7. Siblings Love

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Mein Blick schweifte über das Haus das vor mir stand.

Das würde also mein neues zu Hause werden. Ich fand das Haus meiner Großeltern schon immer schön, es strahlte eine gewisse Ruhe aus.
Meine Eltern waren schon mit Jess rein gegangen, ich jedoch wollte nochmal frische Luft schnappen um einen klaren Gedanken zu fassen, schließlich konnte ich immer noch nicht fassen was vor ein paar Stunden in der Raststätte passiert war.

Gedankenverloren schüttelte ich den Kopf, ich war schockiert darüber wie in so einem kurzen Zeitraum mein Leben sich so sehr auf den Kopf stellen konnte, und wie viel Angst ich bekommen hatte.

Als es langsam kalt wurde, schließlich fing es an dunkel zu werden, ging ich ins Haus rein. Meine Mutter war dabei die Kartons die in ihrem Schlafzimmer waren auszupacken, während mein Vater in seinem Arbeitszimmer war, was er schon vor Wochen eingerichtet hat, und irgendwelche Präsentatisonen vorbereitete. Ich selber jedoch ging die Treppem hoch in das Zimmer meiner Schwester um nach ihr zu sehen, auch wenn wir beide uns so wie jede Geschwister stritten, hatten wir ein gutes verhältniss zueinander.

In den letzten Tagen hatte ich mich nicht so oft bei ihr blicken lassen un mich von sie vernachlässigt was zu erst daran lag das ich erst einmal das geschehen an jenem Tag verarbeiten musste und zum anderen ich einfach zu viel zu tun hatte.

An der Tür von dem Zimmer meiner kleinen Schwester Jess angekommen, öffnete ich die Tür und sah sie auf ihrem Bett sitzen.

,,Hey'' sagte ich und trat ein, dabei schloss ich die Tür. Mit einem Lächeln ging ich auf sie zu und setzte mich zu ihr.

,,Hey'' antwortet sie und ohne das ich etwas sagen musste schmiss sie sich schon in meine Arme und umarmte mich, immernoch mit einem Lächeln auf dem Gesicht erwiederte ich diese, und genoss die Umarmung die ich schon seit langem gebraucht hatte.

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Ich öffnete meine Augen und schtreckte meine Arme einmal ausgibig, als ich mich aufsetzen wollte bemerkte ich das etwas auf meinem Bauch lag verwundert sah ich meine schlafande Schwester halb auf mir liegen.

Nachdem meine Schwester und ich uns umarmt hatten, haben wir uns entschieden zusammen einen Film zu gucken und dabei waren wir wohl eingeschlafen.

Ich strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte dabei, ich konnte mich noch genau daran erinnern wie eifersüchtig ich auf sie war als sie auf die Welt kam und meine Eltern sich die meiste Zeit um sie gekümmert haben, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich an Jess und die Eifersucht ihr gegenüber verschwand.

So gut wie möglich entfernte ich die Hände die Jess um mich geschlungen hat, und entfernte ihren Kopf behutsam von meinem Buch, leise stand ich auf und deckte Jess zu, bevor ich aus ihrem Zimmer ging und in meins ging.

Immernoch müde ging ich in mein Zimmer, suchte mir Kleidung und Unterwäsche aus den Kartons die in meinem Zimmer überall herum lagen und verschwand in das Bedezimmer, das gegenüber von meinem Zimmer lag.

Ich zog mich bis auf die Unterwäsche aus um erstmal zu sehen ob die Verletzung an meinem Bauch anfing zu verheilen, und um danach zu duschen.

Schnel löste ich den Verband und so langsam fing ich an das große Pflasta zu entfernen, doch dabei konnte ich kein schmerzenerfültes Zischen nicht unterdrücken.

Als das Pflaster weg war stockte ich.

Die drei Kratzspuren hatten sich um keinen Millimeter verändert.
Und Blut lief aus der Wind her raus und die Erinnerung daran wie der Wolf seine Krallen in meinem Bauch gebohrt hatte und...

Ich fing bei dem Gedanken an unregelmäßig zu atmen, wodurch mein Brustkoro sich anfing schnell zu heben und senken.

Ich lehnte mich an die kühle Fliesenwand hinter mir und schloss erschöpft meine Augen.

Das durfte doch alles nicht wahr sein.
Was wäre wenn ich nicht mit Empire Gassi gegangen wäre?
Wäre das alles dann nicht passiert?
Vielleicht, ich wusst keine genau Antwort darauf.
Vielleicht wäre es einem anderen Passiert, und nicht mir.
Vielleicht aber nicht.
Ich wusste es nicht aber die Frage 'Was wäre wenn' schwirrte dennnoch in meinem Kopf herrum.

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Und so bemerkte Crystal nicht,  die vielen leutend Augen die sie Tag und Nacht seid jenem Tag beobachteten.

BITTEN #TeaAward2018Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt