Rache

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Wir fliegen nun. Unter uns Dörfer, Wälder und Seen. Es ist wie in einem Traum. Cad neben mir, wir alle in einer Gruppe. Vorne flog Kirito mit Leon, wir folgten ihnen. Alles war wie in einem Traum, so nah am Himmel.
,,J geht wahrscheinlich Richtung Sonnman. Er wird innehalten. Sie erwarten ihn bestimmt, und als Veteran hat er schon genug Erfahrung damit. Wir müssen uns beeilen!"

Ich sah Sonnman vor uns. Gegenüber der Stadt im Wald sahen wir ein kleines Lager.
,,...da ist J!" hörte ich von Vorne. Wir gingen in den Sinkflug. Es wurde viel hinter uns gemurmelt. Aber letzten Endes landeten wir sicher.

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,,Papa!" rief Cad und umarmte ihren Vater, welcher verdutzt auf seine kleinere Tochter schaut. ,,...was macht ihr hier?!", J war nicht gerade begeistert, seine Pupillen hatten dabei eine beinahe volkommene schwarze Farbe. Kirito schlägt ihn auf die Schulter:,,Wir sind deine Freunde und Familie, und wir helfen uns gegenseitig. Geh nach Hause J, wir machen sie fertig!", plötzlich flog er davon. Jeder hatte ein Lächeln auf den Lippen, aber J...er weinte.,,Papa, du musst nicht weinen. Es ist doch alles gut!", aber Lumirecia... weinte auch, und Leon schaute leer zu mir.
,,...was passiert hier?", Cad bemerkte es auch und ließ ihren Vater los. Leon hingegen ging langsam auf J zu und schlug ihn auf die Schulter. Dabei kullerten die Tränen über seine Wangen:,,Das meintest du mit Entschluss...ich kann es nicht rückgängig machen, aber wir geben dir Rückendeckung. Mach sie fertig. Auf Cad und Ben passe ich auf. Möge das Blut auf ewig weiterfließen!", J nickte. Dabei wurden seine Augen langsam rot.,,...pass auch auf Lumi auf...", nachdem J das sagte wurde es dunkel, ein dichter Nebel hat sich gebildet. Ich spürte eine Hand, sie zog mich aus diesem Nebel heraus. Es war Lumi, an der anderen Hand war Cad.
Ich richtete meine Augen auf Cad, sie selber verblüfft konnte es auch nicht fassen.
Wir sahen J, er stand vor der Mauer. 3 Monster hinter ihm. Sie waren finster, sie hatten eine Art Aura um sich. Es ist, als ob J sich komplett geändert hat. Etwas liegt in der Luft. Es drückte auf meine Lunge, es tat weh. J hingegen streckte seine linke Hand aus, und die Mauer bröckelte. Ich sah es nicht genau, aber die Mauer fiel zusammen. Ja, sie muss zusammengefallen sein, man hörte es. Der aufgewirbelte Staub vermengte sich mit der dunklen Wolke. Ich sah nichts mehr, es war dunkel.
,,Ben, wir müssen etwas unternehmen!" schrie Cad. Ich hörte es, aber der Staub und der allmählich stärker werdende Wind betäubte die Ohren...

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 23, 2016 ⏰

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