Ich öffne meine Augen. Er trägt mich grade in sein Haus und ich sehe es zum ersten mal von außen. Das gesamte weitläufige Gelände ist mit einer dichten Hecke umzogen. Ein schwarzes, gusseisernes Tor scheint der einzige Weg hinein wie hinaus. Von dort aus führt ein Kiesweg für Menschen und Fahrzeuge durch den englischen Rasen direkt zur Eingangspforte.
Das Anwesen selbst besteht aus einem mächtigen Bau aus dem 17. Jahrhundert. Zu jeder Seite der Eingangstür heben sich Erker aus der geschwungenen, barrocken Architektur hervor. Der Eingang wird von zwei Säulen umsäumt, die einen Balkon tragen. Die Fassade ist mit grauen Natursteinen verputzt. Alle Laternen und Lampen an den Mauern sehen so aus, als wären sie irgendwann in der Geschichte des Anwesens bereits mit Gas betrieben wurden.
"Wunderschön", hauche ich. Er schaut mir tief in die Augen, öffnet seinen Mund
"Das ist dein neues Zuhause Eleyna", bei diesen Worten durchfährt mich eine Gänsehaut. Wieso fühle ich mich so zu ihm hingezogen? Er ist mein Entführer und Peiniger. Er setzt mich im Wohnzimmer ab und der Wohnraum gleicht einem Loft, es ist wunderschön mit großen antiken Holztüren und zwei Sofas die aus feinsten Leder bestehen und dunkle braun sind. Es gibt eine offene Küche und auf der wunderschönen Kücheninsel liegt eine noch schönere Granitplatte. Wieso habe ich das Gefühl hier noch eine sehr lange zeit zu verbringen? Und wieso macht es mir grade nichts aus
"Genug umgeschaut Eleyna?", sagt er sexy und grinst mich von der Seite an
"J-ja".sage ich verlegen, und frage mich was jetzt noch folgen mag.
"Ich hatte vor dich leiden zu lassen Anna, doch ich komme dir entgegen und sage dir wieso du hier bist, wieso ich dich ausgewählt habe", ich setze mich mich auf einen der edel aussehenden Sessel und hebe gespannt meinen Kopf.
"Ich höre zu", sage ich voll geschauspielerter Selbstsicherheit.
"Ich habe dich eine lange Zeit beobachtet Eleyna, du kamst mir so verloren vor, so alleine unter all den Menschen. Ich werde das rausholen, was in dir steckt. Du bist devot, in dir steckt meine Sklavin! Ich werde dich ausbilden, dich formen und erziehen. Wie aus einem rohen Mamorblock werde ich Alles wegschlagen, was fehl am Platz ist, bis eine wundervolle Figur, nach meinen Wünschen und Träumen geschaffen vor mir steht. Ich werde dich zu meiner perfekten Sklavin formen und du wirst es durch und durch genießen. Du musst es einfach nur zu lassen du musst dich gehen lassen und wenn du so weit bist werde ich dich vorführen und genießen, du wirst es genießen meine unterwürfige Schlampe zu sein. Ich werde nicht mit dir schlafen, ich werde dich ficken!"
Ich schlucke heftig. Ich kann nicht fassen, dass das was er sagt mich dermaßen anmacht. Er schaut mir in die Augen, tritt an mich heran und packt mir zwischen die Beine. Ich zucke zurück, doch mit der andern Hand greift er mir an den Hals und drückt mich an die nächste Wand.
"Bist du etwa feucht meine Sklavin?"
Mein Kopf wird rot und ich höre mit meinem zögerlichen Strampeln auf. Meine Gefühle gleichem einen Regenbogen, so unterschiedlich so hell und dunkel zu gleich. In mir spielt sich ein Emotionschaos ab und ich rutsche unter seiner Hand hin und her.
"Bitte Sir, nicht", hauche ich und ich spüre wie sich die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen ausbreitet. Ich werde wahnsinnig vor Lust und Verlangen, vermischt mit Angst und Zweifeln.
"Nun gut. Bring mir diese Kiste meine Sklavin", sagte er und funkelte mich an, während er auf einen kleinen Beistelltisch deutet. Dort steht tatsächlich eine Kiste, nicht sehr groß, aber fein gearbeitet.
Als er sieht, wie eine Gedanke des Zögerns durch mich fährt, wird sein Griff wieder härter.
"Tue es, ich werde dir nicht mehr drohen. Du solltest langsam auch so begriffen haben, dass auf Ungehorsam Konsequenzen folgen."
Ich muss wieder schlucken. Er hat absolut recht. Mittlerweile sollte ich das verstanden haben. Ich habe keine Chance zu Fliehen, zu Entkommen. Gehöre ich nun wirklich ihm?, fragt meine innere Stimme zögerlich. Ich komme nicht dazu weiter nachzudenken, als er mir plötzlich einen Stoß in Richtung Kiste gibt. Ich wanke kurz, bewege mich dann aber zielstrebig zu dem kleinen Tisch. Meine Beine zittern, zum Teil aus Angst, zum Teil weil ich förmlich auslaufe. Sein Besitz? Ich hebe die Kiste auf, sie ist zwar zierlich, aber wesentlich schwerer, als sie aussieht.
"Sehr gut, nun stell sie vor mich und Knie dich daneben", sagt er mit einem Lächeln auf den Lippen, bevor er fortfährt, "dort wo du hingehörst." Ich tue wie er mir befiehlt. Meine Knie ruhen sanft auf dem ausgebreiteten Teppich, die Kiste neben mir. Mein Blick ist gesenkt und ich schaue auf die Schuhe meines Sirs.
"So ist es brav", spricht mein Sir ruhig, als er anfängt meinen Kopf zu tätscheln. Ein großer Teil von mir möchte aufspringen, rebellieren und ihm eine Ohrfeige geben. Der Rest meines Körpers ist irgendwie glücklich über diese direkte Belohnung. Vielleicht war es demütigend seinem Befehl zu gehorchen, aber war es wirklich schwer? Nur mein innerer Kampf mit mir selbst war schwer, seine Aufgabe war leicht. Und die direkte Zuwendung seinerseits tut meiner malträtierten Seele gut. Ich öffne die Kiste wie befohlen und rutsche zurück. Meine Knie scheuern leicht auf, als er mich auch schon am Haarschopf packt.
"Ah. Ah. Eleyna! Du denkst zu viel nach. Ich werde dir helfen, dich von deinen ganzen Gedanken zu befreien." Meine Augen bleiben groß und auf die Kiste, oder besser deren Inhalt gerichtet. Darin liegen vier gusseiserne Schellen, sowie ein größerer Ring aus dem gleichen Material für den Hals. Ich schlucke. Für meinen Hals. Doch das ist auf einmal nicht mehr wichtig. Ich spüre einen starken Schmerz am Haaransatz, als er mich näher zu sich zieht. Ich löse meinen Blick und schaue dorthin, wohin er mich zieht. Während er mich mit der einen Hand festhält, löst er mit der anderen, langsam aber geschickt seinen Gürtel. Seine Hose rutscht ihm geschmeidig von den Hüften und er steht in Boxershorts vor mir, bis er auch die von seinen Hüften streift und er mit seinem großen Schwanz kurz vor meinem Gesicht steht.
"Ich will, dass du ihn bläst", sagt er lüstern und ich verspüre ein Kribbeln, dass sich in mein Unterleib brennt.
"Sofort Eleyna", und ich zucke zusammen als er das sagt und sich die Luft im raum wie Feuer anfühlt. Ich kann nicht, meine Lust ist zu groß und ich will ihn in meinem Mund spüren. Ich rücke näher an ihn ran und spüre wie sich der Griff in meinen Haaren verfestigt, dann öffne ich meinen Mund und sauge an seiner Eichel. Ich nehme sie zwischen meinen Lippen und lasse sie raus und rein gleiten. Sein Stöhnen und seine leicht salzigen Lusttropfen geben mir das Gefühl alles richtig zu machen. Ich nehme ihn tiefer in den Mund und sauge stärker bis er mehrere Male laut stöhnt.
"Grrr, sehr gut Anna" , knurrt er und ich werde mit meinen Bewegungen schneller, er packt plötzlich meinen Hinterkopf und stößt immer heftiger zu. Raus und wieder rein und ich spüre seinen Schwanz intensiver als zu vor in meinem Mund und zwischen meinen Lippen.
"Anna ich komme jetzt", knurrt er mich erneut an und stößt noch einige male in meinen Mund bevor er sich in mir ergibt und ich seinen Samen vollständig schlucke. Ich kann mich selbst auch nicht mehr kontrollieren und komme aus Lust und verlangen sofort im Anschluss und mein Körper bebt. Er zieht sich aus mir hinaus
"Brave Sklavin", dann tächelt er meinen Kopf.
"Ich habe Hunger lass uns etwas essen gehen."
Mit zitternden Beinen erhebe ich mich
"Ja Sir", sage ich, denn ehrlich gesagt habe ich auch einen riesigen Hunger.
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Under the Trees
Mystère / ThrillerStockholm Syndrom. Nach dem Umzug in die schottische Provinz, bricht für Eleyna Willson ein neuer Lebensabschnitt an. Sie trauert ihre Vergangenheit nicht hinter her und erhofft sich ein guten Neustart mit einem neuen Umfeld und der weiten Landscha...
