Abend zu zweit

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Seit vier Wochen bin ich der glücklichste Mensch. Alle meine Gedanken, alle meine Gefühle haben den Inhalt 'Jonas'. Er gibt mir mehr Selbstvertrauen und das Gefühl, gut genug zu sein. Ich fange an mich in ihn zu verlieben und dass macht mir verdammte Angst.

"Hey Schatz."

"Wirklich? Schatz? Geht auch was kreativeres?"

Er lächelt. Mein Herz rast.

"Hallo mausi katzi putzi..."

"Schatz ist ok."

Er lacht und küsst mich.

Am liebsten würde ich dieses Gefühl, dass alles in Ordnung ist speichern, damit ich mich in den schlechten Zeiten (und die werden kommen, die kommen immer), daran erinnern kann, wie schön es war.

"Also was machen wir heute?"

"Pizza und ein Film?"

Jonas verdreht die Augen. "Was auch immer sich mein Schatz wünscht. Auch wenn es immer das selbe ist."

Dieses Gefühl will ich nie vergessen. In meinem Leben, bin ich schon oft entäuscht geworden, so wie jeder Mensch. Wenn man die Menschheit so anschaut sieht man nur verletzte Leute, die keine Ahnung haben, was sie machen sollen. Denn ihre Schutzhülle ablegen wollen sie nicht, können sie nicht. Deswegen sollte man nie Menschen schon nach dem ersten kennenlernen beurteilen, denn man weiß nie wie sie wirklich sind.

So genug jetzt mit der Gefühlsduselei, wenden wir uns den wichtigen Dingen zu. Jonas.

"Weißt du was wir noch machen könnten?", flüstere ich ihm ins Ohr. Die Gänsehaut auf seinem Hals bringt mich zum Lächeln.

"Was denn?", flüstert er und kommt mit seinen Lippen immer näher zu meinen. Seine Hand liegt auf meinem Oberschenkel.

Kurz bevor sich unsere Lippen berühren flüstere ich ganz leise:" Spaghetti" und gehe in die Küche. Mein Freund läuft mir nach und findet das so garnicht lustig. "Emilia, komm sofort her!" Doch ich denke so garnicht daran, ich laufe rauf in mein Zimmer und verstecke mich im Schrank.

Noch was Tolles: Lea würde jetzt sagen "Mila, du musst immer so kindisch sein". Doch mit Jonas ist das nicht wichtig.

Bei Jonas brauche ich keine Schutzhülle.

Meine Zimmertür geht auf. Ich muss mir auf die Unterlippe beisen, um nicht zu kichern. Kurz ist es ganz still, fast schon zu still.

Doch ganz plötzlich öffnet sich die Schranktür und wer steht dort: mein Vater.



Kleiner Scherz. Es ist Jonas. Haha bin ich lustig.

"Na warte. Das bekommst du zurück."

Er zieht mich aus dem Schrank und kitzelt mich. Mein Lachen hallt durch das ganze Haus.

"Jonas" Lachslash. "Bitte" Lachslash.

"Hör auf" Lachslash.

Er wirft mich aufs Bett und kitzelt mich weiter, bis er ganz nah an meinem Gesicht ist.

"Jetzt weißt du wie sich das anfühlt." Gerade als er aufstehen will, ziehe ich ihn zurück und küsse ihn. Er antwortet sofort auf meinen Kuss. Seine Hände wandern meinen Körper auf und ab. Als ich meine Hand auf sein Sixpack lege, fährt auch seine Hand unter mein T-shirt. Atemlos küsst er meinen Hals. Dieses Gefühl, WOW.

Ohne zu überlegen, zupfe ich an seinem T-shirt. Er schaut mich überrascht an. Nein du Idiot, ich will nicht gleich mit dir schlafen. Ich will nur, dass das lästige Stück Kleidung weg kommt.

Wahrheit oder WirklichkeitGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt