-12- Eindringling

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Na toll. Wie auch immer ich es jetzt schon wieder in so eine Situation geschafft habe weiß ich auch nicht so genau. Alleine stand ich nun vor dem verlassenen Haus, während mich die herannahende Dunkelheit zu verschlucken drohte. Hätte ich einfach besser aufgepasst, dann würde ich jetzt mit Mark im Auto sitzen und nach Hause fahren, aber nein ich muss ja unbedingt etwas vergessen. Erneut schob ich die quietschende Tür auf und betrat das Haus, welches bereits komplett in Dunkelheit geraucht war. Für einen Moment stand ich einfach nur an der Türschwelle und überlegte wie ich in dieser Dunkelheit nach etwas suchen sollte. Doch dann erinnerte ich mich an die Taschenlampe welche mir mein Vater gegeben hat. Erleichtert holte ich sie aus der Sporttasche und schaltete sie an. Danke Papa, dachte ich als ich geradeaus auf den Raum zusteuerte, in dem wir erst gemeinsam gesessen haben. Es dauert nicht lange, bis ich mein Handy entdeckt habe. Schnell eilte ich zu der Stelle an der es lag und hob es auf. Ich stoß die Luft welche sich in meinen Lungen angestaut hat erleichtert aus und begab mich auf den Weg nach draußen.

Mein ganzer Körper fror ein als ich ein Lautes Geräusch von oben hörte. Wie angewurzelt stand ich bewegungslos in dem kleinen Flur zwischen Haustür und Treppe. Was war das? Ich schielte über meine Schulter zur Treppe, konnte jedoch nichts sehen. Die nun entstandene Stille war erdrückend. Vielleicht ist einfach etwas runtergefallen? oder das Haus ist doch nicht so standfest wie Helen es behauptet hat. Ich versuchte das plötzliche Laute Geräusch in meinem Kopf zu rechtfertigen als ich auf einmal zu meinen schock Schritte wahrnahm. Die Haare stellten sich in meinen Nacken zu bergen und ich konnte regelrecht fühlen wie mir die Farbe aus dem Gesicht wich. Die Schritte waren direkt über mir, ich konnte sie klar und deutlich hören. Seltsamerweise stellte ich fest, das die Schritte in unregelmäßigen Abständen zu hören waren. So als ob im Stockwerk über mir jemand tänzelnd über den Boden hopste. So plötzlich wie die Schritte gekommen waren, so verschwanden sie auch wieder und ich blieb in kompletter stille zurück.

Ich weiß nicht ob es Neugier war oder ob ich in diesem Moment einfach nur lebensmüde war, aber ich habe mich unbewusst der Treppe genähert. Vorsichtig versuchte ich die Treppe genau so zu berühren, so das sie keine Geräusche von sich gibt. Bevor ich es richtig bemerkt habe stand ich auch schon oben. Komischerweise war diese Etage noch dunkler als das Erdgeschoss. Mit zusammen gekniffenden Augen versuchte ich etwas zu erkennen. Wenn hier wirklich jemand ist, dann kann ich ja schlecht die Taschenlampe benutzen. Nach etlichen Sekunden die sich wie Stunden anfühlten, begannen meine Augen sich endlich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Das Layout war genau das gleiche wie im Erdgeschoss. An jedem ende des Ganges befand sich eine Tür, welche vermutlich in eine Wohnung führte. Langsam schlich ich auf die Tür, welche sich am rechten Ende des Ganges befand zu. Sie erregte meine Aufmerksamkeit da sie leicht geöffnet war und die Schritte welche ich erst gehört habe schienen von ihr gekommen zu sein.

Vorsichtig schubste ich die hölzerne Tür auf und betrat die Dunkelheit welche dahinter lag. Fast direkt nach dem ich den Raum betreten habe Stoß ich mir den Fuß an etwas, dass sich nach einem Tisch anfühlte. Darauf hin erstarrte ich erneut. Nicht das die Person die hier herumläuft das gehört hat, dachte ich mir als ich langsam zur Wand wich und damit begann meine Umgebung abzutasten. Meine Augen haben sich mittlerweile sehr gut an die Dunkelheit gewöhnt, dass heißt aber nicht das ich jetzt alles erkennen konnte. Erneut blieb ich vor einer Tür stehen, neugierig betrachtete ich diese. Auf der Tür befanden sich mehrere Kratzer, einige waren so dünn das ich sie kaum erkennen konnte und andere waren so tief in das Holz eingearbeitet, dass selbst ein Blinder sie ohne Probleme hätte sehen können. An der Tür befand sich ein kleines Schild, welches schräg vor sich hin hing. Ich legte meinen Kopf leicht zur Seite als ich versuchte zu lesen, was auf dem Schild stand. Doch die schwarzen Flecken welche ganz leicht nach Ruß rochen machten mit die Sache nicht leicht.

,,N-i.. N-i-n.. NINA" sagte ich etwas zu laut als ich die Buchstaben endlich entschlüsseln konnte. Irgendetwas in meinem Magen sagte mir, dass ich es bereuen würde zu laut gewesen zu sein. Mit einem lauten krachen flog die Tür, welche zum Gang führte hinter mir zu. Ich drehte mich panisch um und starrte in die Richtung der Tür. Vor ihr stand Stand eine Gestalt welche ich nur schwer erkennen konnte. Angestrengt versuchte ich die Person, welche nun einige Meter vor mir stand zu mustern. Diese jedoch begann zu lachen. Das lachen wurde lauter und irgendwie hörte es sich nach einer weile wie ein gerade zu wahnsinniges Gelächter an. Ich erstarrte vor Angst als die Gestalt welche ein Mädchen zu seien schien endlich aufhörte zu lachen.

,,Du hast mich gerufen :)"

Er kommt bei Nacht [Jeff the Killer x Reader]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt