Neues von Martina

62 10 4
                                    

Nun stand ich in diesem Haus, hinter mir wurde leise die Tür geschlossen und Sven in einem schnellen Schritt. Ich blieb erstmal fassungslos im Flur stehen. Nicht wie vorher gedacht vor entsetzen, nein im Gegenteil, alles war sauber Nierenstein war ein Staubkörnchen zu finden und es stank nicht, sondern es roch sehr angenehm nach Erdbeere. Fast alle Möbel waren Markenmöbel. Als ich den Flur betrachtete, unterbrach mich eine genervte Stimme:" Jetzt komm schon, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit. " Ich erwiderte nur:" Ich auch nicht." Darauf hin folgte ich Sven eine kleine Wendeltreppe hoch, ich hatte keine Koffer, ich durfte mir keine Klamotten oder sonst etwas zusammen suchen. Oben angekommen, zeigte mir Sven mein Zimmer, es war riesig und hatte alles, was ich immer gewollte habe, aber nie bekommen habe z.B. Einen Flachbildfernseher. Aber all diese Sachen werden nie Ersatz für meine Mutter sein und für mein altes Leben. Das einzige, was ich aus meinem alten Leben dabei hatte, war mein Handy, auf das ich gerade guckte. Mir wurde angezeigt, dass ich eine neue Nachricht hatte. Ich guckte, wer mir wohl geschrieben hatte und es war Martina (ihr hättet wohl nicht mehr gedacht, dass Martina nochmal in der Geschichte vorkommt oder😂). Sie schrieb:
Liebe Alina,
Tut mir leid, das sich mich so lange nicht mehr bei dir gemeldet habe, aber in den letzten Wochen ging es mir nicht gut. Du weißt ja, das sich eigentlich wegen der einen Sache im Krankenhaus war und als ich eigentlich entlassen werden sollte, würde mir die Nachricht reingebracht, dass meine Mutter tot ist. Sie lag, schon länger im Krankenhaus, weil sie an Krebs erkrankt war. Aber die Diagnose von den Ärzten, dass es kein bösartiger Tumor war, war falsch. Als ich dann diese Nachricht dann erhielt, erlitt ich an einem Herzinfarkt. Es war anscheinend so schlimm, dass sich ein Muskel um meine Lunge verkrampft hatten und ich deshalb keine Luft bekam ( frag mich bitte nicht, was das mit einem Herzinfarkt zu tun hat, denn ich weiß es selber nicht). Dieser Muskel musste dann in einer Notoperation entfernt werden. Jetzt bin ich wieder auf den Beinen, aber ich muss noch einige Zeit im Krankenhaus bleiben. Und wie geht es dir so?
Ps: Tut mir leid, dass du am eigentlich Entlasstag ganz um sonst gekommen bist
LIEBE GRÜSSE
Martina

Fanfiction ~ Martina Stoessel #goldeneFederWo Geschichten leben. Entdecke jetzt