-16- Die Übernachtung

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Die Tür schwang auf, hinter ihr erstreckte sich ein Raum welcher noch dunkler war als der Wald. Jack verschwand kurz darauf in der Dunkelheit und danach wurde ich von einem grellen Licht geblendet. Ich rieb mir mit einer Hand die Augen als Jeff mich in das Haus zog.

Die Tür ist noch nicht einmal ganz zugefallen als plötzlich ein Hund auf uns zu gerannt kam. Nicht schon wieder dieser blöde Husky. Der wird mich noch in meinen Träumen verfolgen! Jeff ging in die Knie und begrüßte den aufgeregt bellenden Husky mit Streicheleinheiten. ,,Du kannst Smiley auch streicheln, der wird dich schon nicht beißen" sagte Jeff als er zu mir auf sah. Langsam streckte ich meine Hand dem Hund entgegen, zögerte aber als ich sein gruseliges grinsen sah. Jeff nahm darauf meine Hand und legte sie dem Husky auf den Kopf. Obwohl er nicht so aussah war er ganz weich. Vorsichtig begann ihn zu streicheln, was ihm zu gefallen schien.

,,Smiley! Fressen!" Hörte ich Jack rufen. Der Husky sprang sofort aufgeregt auf und verschwand in einem anderen Raum. Kurz danach kam Jack um die Ecke und warf sich auf das alte Sofa, welches einsam an der weiß gestrichenen Wand stand. Leicht geschockt wich ich einen Schritt zurück als er seine Maske abnahm. Seine Haut war unnatürlich grau und diese seltsame schwarze Flüssigkeit lief direkt aus seinen Augen. Er schien meine Reaktion bemerkt zu haben da er mich jetzt amüsiert angrinste ,,gewöhn dich dran, so wie's aussieht werden wir uns jetzt öfters sehen" scherzte er. Bei dem Gedanken daran wurde mir etwas unwohl.

Jeff griff auf einmal nach meiner Hand. Ich unterbrach leicht verwundert den Augenkontakt mit Jack und schaute ihn an. ,,Komm" sagte er ruhig als er langsam losging. Wir betraten den Flur und kurz darauf liefen wir eine alte Treppe hoch. Oben angekommen blieb Jeff sofort vor einer Tür stehen. Mit der freien Hand wühlte er in seiner Hosentasche herum bis er einen kleinen silbernen Schlüssel herauszog. ,,Hier wirst du heute schlafen" sagte er als er die hölzerne Tür öffnete. Die Tür schwang mit einem leichten knacken auf und ich betrachtete den Raum welcher hinter ihr lag. Es war ein kleines Schlafzimmer. Ein unordentliches Bett stand in der Ecke des Raumes. Gegenüber von dem Bett, in der anderen Ecke, befand sich ein alter Kleiderschrank. Und auf dem Fensterbrett, welches sich zwischen Bett und Schrank befand, standen zwei kleine Topfpflanzen. Ansonsten war der Raum leer.

Jeff fuhr sich mit der Hand durch die Haare ,,das ist mein Zimmer" merkte er an ,,wir haben leider kein Gästezimmer, deshalb musst du hier schlafen" ich schaute ihn für einen Moment an und nickte danach verständlich. ,,Du kannst in den Schrank gucken falls du dich umziehen willst" er deutete mit einer leichten Kopfbewegung in Richtung des Schrankes und ging danach wieder auf die Treppe zu. ,,Und was ist mit dir?" fragte ich. Er drehte sich um und schaute mich verwirrt an. ,,Ich meine.. wo schläfst du dann?" Für einen Moment blieb es still doch dann grinste er mich an ,,keine Angst" kicherte er leise ,,das Bett ist groß genug für zwei Leute"

Wie angewurzelt schaute ich ihm nach als er nach unten verschwand. Ich gebe es nur ungern zu aber seine Aussage hat mich rot anlaufen gelassen. Schnell betrat ich das Zimmer und machte die Tür zu. Was ist falsch mit mir warum werde ich jetzt rot? Beschämt vergrub ich mein Gesicht in den Händen. Hoffentlich hat er das nicht gesehen!

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte fiel mein Blick auf den Schrank. Neugierig öffnete ich ihn und schaute hinein. In dem Schrank hingen einige Hoodies und T-Shirts. Darunter waren ein paar Hosen auf Stapeln zusammengelegt. An sich nichts besonderes. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht was ich erwartet habe. Einen Schrank voller Blut-roter Hoodies? Oder die zerfetzten Klamotten von seinen Opfer? Ist im Endeffekt auch egal was ich erwartet habe. Er scheint seine Klamotten wenigstens zu waschen.

Ich machte den Schrank wieder zu und lief danach zum Bett. Vorsichtig zog ich mir die Schuhe aus und stellte sie vor das Fenster, danach setzte ich mich auf die Bettkante. Erschöpft ließ ich mich auf den Rücken fallen und starrte für einen Moment lang die Decke über mir an. Vielleicht ist dieser Jeff doch nicht übel oder? Ja, er ist ein Mörder, aber er kann schon ganz schön freundlich sein und naja er hat mir das Leben gerettet. Ich verbrachte noch eine Weile in meinen Gedanken bevor ich mir die Decke bis zum Kinn hoch zog. Danach dauerte es auch nicht mehr lange bis ich endlich einschlief.

Er kommt bei Nacht [Jeff the Killer x Reader]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt