VIII. Red mit ihm

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Der Familientag wurde danach frühzeitig beendet und alle mussten nach Hause gehen. 

Nachdem  ich mich von meinen Eltern verabschiedet hatte, fand ich mich in meinem  Zimmer wieder. Elias hatte seiner Familie schon alles erzählt, was  vorgefallen war, weshalb Heidi genauso ratlos auf ihrem Bett saß. Wie  konnte das nur so eskalieren?

"Vielleicht  solltest du mal mit Carlos reden", schlug Heidi vor. Dude bellte  zustimmend, woraufhin ich seufzte. "... Sollte ich wohl", murmelte ich,  während ich aufstand. 

"Dude,  komm. Wir gehen zu Carlos." Er sprang auf und lief neben mir, als ich  durch die Schule wanderte, um im Grunde genommen irgendeinen der VKs zu  finden. Nur hatte ich in der Schule nicht viel Glück. Erst draußen fand  ich alle vier auf einer Bank sitzen. Jedoch saßen auf der nächsten  schon Charming, Audrey und Lonnie, die sich anscheinend über die vier  lustig machten. Auch Jane lachte gerade gehässig mit Audrey. Als ich rauskam, wurde Doug, der mit Evie sprechen wollte, gerade von Charming  zurückgepfiffen. Ben schien in dem Moment zu gehen. 

Ich  ging rüber zu dem Tisch der VKs, wobei ich mir böse Blicke vom anderen  Tisch einfing, die ich gekonnt ignorierte. Dude sprang auf den Platz  zwischen Carlos und Evie, bevor er den Kopf auf Carlos' Schoß legte. Mal  schien geweint zu haben, aber ich konnte allen einen Funken Reue  ansehen. Carlos fing gleich an, Dude zu streicheln. Ansehen tat er mich  aber nicht. "Hey, wie gehts euch?" Was war das denn für ein Anfang?  Natürlich gings ihnen nicht gut. 

"Hundemädel!  Das solltest du lieber sein lassen." "Lass es sein, Audrey. Erstens  kann ich machen, was ich will und zweitens hat es noch niemandem  geholfen, wenn man sich über ihn lustig macht. Wenn du nichts Nettes zu  sagen hast, halt einfach die Fresse. Ist nicht schwer. Das gilt auch für  dich, Charming." 

"Danke", kam es von Evie heiser und ich legte ihr meine Hand auf die Schulter. "Kein Problem. Ich sag' nur die Wahrheit. Letztes Jahr waren wir es. Ist mal schön ihnen die Meinung zu sagen." Jetzt sah Carlos mich an. "Macht euch keine Gedanken darüber. Aber wenn ihr lieber drinnen essen wollt, könnt ihr euch gern zu uns setzen. Da ist es etwas ... ruhiger", meinte ich und deutete mit dem Kopf zu der anderen Bank. Sie verneinten. 

"Gut,  aber wenn ihr eure Meinung ändert, bin ich drinnen. Von eurem Essen  hier bin ich hungrig geworden. Soll ich Dude wieder mitnehmen?" Besagter  Hund winselte und Carlos verneinte sofort. Es sei okay. 

Ich  verabschiedete mich und ging rein. Antworten auf das, was vorhin  passiert war, hatte ich zwar nicht, aber die Reue auf ihren Gesichtern  reichte mir. Ich fand schnell die von Arendelles, die an unserem lang  bewährten Tisch saßen. Sie hatten selbst für mich etwas zu Essen mit  genommen. Nachdem ich mich bedankt hatte, setzte ich mich hin. 

"Was  haben sie gesagt?", fragte Heidi sofort. "Nicht viel. Ich habe auch  nicht danach gefragt. Aber die Reue war ihnen ins Gesicht geschrieben."  "Vielleicht war das ja nur eine Schreckreaktion? Ich meine, Charming  kann einem ziemlich auf die Nerven gehen. Wie oft hätte ich ihm gern in  sein hübsches Gesicht geschlagen?", murmelte Josef den letzten Teil. "Ja,  die haben es einfach durchgezogen. Hinter dem Schock war auch eine  kleine Genugtuung vorhanden", merkte Elias an.

"Ist  nur die Frage, warum Evie so ein Mittelchen hat. Sowas sollte man nicht  mit sich herumtragen. Zumindest braucht man es hier nicht", wendete Heidi  ein, während ich mit den Schultern zuckte. "Das soll nicht unsere Sorge  sein, solange wir nicht irgendjemanden von ihnen provozieren." "Hatte  ich nicht vor", kam es von Elias. "Keiner hatte das vor." 

In zwei Tagen war die Krönung. Lass nur nichts schiefgehen.

Freundin des Feindes (Carlos - Descendants)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt