-27- Feuer

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Ich habe ihn nie verstanden und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn auch niemals verstehen werde. Er hat keine Probleme damit sich in seiner ersten Schulwoche mit Randy anzulegen. Gleichzeitig ist es ihm aber zu Fern, seine Schuld einzugestehen. Er kam mir aber niemals wie jemand vor der seinen eigenen Bruder unter den Bus wirft. Nach der Sache an der Bushaltestelle haben meine Eltern mir verboten mit ihm zu reden. Dies war jedoch nicht nötig, weil ich überhaupt nicht vor hatte mich mit ihm anzufreunden. Der Typ war mir einfach ein Rätsel und sein Verhalten in der Schule machte mir um ehrlich zu sein ein wenig Angst. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist blöd vor sich hin zu grinsen, oder sich paranoid umzusehen, dann ist er eigentlich ganz Normal. Fast so normal wie dieser eine Tag im Frühling.

Ich lag entspannt auf meinem Bett und hörte Musik. Erst als ich den Qualm roch zog ich mir die Kopfhörer aus den Ohren. Schreie. Entsetzte Schreie waren alles was ich hörte. Verwirrt sprang ich auf und schaute durch mein Fenster nach draußen. Bei einem meiner Nachbarn schien es zu brennen. Meine Gedanken drehten sich für einen Moment, doch dann rannte ich einfach los. Ohne überhaupt darüber nach zu denken schnappte ich mir den Feuerlöscher und das Telefon. ,,Bitte!" schrie ich hastig in den Hörer während ich über die Straße stürmte. ,,Bitte sie müssen Hilfe schicken! Das Haus brennt und ich höre Schreie!" Danach stolperte ich auch schon durch die Eingangstür. Ich bereute es jedoch sofort. Entsetzt ließ ich den Feuerlöscher fallen und starrte den in Flammen stehenden Jungen an. Mir wurde schlecht als ich bemerkte, dass es sich um Jeff handelt. Der Knoten in meinem Magen verfestigte sich endgültig als mir auffiel, dass er nicht schrie. Er lachte. Er lachte einfach. Er lachte wie ein Wahnsinniger. Danach kann ich mich an nicht mehr viel erinnern. Nur, dass ich am Nächsten Tag im Krankenhaus aufgewacht bin.

***

Verzweifelt versuchte ich mich aus ihrem Griff zu befreien. Doch es war hoffnungslos. Ein Schrei verließ meine Lippen als ich ruckartig nach hinten gezogen wurde. Bevor die Tür jedoch zufallen könnte stoppte Jeff sie mit seiner Hand und stürmte kurz danach mit Jack in den Raum. ,,Stop!" erklang ihre Stimme als sie mir erneut eine Klinge gegen die Kehle drückte. Jeff stolperte fast über seine eigenen Beine als er versuchte stehen zu bleiben. Danach streckte er das Messer in unsere Richtung ,,Lass sie los du Miststück!". Jane kicherte erneut. ,,und was wenn nicht?" fragte sie mit einem gar zu boshaften und gleichzeitig verspielten Ton. Jeffs Gesicht verzog sich zu einer hasserfüllten Fratze. ,,dann werde ich dir dein restliches Leben zur Hölle machen!"

Seine Aussage amüsierte Jane und sie begann laut zu Lachen ,,Du willst mir mein Leben zur Hölle machen? Wenn ich nicht lache! Das hast du doch schon!". Sie zog mich weiter nach hinten und ich wehrte mich nicht dagegen. Warum sollte ich auch? Wenn ich nicht das tue was sie von mir will, dann schneidet sie mir gleich die Kehle auf. ,,Erinnerst du dich noch an diesen Ort?" Jeff beantwortete ihre Frage nicht. ,,Das ist das Krankenhaus in dem man damals dein Leben gerettet hat" Ihr Griff lockerte sich ein wenig ,,Und heute sorge ich dafür, dass du hier Sterben wirst". Ich hörte nur noch wie etwas zu Boden fiel. Rote Flammen und der Geruch von Qualm füllten den Raum. Das durch meine Panik freigesetzte Adrenalin erlaubte es mir mich endgültig frei zu reißen. Jeff stürmte an mir vorbei und warf Jane kurz danach zu Boden. ,,Jeff-" Jack packte mich am und rannte auf die Glastüren zu, welche nur wenige Meter von uns entfernt waren.

Die kühle Abendluft fühlte sich großartig auf meiner brennenden Haut an. Die Erleichterung hielt leider nicht lange und ich schaute zurück auf das Gebäude. Jack zerrte mich immer noch hinter sich her. ,,Lass mich los!" Ich versuchte mich loszureißen, aber sein Griff war zu stark. ,,Bitte! Jeff ist noch da" Jack bleib stehen und drehte sich zu mir. Er nahm seine Maske ab und schaute mich mit einem unsicheren Blick an. ,,Jeff schafft das schon. Er schafft es immer irgendwie". Er ließ seine Maske auf den Boden fallen und setzte sich kurz danach auf den Rasen. Erschöpft setzte ich mich neben ihn. Tränen bildeten sich in meinen Augen während ich das Brennende Gebäude betrachtete. ,,Bist du dir sicher, dass es ihm gut gehen wird?" Meine Stimme war voller Verzweiflung. Jack schaute mich nur kurz besorgt an, antwortete mir jedoch nicht.

Es fühlte sich wie eine halbe Ewigkeit an, die ich damit verbrachte auf das in Flammen stehende Gebäude zu schauen.
Meine Sicht begann dunkler zu werden und meine Gedanken drehten sich. Bin ich wirklich so erschöpft? Ich konnte nur noch die rot-orangen Umrisse des Feuers und eine schwarze Gestalt erkennen. Meine Sicht war zu unklar um zu erkennen um wen es sich handelt. Verzweifelt kämpfte ich gegen die Ohnmacht an. Es war jedoch vergebens und letztendlich verlor ich den Kampf.

--- Anmerkung des Autors ---
Es ist mir aus irgendeinem Grund sehr schwer gefallen diesen Teil zu schreiben und ich bin auch nicht ganz zufrieden mit dem Teil. Naja egal. Das hier ist der vorletzte Teil. Ich werde versuchen das Ende der Story so schnell wie möglich fertig zu bekommen. :)

Ich hab in meinem Oneshot bereits angemerkt, dass ich an einer weiteren FF arbeite. Es könnte jedoch eine Weile dauern bis ich diese aktiv veröffentlichen werde, weil ich nach dem Ende dieser Story erstmals eine Pause einlegen will. ._.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag, oder Abend. :)))

Er kommt bei Nacht [Jeff the Killer x Reader]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt