wir die letzten 18 Jahre für sie gemacht. Jetzt aber war die Prinzessin in der Lage das selber zu tun.
"Du kannst auch gehen Gabriel. Ich werde aufpassen." es war mehr eine Aufforderung als ein Angebot. Er verstand es direkt und nickte nur einmal bevor er ging. Ich musste alleine mit Zara reden und dafür brauchte ich keinen der uns stören würde vielleicht.
Zara war bereits in ihre Zimmer, als ich ankam. Sie war gerade dabei sich umzuziehen, als ich an der offenen Türe stehen blieb und sie hinter mir schloss. Keiner musste mitansehen, wie sie sich gerade ihr Nachthemd drüber zog.
Zara stand in weißer Spitze vor mir.
Man könnte meinen das war unpassend und das war es sicher auch, aber ich war mir sicher, dass sie genau wusste was sie hier gerade tat.
Mein Schwanz brauchte nicht mehr als das hier. Er war Hart.
"Ich wusste garnicht das du ein Spanner bist Rafael." sprach sie dann leise aus, ohne sich dabei umzudrehen. Woher sie wusste, dass ich es war, wunderte mich manchmal, aber das kam bei Zara öfter vor.
Vielleicht waren ihre Instinkte bereits erwacht und sie roch es.
Als ich leise lachen musste, drehte sie sich dann zu mir um lächelte mich nun an. Sie lächelte wie ein Engel und so sah sie gerade auch aus in meinen Augen. Die Frau machte mich mit einem Lächeln schon so unglaublich schwach.
"Bin ich nicht, aber du provozierst das immer raus." gab ich von mir, da sie das extra machte. Sie wusste genau, dass ich bei diesem Anblick nicht standhalten konnte. Ich musste sie einfach ansehen und konnte auch nicht mehr klar denken, wenn sie so aussah.
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Zara
VampireAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
