AARON
Die Frau die unter mir lag, war wirklich Bildschön, aber sie war nichts weiter als eine Ablenkung. So wie jede andere eigentlich auch. Manchmal taten mir die armen Frauen, dessen Blut wir eigentlich nur wollten schon etwas Leid. Sie wollte fast immer mehr von uns, als das was wir ihnen geben wollten und konnten.
Nur ein Mal. Ein einziges Mal, habe ich versucht und habe dabei kläglich versagt. Kayla war damals so eifersüchtig auf Zara und das obwohl sie noch ein Kind war damals.
Irgendwo konnte ich es nachvollziehen, dass sie nicht nur meine zweite Geige spielen wollte, aber in meinem Leben würde niemals jemand vor Zara kommen. Ob ich das wollte oder nicht spielte nicht mal eine Rolle. Das Ding war, ich würde nie wollen, dass es anders wäre. Es war schon immer genau das was ich wollte.
Seit mir damals gesagt wurde, dass ich ein Beschützer war. Seit ich diesen Schwur geleistet hatte, zu dem mich niemand gezwungen hatte.
Nur hatte mir damals auch niemand gesagt, dass ich so lange warten musste, bis dieses zerbrechliche Mädchen auf die Welt kam. Aber jede Sekunde in den letzten 800 Jahren war es Wert, wenn ich mich dran erinnerte, was ich gefühlt hatte, als Zara geboren wurde.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl gewesen.
Rückblende
"Es hat länger gedauert, als erwartet." hörte ich Milan sagen, als er in meinem Wohnzimmer stand und ich in seiner Stimme hörte, das seine Laune zu gut war für einen so düsteren Mann wie ihn. Seine Worte sagten mir nichts, deswegen ließ ich meinen Blick zu ihm schweifen. "Was?" fragte ich ihn nur leise und schob die halbnackte Frau von mir runter.
"Unsere Prinzessin. Sie kommt bald auf die Welt." sagte er nur schlicht, bevor mein Herz aussetzte und anfing schneller gegen meine Brust zu schlagen. So schnell und so fest schlug es, dass es sich anfühlte, als würde es mir gleich aus der Brust rausspingen.
Als er lachte, kam ich wieder zur BEsinnung und dachte dran, dass er mich nur verarschen wollte.
Das bringt nichts bei mir, dass weißt du.
Seine Gedanken waren besser abgeschirmt, als die jedes anderen fast. Nur fast. Es gab einen, in dessen Kopf ich nie kommen würde. Wahrscheinlich wollte ich das auch gar nicht, denn Rafaels Kopf war sicher genau so dunkel wie er selbst.
Nach 800 Jahren, hatte ich die Hoffnung eigentlich aufgegeben. Es passierte nicht oft, aber es kam hin und wieder vor, dass Beschützer ihre Prinzessin nie kennen lernten.
"Verarsch mich nicht Milan. Ich bin heute nicht in Stimmung." warnte ich ihn, denn wenn er mich heute wirklich verarschen wollte, würde ich ihm den Kopf abreißen. Vor allem, wenn es um die Prinzessin ging, die mich umgebracht hatte, auch wenn ich sie noch garnicht kannte.
"Ich würde dich nie verarschen, wenn es darum ging." er sah mich ernst an, was mich die Augenbraue hochheben ließ. Er nickte nochmal leicht und so wie er gerade grinste, glaubte ich ihm jetzt jedes seiner Worte.
In seinen Augen sah ich das erste Mal etwas, dass nicht nur nach tot und Elend aussah. Milan sah das erste Mal aus, als würde er sich wirklich freuen.
"Wann genau?" wollte ich von ihm wissen, da ich es kaum erwarten konnte, endlich einen Sinn in meinem Leben zu haben. Die Ewigkeit klingt berauschend für Menschen, die keine Ahnung hatten. Aber es war absolut nichts, was man sich wünschen sollte. Es war Tag ein Tag aus, das selbe. Nichts wofür er sich lohnt morgens aufzustehen. Nichts wofür er sich lohnt sein Leben zu genießen, denn unser Leben endete ja nie. Wir konnten unseren Spaß immer nachholen.
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Zara
VampirosAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
