-17- der Traum

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Schweißperlen flossen mir über die Stirn als ich plötzlich aus meinem Schlaf gerissen wurde. ,,Was war das?" flüsterte ich. Angestrengt kniff ich die Augen zusammen und versuchte in der Dunkelheit zu sehen. Selbst mit dem schwachen Mondlicht, welches durch das Fenster scheint, fiel mir dies schwer. Nach einer weile gab ich auf und begann hastig das Bett abzutasten. Nachdem ich die Bettkante erfühlt hatte, griff ich vorsichtig nach vorne zum Fensterbrett. Kurz danach hatte ich auch schon wonach ich suchte. Mein Handy. Ich drückte den kleinen Knopf und der Bildschirm ging an. ,,Es ist erst 2:47 Uhr?" stellte ich erstaunt fest. Danach machte ich die Handy Taschenlampe an.

Vorsichtig stand ich vom Bett auf und machte mich auf den Weg zur Tür. Das Licht von meinem Handy war zwar nicht sehr hell, es half mir jedoch trotzdem in der Dunkelheit etwas zu sehen. Ich drückte den Türgriff nach unten und schob die Tür langsam auf. Der Flur war genauso dunkel wie Jeffs Zimmer. Angespannt schaute ich den Gang hinunter zur Treppe. Von dort ist dieses Geräusch gekommen.

Langsam schlich ich den Flur entlang und versuchte dabei so leise wie möglich zu sein. An der Treppe angekommen spähte ich vorsichtig nach unten. Dort war nichts außer noch mehr Dunkelheit. Ich zögerte. Wie eingefroren stand ich an der Treppe und schaute nach unten. Die Stille wurde so beengend, sie drohte mich zu erdrücken.

,,Jeff? Jack? seid ihr das gewesen?" Erklang meine zitternde stimme nach einem weiteren Moment der Stille. Ein lautes knacken ertönte und in dem schwachen licht meiner Lampe konnte ich etwas erkennen. Unten stand etwas an der Treppe. Meine Augen weiteten sich als ich das Monster sah. Unten an der Treppe stand eine Gestalt mit unnatürlich langen Armen und Beinen. Die blasse weiße Haut der Kreatur leuchtete fast in dem schwachen Licht. Ich konnte es nicht ganz erkennen aber die Gestalt schien kein Gesicht zu haben. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Obwohl es keine Augen zu haben scheint, beobachtet es mich. erschrocken zuckte ich zusammen als es begann die Treppe nach oben zu kommen. Ich versuchte mich mit all meiner Kraft vom Fleck zu bewegen, doch es klappte nicht. Tränen bildeten sich in meinen Augen als die Kreatur näher kam und-

,,Y/N! WACH AUF!"

Ich riss meine Augen auf und starrte ihn an. Jeff lehnte direkt über meinem Gesicht und schaute mich leicht besorgt an. ,,z-zu nah" murmelte ich als ich versuchte ihn von mir weg zu drücken. ,,Tut mir ja leid, aber du bist nicht aufgewacht" erklärte er als er vom Bett zurück wich. Ich setzte mich auf und schaute ich mich verwirrt um. Es war Tag, das Licht der Morgensonne fiel durch das angekippte Fenster und draußen waren Vogel zu hören. ,,Hast du schlecht geträumt?" Ich wendete mich Jeff zu, welcher mich immer noch ein wenig besorgt anschaute. ,,Ja, es war nur ein Albtraum. Alles in Ordnung" ein leichtes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Jeff sah erleichtert aus ,,dann ist ja gut" er lief auf die offene Zimmertür zu. Bevor er ging drehte er sich noch einmal um ,,komm runter wenn du fertig bist, Jack macht essen" danach verschwand er auch schon im Flur.

- Anmerkung des Autors -
Ich musste dieses Kapitel in zwei Teile teilen, da es ansonsten zu lang geworden wäre. Wenn ich es schaffe den zweiten Teil heute noch fertig zu schreiben, dann veröffentliche ich ihn diese Woche noch.

Er kommt bei Nacht [Jeff the Killer x Reader]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt