Milan
Wenn ich ganz ehrlich zugeben müsste, dann würde ich sagen, dass Aaron sich von uns fünf am besten im Griff hatte. Vielleicht aber auch Raf, der sah nämlich nie so aus, als würde Zara ihn aus der Bahn werfen.
Vielleicht tat sie es bei ihm auch wirklich nicht, da Raf anders war, als der Rest von uns.
Am schlimmsten sah es mit der Selbstbeherrschung wohl bei mir und Luis aus. Das wussten er scheinbar auch, denn er ging ihr so oft es ging aus dem Weg. Genau wie ich. Vorallem, wenn es darum ging, Zeit alleine mit der Prinzessin zu verbringen.
Darauf konnte ich zu ihrem eigenen Wohl verzichten und das tat ich auch.
Es war nicht gerade die feine und englische Art, aber es war immernoch besser, als uns alle an Zara ranzumachen. Sie war auch schon überfordert genug, mit Gabriel alleine, dem das ziemlich egal war. Wir versuchten es wenigstens zu lassen
In den letzten Monate war ich nur ein einziges Mal alleine mit ihr und das war denke ich auch das beste so. Sie selber schien es wenig zu interessieren, dass wir beide uns keine Zeit aktiv für sie nahmen, denn sie beschwerte sich nie.
Mich interessierte an der Sache nur eines. Was hatte Zara an sich. Was genau war es, dass sie mich so unglaublich verrückt machte nach ihr. Ich war schon hunderte von Jahren alt und trotzdem brachte sie mich dazu, mich wie ein pubertierender Teenager zu fühlen.
Das hatte keine Frau seit meiner Geburt je hinbekommen.
Zara blieb den ganzen Tag in ihrem Zimmer und kam nur runter, wenn sie was essen wollte. Sie hatte uns alle dank Gabriel und Luis den ganzen Tag gemieden.
Mein Blick und auch der, der anderen schweifte zu den Treppen, als wir rochen, dass sie aus ihrem Zimmer kam und ich auch schon davon ausging, dass sie hohe Schuhe anhatte. Ihre Schritte waren nämlich auf den hellen Fließen, im Flur, nicht zu überhören.
Jeder Gedanke in meinem Kopf, bei dem ich je an etwas anderes gedacht hatte, verschwand in der Sekunde in der ich die diese kleine Frau runterkommen sah. Sie war atemberaubend schön und wenn ich sage die Frau raubte mir meinen Atem, meinte ich das auch genau so. Sie raubte mir alles gerade und sie konnte alles haben.
Sie hatte ein sehr knappes Kleid an. Ehrlich gesagt zu knapp um sie damit ausgehen zu lassen, aber so wie ich Zara kannte in der Zeit, wusste ich, dass sie sich was das anging nichts sagen ließ. Nicht mal von Raf, vor dem sie am meisten Angst hatte.
Selbst in den hohen Hacken war sie noch sehr klein, aber sie betonten ihre schönen langen Beine trotzdem.
Sie hatte sich ihre langen blonden Haare zu einem Zopf zusammen gebunden. Ihr Make Up hatte sie auch sehr schlicht gehalten, aber ich schwöre bei Gott. Es gab in all den Jahren nichts und niemanden, den ich mit ihrer Schönheit vergleichen konnte.
"Gefall ich dir so?" lächelte sie mich an, als sie bei uns ankam und sie mir direkt ins Gesicht sah, als sie das fragte. Leise lachte ich einmal, bevor ich leicht nickte. "Ich würd dich aufjedenfall nicht von der Bettlante stoßen." log ich dann doch lieber. Das sie mir gefiel war garkeine Diskussion Wert.
Aber ihr das so unverblühmt mitzuteilen, wollte ich auch nicht.
Ihre Wangen wurden rot, als sie das hörte und ich ihre Gänsehaut auf ihrer Haut sah, als sie mich noch immer ansah.
Sie dich auch nicht.
Aarons Stimme in meinem Kopf, ließ mich zu ihm sehen, bevor ich die Augenbraue hob und er leicht nickte. Sie hatte ihm die Gedanken sicher entgegen geschleudert, dafür konnte er nichts. Das meiste davon behielt er auch immer für sich, aber jetzt wollte er scheinbar nicht.
DU LIEST GERADE
Zara
VampirosAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
