James ignorierte seinen Freund wirklich den ganzen nächsten Tag.
Sirius versucht oft, ihn in ein Gespräch zu verwickeln.
Er versuchte es immer verzweifelter, doch James gab nicht nach.
„Mensch Krone. Ich hab es Harry versprochen, nichts zu sagen. Ihm hast du doch offensichtlich verziehen, oder?"
James drehte sich abrupt zu seinem Freund um, wobei Sirius auch gleich in ihn hinein lief, da er nicht so schnell bremsen konnte.
„Jetzt hör mir mal gut zu. Das ein Sohn ein Geheimnis vor seinem Vater hat, ist doch normal. Habe ich ja auch. Aber du bist mein bester Freund, besser gesagt mein Bruder. Ich versteh einfach nicht, warum du das geheim hältst, obwohl du es mir locker sagen könntest. Ich habe nämlich so den komischen Verdacht, das es etwas mit unserer Zukunft zu tun hat!"
Schuldbewusst sah Sirius auf den Boden.
Er wusste nicht, wie er ihm den Verdacht nun aus dem Kopf schlagen könnte.
In der Hinsicht war James genauso wie er.
„Meinst du aber nicht, dass du ein wenig übertreibst?" fragte Remus James.
Angesprochener sah zu seinem Freund.
„Ich find es aber bescheiden, wenn er etwas weiß, was wir nicht wissen. Das Vertrauen verschwindet doch dann. Weißt du noch, was Harry sagte? Am Anfang unserer Reise?" fragte James.
Sirius wich ein wenig zurück.
Er hatte Angst, dass jetzt genau das auf das Gespräch kommt, was er versuchte, vor seinen Freunden zu verheimlichen.
„Was meinst du genau? Ich meine, Harry hat nicht gerade wenig erzählt, oder?"
„Nein, hat er nicht. Ich meine die Sache mit dem Vertrauen. Wenn es wirklich soweit kommen würde, wie Harry sagte, dann würde ich doch Sirius nehmen. Er verspielt aber unser Vertrauen damit, dass er nichts erzählt."
Remus dachte darüber nach. „Genau genommen hat er Recht, Sirius. Sag uns doch einfach, was du weißt!"
„Ich kann es nicht. Ich habe es Harry versprochen!" antwortete Sirius langsam.
„Gut, dann werd ich wohl meine Entscheidung noch einmal überdenken. Dann kann es ja Moony machen, oder?" fragte James an Remus gewandt.
„James, ehrlich jetzt. Ich wäre sehr geschmeichelt, doch ich würde eine größere Gefahr abgeben, als Sirius. Du weißt warum. Voldemort hat viele von uns unter seine Fittiche!" erklärte Remus ruhig.
„Naja, und Wurmschwanz hätte zu viel Angst, um sich Voldemort anzuschließen. Also wenn weder du, noch Sirius mein Geheimnisswahrer wird, dann wohl Peter!" meinte James entschlossen.
Er sah zu seinem Freund und bemerkte überrascht, wie Sirius die Tränen den Wangen hinunter liefen, er immer wieder mit dem kopf schüttelte und jedes Mal "Nein" murmelte.
„Hey Tatze. Das war bloß ein Scherz. Was ist denn mit dir los?" sagte James ruhig.
Langsam erholte Sirius sich wieder von dem Schock, das eben gehört zu haben.
„James, ich bitte dich. Auch wenn wir nach unserer Reise das Gedächtnis gelöscht bekommen, nimm nicht Peter. Ich hab da kein gutes Gefühl dabei!" kam es bittend von Sirius.
James hob seine Augenbrauen.
„Er ist unser Freund. Ich kann ihm vertrauen!"
„Ja, auch wenn es dir schwer fällt, mach es bitte nicht!"
DU LIEST GERADE
Die Rumtreiber in der Zukunft!
FanfictionDie Rumtreiber und Lily kommen zum Golden Trio in die Zukunft Was wird passieren? lest es hier! Alle rechte liegen bei J.K.Rowling
