Am Montag muss Robin wieder arbeiten. Der Alltag geht wieder los, sie kommt wieder in ihre wöchentliche Routine. Aufstehen, Kaffee machen, joggen gehen, Nevio treffen, duschen gehen und zur Arbeit fahren. Tatsächlich trifft sie Nevio nun jeden Morgen am Kaffeestand und sie trinken einen gemeinsamen Kaffee zusammen.
Gerade als Robin in den Raum kommt, um die Kollegen abzulösen kommt schon der erste Einsatz in die Zentrale. Schwerer Autounfall ist das Schlagwort. Robin und ihre anderen Kollegen fahren mit mehreren Einsatzfahrzeugen zum Unfallort. Dort finden Sie zwei Autos, die miteinander kollidiert sind, weil eines der beiden Autos einem Hasen ausgewichen ist. Robin hilft dabei, die Frau aus dem Auto zu holen, die durch den Aufprall eingequetscht wurde. Andere Kollegen helfen, den Mann, der auch schwere Verletzungen davon getragen hat, aus dem Auto zu holen. Die beiden werden von einem Krankenwagen in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert.
Als sie zum nächsten Einsatzort fahren, geht es wieder um einen Verkehrsunfall. Dieses Mal sollen sie auslaufende Betriebsstoffe binden. Sobald sie ankommen, stellen sie fest, dass sie noch mehr Feuerwehrleute brauchen, weil eine verletzte Person der beiden mit einem technischen Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden muss. Den anderen Mann können sie mit ihren eigenen Händen aus dem Auto ziehen.
Die nächsten paar Stunden haben Robin und ihre Kollegen Ruhe, denn es kommen keine weiteren Einsätze herein, bis sie am Mittag zu einem Brand gerufen werden. Im achten Stock eines Hochhauses brennt eine Wohnung im Vollbrand. Wahrscheinlich hat das Feuer sich aus der Küche heraus in der ganzen Wohnung verteilt, vermutet Robin. Die Bewohnerin konnte die Wohnung schon selbstständig verlassen und befindet sich inzwischen in Betreuung des Rettungsdienstes. Sie wollen sie gleich ins Krankenhaus fahren. Von außen, wo Robin und ihre Kollegen inzwischen vor dem Hochhaus stehen, sieht man die Flammen und eine starke Rauchentwicklung. Als erste Maßnahme evakuieren mehrere Personen das gesamte Hochhaus. Ungefähr 150 Menschen holen Robin und zehn ihrer anderer Kollegen aus dem Hochhaus. Dabei sind insgesamt sieben Verletzte Personen bei, von denen zwei in naheliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die anderen Personen können ambulant vor Ort behandelt werden. Nachdem Robin die Menschen evakuiert hat, nimmt sie sich auch einen Atemschutz und geht zu den anderen, um bei der Brandbekämpfung zu helfen. Sie können das Feuer zum Glück schnell löschen. Über die Drehleiter wird ebenfalls von außen gelöscht. Nachdem das Feuer gelöscht ist, werden die Wohnungen in den oberen Etagen von der Feuerwehr kontrolliert und teilweise auch gewaltsam geöffnet. Die Personen, die in dem Hochhaus wohnen und nicht verletzt sind, werden in der Kita, die in der Nähe liegt, betreut. Die Feuerwehr entscheidet nun, wer in welche Wohnungen zurück kehren kann. Aufgrund der starken Rauchentwicklung können Bewohner einiger Etagen in dieser Nacht nicht mehr in ihre Wohnungen zurück, weshalb sie bei Angehörigen untergebracht werden. Für einige Personen hat die Stadt auch Unterkünfte besorgen können. Die meisten können allerdings in ihre Wohnungen zurück kehren. Die Brandwohnung wird von Robin und anderen Kollegen noch teilweise ausgeräumt.
Am frühen Abend kommt noch ein letzter Einsatz herein, bei dem Robin und ihre Kollegen anpacken müssen, obwohl sie in einer halben Stunde abgelöst werden würden. Robin befürchtet Überstunden. Tatsächlich bewahrheitet sich die Sorge. Sie werden um achtzehn Uhr zu einem Dienst gerufen. Als sie vor Ort ankommen, sehen die einen Traktor, der seine Erde auf der Straße verloren hatte und sie nun festgefahren wurde. Sie stellt eine akute Gefahr für den Straßenverkehr dar, weshalb die Straße mit einem Tanklöschfahrzeug und dessen Wasserschläuchen gereinigt wird. Es kommt auch hier vor, dass die Menschen ihre Geschwindigkeit der Autos nicht verringern, obwohl die Feuerwehr auf der Straße ist. Dies stellt eine große Gefährdung der im Einsatz tätigen Feuerwehrleute da. Neben der Dunkelheit tritt zu einem späteren Zeitpunkt auch noch Nebel auf, was den Prozess weiterhin erschwert. Es kommt gelegentlich zu "Beinahe-Unfällen". Am späten Abend, nachdem Robin zahlreiche Überstunden gesammelt hat, kann sie endlich nach Hause gehen. Morgen hätte sie einen freien Tag. Am Abend ist sie völlig fertig und freut sich auf ihr Bett. Eigentlich muss sie noch einkaufen gehen, damit sie morgen früh etwas zu essen hat, worauf sie jedoch absolut keinen Bock mehr hat.
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Feurige Weihnachten
RomanceAdventskalendergeschichte 2021 Robin hat gerade die Ausbildung zur Feuerwehrfrau abgeschlossen und geht noch mit ihren Freundinnen in einer Bar feiern. Dort trifft sie das erste Mal auf Nevio, der ihr seither nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Doch...
