1. The Beginning

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Leicht genervt schaute ich in den Spiegel während ich mir meine Haare zu einem strengen Pferdeschwanz Band, es war Herbst überall lagen Blätter und es nieselte draußen.
,,Crystal, wir sind weg!" hörte ich die Stimme meiner Mutter von unten.
Genervt davon mit unserem Hund Gassi gehen zu müssen bekam Sie keine Antwort, denn an sich war es auch nicht mein Hund sondern der meiner 13 Jährigen Schwester Jess die Ihn zu Weihnachten geschenkt bekam.
Ich zog mir meine dünne Übergangsjacke an, packte nach dem Schuhe anziehen noch den Regenschirm mit ein bevor ich den Hund anleinte und raus ging.
Wir wohnten recht außerhalb der Stand, es grenzte ein Waldstück wenige Meter von unserem Haus an uns, somit war das die beliebteste Gassi Strecke von dem kleinen Stinker.

Entspannt spazierte ich das Waldstück entlang, Empire hatte ich abgeleint und er lief etwas weiter vor mir her, wir liefen bereits seit einer halben Stunde und langsam ging die Sonne unter.
,,Empire!" rief ich um ihn zum anhalten aufzufordern doch plötzlich hörte nicht nur ich sondern auch er ein rascheln und schneller als ich schauen kann war er weg.

,, Empire" schrie ich und ging tiefer in den Wald, war auch klar das mir dieser verflixte Köter wegrennt.

,, Scheiße" sagte ich leise als ich in eine Pfütze mit meinen nicht Wetterfesten Schuhen trat, jetzt bereute ich es nicht doch Stiefel angezogen zu haben, schlimmer konnte es nicht werden!

Wieder ein Rascheln, ,,Empire?"
Doch nichts, kein Rascheln, kein Empire nur das leise aufprallen des Regens auf den Waldboden.
Verwirrt drehte ich mich in alle Richtungen in der Hoffnung sein weißes Fell irgendwo zwischen den Büschen zu erkennen, doch es blitzten zwei Rote Punkte direkt im gegenüberliegenden Busch, ich war schon dabei mir meine Augen zu reiben denn es kam mir wie eine Halluzination vor.
,,Was zur Hölle?!" rief ich und ehe ich mich versah stürzte sich ein schwarzes Riesiger Wolf aus dem Gebüsch,okay jetzt nur keine Panik!
Mein Herz schlug so schnell das es mir drohte aus der Brust zu springen. Ein riesiger Wolf stand vor mir und ich würde sagen das er keine Guten Absichten hatte.

In einer Dokumentation hatte ich mal gesehen das wen man in der Nähe von wilden Tieren ist man sich in ihrer Gegenwart nur langsam oder garnicht bewegen sollte. Ich ging einen Schritt zurück doch direkt  danach erklang ein lautes Knurren vom Wolf.
,,Okay kleine Wölfschen, wir sind uns irgendwie blöd über den Weg gelaufen ich würd mal sagen hier trennen sich unsere Wege..."
Langsam mache ich zwei Schritte nach hinten, er legte sein Kopf leicht schief und schaute mich nur an, meine Chance.

Ich drehte mich um und rannte los, hinter mir hörte ich wie seine Pfoten auf den nassen Waldboden aufschlugen.
Vom Adrenalin geleitet rannte ich so schnell es meine Beine zu ließen, doch von der Angst geblendet übersah ich eine Wurzel auf dem Boden und viel hin, kaum wollte ich mich aufrichten spürte ich scharfe Zähne an meinem Bein.
Laut schrie ich, er zog mich an meinem Bein den Waldweg zurück, meine Hände hielten sich verzweifelt am Boden fest, doch bringen tat es Nix, vor mir sah ich einen Mittelgroßen Stein den ich packte und dann dem Wolf warf, er traf ihn am Kopf , laut jault er auf und lies mein Bein los.
Auf allen vieren hievte ich mich hoch und rannte los, zumindest versuchte ich es, mein rechtes Bein in das er sich verbissen hatte konnte ich kaum bewegen und es schleifte nur neben meinem linken Bein her.
,,Hilfe." schrie ich weinend und lief so schnell ich konnte, doch ich wusste keiner war weit und breit. Es gab mich, den Wald und den Wolf.

Hinter mir hört ich wieder wie seine Pfoten auf den Waldboden aufschlugen, panisch schaute ich hinter mich und plötzlichs landete ich mit meinem Rücken auf den harten Waldboden und über mir der große Wolf, seine schnauze nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt, Speichel vermischt mit Blut läuft seine Schnauze runter.

Das war das Ende, laut weinte ich, strampelte mit meinem Fuß und hoffte nur das es schnell gehen würde und im nächsten Moment schleudert mich der Wolf gegen den nächsten Baum, mein Kopf schlägt hart auf den Boden auf und das letzte das ich sehe sind seine Roten Augen die mich regungslos, kalt anschauen.

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⏰ Letzte Aktualisierung: May 22 ⏰

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