ZARA
Es war jeden Morgen, das selbe mit den fünf. Für mich zumindest war es immer das selbe, wenn ich runter kam. Sie alle starrten mich nämlich immer nur an, ohne ein Wort zu sagen, bis ich sie von mir aus ansprach.
Ich war mir nicht sicher ob sie das taten, weil sie mir keine angst machen wollten oder mir ihren Respekt so zeigen wollten.
"Hört ihr auch irgendwann auf damit?" fragte ich die vier, die bereits im Wohnbereich auf mich zu warten schienen. Gabriel fehlte. Das sah ich direkt. Die vier alleine waren ein Anblick für sich. Die fünf zusammen, waren meistens zu viel für meinen Kopf.
"Womit?" wollte Raf wissen, der gegenüber von mir saß und mich seine schönen Augen fixierten. Seine gelben Augen leuchteten leicht auf, während er seine Augenbraue leicht hob. "Mich immer nur anzustarren." antwortete ich ihm leise und sah ihn auch am besten nicht länger an, denn ich starrte Raf auch immer an.
Wenn ich mich unbeobachtet fühlte.
"Du bist eine wunderschöne Frau Zara. Es fällt uns schwer wegzusehen." erklärte mir Raf dann einfach so, als würde mich das nicht total aus der Bahn werfen. Rot lief ich an, als ich gerade was sagen wollte, wurde ich von Geräuschen abgelenkt, die von der Treppe kamen.
Gabriel sah ich an den Treppen stehen und er hatte zwei Frauen bei sich, die er beide unglaublich schön anlächelte. Es sah aus, als würde ein Engel gerade lächeln, wenn man Gabriel so ansah.
Ich sah erst ihn an, bevor ich dann die beiden Frauen ansah, die wahrscheinlich nicht schöner sein konnten. Sie konnten vielleicht nicht schöner sein, aber sie sahen nicht gerade so aus, als würde es ihnen gut gehen. Die eine von ihnen schwankte sogar, als sie eine der Treppen runterstieg.
An ihren Hälsen und auch an ihren großen Brüsten sah ich ganz klar, was Gabriel da gesucht hatte. Er hatte seine Zähne in ihre Haut gebohrt und das getrocknete Blut an den Stellen zeigte mir auch, dass er das Blut von den beiden getrunken hatte.
Ich sah nur an eine von beiden runter und sah dann aber direkt Gabriel an, als ich sah, dass er auch an ihren Oberschenkel keinen Halt gemacht hatte.
Das die sich diese beiden Frauen überhaupt noch auf den Beien halten konnten wunderte mich schon genug. Noch mehr wunderte mich aber, wie die beiden noch Sex haben konnten mit ihm, nachdem er ihnen das angetan hatte.
Sie klangen gestern Nacht aber nicht so, als wären sie ihn gegenüber abgeneigt gewesen.
Gabriel begleitete die beiden Damen freundlicherweise nach draußen und stieß dann wieder zu uns anderen. Ich konnte ihn irgendwie nicht mehr ansehen, nachdem ich das ganze gesehen hatte.
___
Seine Vorlieben interessierten mich ehrlich gesagt schon, aber da es mich eigentlich nichts anging, hatte ich nein gesagt und jetzt saß ich im Schlafzimmer, weil mich das ganze so aufgewühlt hatte.
Außerdem hätte ich auch nicht gewusst, wie ich auf seine Vorlieben reagiert hätte. Wahrscheinlich hätten sie mich auch viel zu sehr verstört, so wie die beiden ausgesehen hatten.
Es klopfte an der Tür. Mir war bewusst, dass einer von ihnen mir hinterher kommen würde und mich mit dieser Panik, die Luis mir verpasst hatte nicht alleine lassen würde. Es war immer einer von ihnen da, das wusste ich mittlerweile.
Es war eigentlich wirklich süß, aber es gab Tage an denen mich das nervte und ich mir meine Privatsphäre zurück wünschte. Von der hatte ich nämlich nichts mehr gehabt, seit ich hier wohnte.
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Zara
VampirAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
