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done;;

Taehyung eilt im Regen schnell nach Hause, während er die Worte von Jimin in seinem Kopf die ganze Zeit hört.

Er gibt sich die Schuld, er denkt, er sei schuld. Ein Kribbeln ist in seiner Faust zu spüren, die im nächsten Moment eine Mauer trifft. Es ist die selbe Faust mit der er seine Wand vor ungefähr einem Monat eingeschlagen hat, weshalb der Schmerz noch stärker ist.

Er bevorzugt aber diesen körperlichen Schmerz mehr, als den seelischen Schmerz.

Ein Blick auf seine Faust und man erkennt mehrere Wunden, angeschwollene Stellen und auch fließendes Blut. Es sieht schlimmer als vor einem Monat aus, da sie schon verletzt war. Er zischt verärgert auf und geht wieder weiter. Dabei unterdrückt er den Schmerz und seine Tränen.

Taehyung fühlt sich so allein, verzweifelt und so verloren. Es wirkt alles wieder so blass grau und langsam. Er muss sich wieder durch die Zeit quälen und eigentlich will er nicht mehr weiter leiden. Alles was er möchte ist Frieden. Er will nicht sterben, er will nur etwas weniger leiden. Warum sei es so schwer, fragt er sich.

Nach langem Gehen ist er endlich Zuhause. Er schließt die Tür, zieht seine Jacke aus und hängt diese auf. Plötzlich fällt ihm etwas auf.

„Was ist das?", spricht er zu sich selbst und nimmt das Stück Stoff, welches an einem Hacken gehangen hat.

Es ist ein langer roter Schal.

Er nähert es seiner Nase und eicht daran. Es riecht nach Winter, mit etwas Kirschblüten Duft; nach Aejung.

Seine Hände fangen an zu zittern und ein Kloß bildet sich in seinem Hals, bevor er ihren Namen hauchen kann: „Aejung.."

Auf einmal kommen viele Erinnerungen hoch, worüber er lange nicht mehr gedacht hat. Wie zum Beispiel all die Umarmung, die sie ihm geschenkt hat oder wie sie jedes Mal ein Schirm dabei hatte, wenn es regnet. Sie hat immer aufgepasst, dass er nicht nass wird und dadurch krank wird.

Klare Tränen steigen auf und eine Gänsehaut bildet sich. Sie hat Taehyung vor jeder Kleinigkeit beschützt, nur damit es ihm besser geht. Das größte Hindernis für sie war aber wahrscheinlich die Depression von ihm. Diese hinderte ihn Dinge zu machen, die ihn wahrscheinlich glücklicher gemacht hätte. Stattdessen war Aejung da, die versucht hat, ihn glücklich zu machen.

Taehyung lehnt sich gegen die Wand und rutscht diese langsam mit dem Schal in der Hand runter. Er lässt seinen Kopf auf seine Knie ruhen und hat dabei den Schal vor seiner Nase. Dieser Schal weckt so vieles auf.

Reue, Wut, Trauer und die Liebe. Wie sehr er sie liebt, ist unbeschreiblich.

Er weint und weint und weint. Träne für Träne wird es schlimmer, da jede einzelne Träne so viele Emotionen in sich hat und brennt, wenn sie die Haut runter kullert.

„Jungie-ah!", brüllt er und weint laut dabei, „Es tut mir leid!"

In diesem Moment würde sie ihn trösten. Ihm sagen, dass alles gut werde und dass er nicht alleine sei. Jetzt ist das aber ganz anders. Er ist allein und es wird seiner Meinung nach nicht besser. Es wird alles schlimmer und alles geriet ohne Aejung aus dem Ruder. Alles ist so anders ohne sie, aber dennoch ist das ganze irgendwie so familiär.

Er hätte nicht gedacht, dass er sie ein weiteres Mal verliert oder dass er überhaupt noch eine Chance hatte. Taehyung war für ein weiteres Mal nicht bereit gewesen, sie zu verlieren.

 Taehyung war für ein weiteres Mal nicht bereit gewesen, sie zu verlieren

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tbt wenn ich Liebeskummer hatte und jetzt, wenn ich ihn immer sehe, rufe ich ganz laut arschloch lmfao aber Liebeskummer is no joke

red scarf [k.th]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt