RAFAEL
Lieber Gott.
Dieser Mikael. Alleine seine beschissene Fresse hier zu sehen, kotzte mich so dermaßen an, dass ich tief durchatmen musste um keinen Fehler zu machen. Je länger ich mir sein selbstgefälliges Grinsen ansah, desto mehr spielte ich mit dem Gedanken sein Leben einfach hier und jetzt zu beenden.
Jedes Mal wenn ich meinen Blick zu den anderen schweifen ließ, sah ich den selben Blick auf ihren Gesichtern. Sie waren also genauso wenig davon begeistert wie ich es war.
"Ich hoffe für euch, dass sie keiner von euch angefasst hat." seine Stimme nervte mich so extrem, dass ich wieder nur durchatmen konnte, bevor ich in seine Richtung sah. Der Mann hatte Eier in der Hose, dass musste ich ihm lassen, aber er war sicher kein Gegner, deswegen lag es sicher nicht an ihm, dass keiner von uns sie angefasst hat.
Es lag einzig und alleine an Zara.
Wir waren allein dieser süßen Frau verpflichtet und niemand anderem auf dieser Welt.
Der Gedanke, dass Zara ihn heiraten musste, hatte mich schon so oft an den Punkt gebracht, an dem ich sie mir einfach nehmen wollte. Am liebsten hätte ich sie mir einfach gepackt und Zara für den Mistkerl, in seinen Augen, verdorben.
Zara's Geruch und ihre sanfte Stimme, rissen mich aus diesen Gedanken, die allein ihr galten. Zum Glück. Denn alleine diese Vorstellung von ihr, machten meinen Schwanz hart.
Aaron kam als erster rein und war angespannt und sichtlich wenig begeistert von dem was er hier vorfand. Zara folgte ihm mit kleinen und trotzdem sehr eleganten Schritten.
Sie hatten sich scheinbar für ein Kleid entschieden. Für eines, dass ihn in den Wahnsinn getrieben hatte, ganz offensichtlich. Gott sei Dank, war ich nicht mit ihr unterwegs gewesen. Wir hätten uns sicher nur gestritten, wenn es darum ging.
Gestritten, bis sie angefangen hätte zu weinen. Das tat sie immer, wenn sie nicht mehr weiter argumentieren konnte.
Ihr bloßer Anblick, raubte mir meinen Atem. Für einige Minuten konnte ich nicht mal mehr klar denken, solange meine Augen auf sie gerichtet ware. Nur nicht mir schien es so zu gehen, denn alle in diesem Raum waren hin und weg, von ihrer Schönheit.
Zara sah aus wie eine kleine Göttin und in jedem anderen Fall wäre das heute und hier anders gelaufen, aber ich wusste, dass ich mich zusammenreißen musste. Wenigstens so lange, bis wir beide alleine waren.
Ich wusste ganz genau wie Zara jedes Mal auf mich reagierte. Wir alle brachten sie hin und wieder durcheinander, wenn wir mit ihr flirteten, aber ihr zierlicher Körper reagierte nur auf meine Berührungen so, wie er es immer tat.
Sie wurde fast jedes mal feucht und ich roch es jedes mal und versuchte es jedes mal zu ignorieren. Jedes Mal wenn ich meine Hände an sie legte, sah mich Zara so an, als würde sie mich wollen. Da ich mir aber nicht sicher sein konnte, ob ihr Körper nur so reagierte oder sie wirklich mehr wollte.
Sex alleine, war nicht mal annähernd das was ich von meiner kleinen Prinzessin wollte. Auch, klar, aber ich wollte einfach Zara. Ich wollte ihr süß riechendes Blut. Ich wollte alles von Zara haben.
Alles was diese Frau zu bieten hatte, wollte ich ganz alleine für mich haben. Aber ich wusste genau, dass das nicht möglich war. Allein schon weil wir zu fünft waren und ich wusste, sie würde ihr nie wirklich von der Seite weichen.
Nicht das ich keine Chance hätte gegen die vier. Für Zara würde ich auch die vier auseinandernehmen und sie ins Jenseits schicken. Ich konnte es einfach nicht, weil ich wusste, dass sie ihr etwas bedeuteten.
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Zara
VampirAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
